Surfer nehmen an einer Umweltaktion am Bondi Beach teil. In ganz Australien wurde gegen die Pläne des norwegischen Ölkonzerns Equinor protestiert, in den Gewässern vor der Großen Australischen Bucht nach Öl zu bohren.Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpa/dpa

Australien: Umweltproteste zwingen Ölkonzern in die Knie – 2000 potentielle Arbeitsplätze futsch

Epoch Times25. Februar 2020 Aktualisiert: 25. Februar 2020 13:09
Der norwegische Ölkonzern Equinor wird nach heftigen Umweltprotesten nicht an der Südküste Australiens nach Öl bohren. Das Projekt sei "kommerziell nicht wettbewerbsfähig". Die Regierung zeigt sich enttäuscht.

Der norwegische Ölkonzern Equinor gibt nach Protesten von Umweltschützern umstrittene Offshore-Förderpläne vor der Südküste Australiens auf.

Damit ist der Staatskonzern bereits der dritte Ölriese nach BP und Chevron, der binnen weniger Jahre davon absieht, in dem Gebiet nach Öl zu bohren. Equinor begründete seine Entscheidung am Dienstag damit, das Potenzial des Projektes sei „kommerziell nicht wettbewerbsfähig“.

Nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen und mehreren Umweltstudien war erst im Dezember eine an Auflagen gebundene Genehmigung erteilt worden.

Das für die Bohrungen vorgesehene Gebiet, die Große Australische Bucht, ist für ihre Artenvielfalt bekannt und gilt auch als Brutstätte für Wale.

Umweltschützer sowie Politiker, die das Vorhaben des norwegischen Ölriesen als Bedrohung für die Tierwelt und für das Klima betrachtet und vor möglichen Ölkatastrophen gewarnt hatten, begrüßten den Rückzug Equinors.

Greenpeace-Chef von Australien will Bohrungen ganz verbieten

Australiens Greenpeace-Chef David Ritter sprach von einem „Sieg für die Umwelt“ und forderte, Bohrungen in dem Gebiet gänzlich zu verbieten.

Keith Pitt, Australiens Minister für Ressourcen und Wasser, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung und ermutigte andere Konzerne, dort Öl- und Gasfelder zu erkunden.

„Die Regierung aus Liberalen und Nationalen setzt sich weiter dafür ein, die sichere Erschließung von Australiens Offshore-Erdölressourcen zu fördern“, teilte er mit. Unternehmen wie Santos (Australien) und Murphy Oil (USA) planen weiterhin Bohrungen.

Die Studie einer Beratungsfirma von 2018 war zu dem Schluss gekommen, dass Ölbohrungen in der Großen Australischen Bucht rund 2000 Arbeitsplätze schaffen und umgerechnet etwa 4,3 Milliarden Euro an jährlichen Steuereinnahmen generieren könnten. (dpa/nh)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Die Anhänger der Theorie des „menschengemachten Klimawandels“ behaupten, dass diese Schlussfolgerung durch wissenschaftlichen Konsens erreicht wurde oder bereits wissenschaftlich abgesichert ist – doch dem ist nicht so. Für einige Umweltschützer gelten Menschen, die diese Schlussfolgerung ablehnen, nicht nur als wissenschaftsfeindlich, sondern auch als Anti-Humanisten. Der Physiker Michael Griffin, ein ehemaliger NASA-Administrator, sagte in einem Interview mit National Public Radio (NPR) im Jahr 2007:

Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Globalisierung – dass ein Trend zur globalen Erwärmung besteht. Ich bin mir nicht sicher, ob es berechtigt ist zu sagen, dass es ein Problem ist, mit dem wir ringen müssen. Wenn man davon ausgeht, dass es ein Problem ist, geht man davon aus, dass der Zustand des Erdklimas heute das optimale Klima ist, das beste Klima, das wir haben oder jemals hatten, und dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass es sich nicht ändert.

Vor allem glaube ich nicht, dass es in der Macht der Menschen liegt, dafür zu sorgen, dass sich das Klima nicht ändert, wie die Millionen Jahre Geschichte gezeigt haben, und zweitens möchte ich wohl fragen, welchen Menschen – wo und wann – das Privileg gewährt werden soll, zu entscheiden, dass dieses besondere Klima, das wir heute hier haben, im Moment das beste Klima für alle übrigen Menschen ist. Ich denke, das ist eine ziemlich arrogante Position, die die Leute einnehmen wollen.

Im Kapitel 16 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ geht es um den Konsens zum „Klimawandel“, der nicht infrage gestellt werden darf.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion