Im Stahlwerk.Foto: Julian Stratenschulte/Symbolbild/dpa

Wirtschaftsminister will deutscher Stahlindustrie helfen

Epoch Times27. August 2020 Aktualisiert: 27. August 2020 22:29

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat der angeschlagenen deutschen Stahlindustrie Unterstützung signalisiert. „Ich bin bereit, Investitionen in treibhausgasarme und -freie Technologien in der Stahlindustrie mit öffentlichen Geldern zu fördern“, sagte Altmaier der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). „Bis 2050 benötigen wir zirka 30 Milliarden Euro an Investitionen, bis 2030 sind es zirka zehn Milliarden Euro“, so der Minister.

Nötig seien nun schnell konkrete Investitionsprojekte für die Stahlstandorte, um die notwendigen Genehmigungen der staatlichen Unterstützung auch in Brüssel beantragen zu können. Altmaier wird am Freitag zu einem Besuch bei Thyssenkrupp in Duisburg erwartet. Alle wichtigen Entscheidungen sollten „möglichst noch vor der Bundestagswahl“ in etwa einem Jahr fallen, sagte Altmaier der WAZ.

Der Minister zeigte sich zudem offen, Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss von Stahlherstellern zu begleiten. „Ob und unter welchen Bedingungen Unternehmen Kooperationen eingehen oder nicht, gehört zu den ureigensten unternehmerischen Entscheidungen, in die ich mich nicht einmische“, sagte er. „Ich werde mich aber keinen Gesprächswünschen verschließen, sollten diese von den Beteiligen erbeten werden.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion