Kristalina Georgieva.Foto: YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images

Bulgarin Georgieva steht als neue IWF-Direktorin fest

Epoch Times9. September 2019 Aktualisiert: 9. September 2019 18:35

Die Kür der Bulgarin Kristalina Georgieva zur neuen Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) steht de facto fest. Außer Georgieva gibt es keinen anderen Kandidaten für den Posten, wie der IWF am Montag in Washington mitteilte. Die Bewerbungsfrist war am Freitag abgelaufen.

Die 66-Jährige wird die Nachfolge von Christine Lagarde antreten, die an die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wechselt. Georgieva ist bislang Vizechefin der Weltbank. Sie war im August in einer Abstimmung der EU-Staaten für die IWF-Spitze nominiert worden. Dabei setzte sie sich knapp gegen den früheren Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem aus den Niederlanden durch.

Der Führungsposten beim IWF wird laut einer ungeschriebenen Regel von einem Europäer oder einer Europäerin besetzt, während die USA den Direktor der Weltbank stellen. Beide mächtige Finanzorganisationen sind in Washington ansässig.

Der IWF will nach eigenen Angaben nun den Nominierungsprozess für Georgieva bis zum 4. Oktober abschließen. Vor Antritt des Postens wird sie noch eine Serie von Gesprächen mit den IWF-Verwaltungsrat führen.

Um Georgieva den Weg an die IWF-Spitze freizuräumen, hatte die Organisation in der vergangenen Woche ihre bisherige Altersgrenze von 65 Jahren für den Posten abgeschafft. Die Bulgarin war am 13. August 66 Jahre alt geworden. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion