Bis Ende 2029
Bosch plant Abbau von bis zu 1100 Stellen am Standort Reutlingen
Der Autozulieferer Bosch plant, 1.100 Arbeitsplätze an seinem Standort in Reutlingen abzubauen. Dirk Kress, Mitglied des Bosch-Bereichsvorstands Mobility Electronics, bezeichnete dies als „dringend erforderlich“, um die Zukunft des Standorts zu sichern.

Ein Bosch-Gebäude mit Firmenlogo
Foto: Jens Schlueter/AFP via Getty Images
Der Autozulieferer Bosch will nach eigenen Angaben bis zu 1100 Arbeitsplätze an seinem Standort in Reutlingen streichen.
Das Unternehmen plane, den „Standort in Reutlingen neu aufzustellen und künftig vor allem auf die Produktion von Halbleitern auszurichten“, erklärte Bosch am Dienstag.
Stellenabbau in der Steuergerätefertigung
Daher rechne der Konzern „mit einem Anpassungsbedarf (…) bis Ende 2029 von bis zu 1.100 Stellen in der Steuergerätefertigung und -entwicklung sowie in der Verwaltung“.
Die Steuergerätefertigung in der baden-württembergischen Stadt sei nicht mehr wettbewerbsfähig, teilte das Unternehmen zur Begründung mit.
„Der europäische Markt für Steuergeräte ist stark preisgetrieben und durch neue Anbieter hart umkämpft“, erklärte das Mitglied des Bosch-Bereichsvorstands Mobility Electronics, Dirk Kress. Der Stellenabbau falle dem Unternehmen nicht leicht, sei aber „dringend erforderlich“, um die Zukunft des Standorts zu sichern.
Die Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter in Reutlingen seien informiert worden, teilte der Konzern weiter mit. Nun würden die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen.
Insgesamt beschäftigt Bosch in Reutlingen nach eigenen Angaben 10.000 Mitarbeiter. Die Geschäftsbereiche eBike Systems und die Bosch-Tochtergesellschaft Sensortec am Standort seien nicht betroffen.(afp/red)
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