Wirtschaftsweise fürchten Wirtschaftseinbruch um bis zu 5,4 Prozent – drei mögliche Szenarien

Epoch Times30. März 2020 Aktualisiert: 30. März 2020 23:48
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht davon aus, dass die deutsche Volkswirtschaft wegen der Coronakrise im Jahr 2020 deutlich schrumpfen wird.

Die deutsche Volkswirtschaft wird wegen der Corona-Pandemie deutlich schrumpfen. Die sogenannten Wirtschaftsweisen rechnen in einem am Montag veröffentlichen Sondergutachten mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von im schlimmsten Fall 5,4 Prozent im Gesamtjahr.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht für die Jahre 2020 und 2021 von drei Szenarien aus. Sie unterscheiden sich darin, wie lange und in welchem Ausmaß die einschränkenden gesundheitspolitischen Maßnahmen anhalten und wie schnell es zu einer Erholung kommt.

In allen drei Szenarien allerdings beendet die Ausbreitung des Coronavirus die Konjunkturentwicklung „abrupt, sodass eine Rezession im ersten Halbjahr in Deutschland nicht zu vermeiden sein wird“, wie es im Sondergutachten heißt.

„Basisszenario“ geht von Normalisierung im Sommer aus

Im „Basisszenario“ erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2020 ein jahresdurchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von –2,8 Prozent. Im Jahr 2021 könnte das BIP um 3,7 Prozent steigen.

In diesem Szenario, welches dem Gremium zufolge das wahrscheinlichste ist, würde sich die wirtschaftliche Lage über den Sommer wieder normalisieren.

Zum ersten sogenannten „Risikoszenario“ mit einem Verlauf in Form eines ausgeprägteren „V“ komme es etwa bei großflächigen Produktionsstilllegungen oder länger andauernden gesundheitspolitischen Maßnahmen, so der Sachverständigenrat weiter.

Aufgrund des stärkeren Einbruchs im ersten Halbjahr ergäbe sich in diesem Szenario ein BIP-Wachstum im Jahr 2020 von 5,4 Prozent. Im Jahr 2021 könnten Aufholeffekte dafür sorgen, dass das BIP um 4,9 Prozent wächst, wozu insbesondere ein hoher statistischer Überhang beitragen würde.

Maßnahmen bis über den Sommer hinaus könnten Wirtschaft schwer zusetzen

Bei einem zweiten „Risikoszenario“ würde eine Wirtschaftsentwicklung in Form eines langen „U“ eintreten. Die sei der Fall, wenn die gesundheitspolitischen Maßnahmen über den Sommer hinaus andauerten und die wirtschaftliche Erholung sich erst im Jahr 2021 einstelle, so die Wirtschaftsweisen.

Die getroffenen Politikmaßnahmen reichten dann womöglich nicht aus, tiefgreifende Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur zu verhindern. Verschlechterte Finanzierungsbedingungen und eine verfestigte Unsicherheit könnten zudem Investitionen bremsen und zu Kaufzurückhaltung bei Haushalten führen.

Das Wachstum im Jahr 2020 würde dem Gutachten zufolge in einem solchen Szenario –4,5 Prozent betragen. Im Jahr 2021 würde die Wirtschaftsleistung mit 1,0 Prozent nur sehr langsam wachsen.

Wirtschaftsweise raten zu Politik nach fünf Kriterien

Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen gegen die Krise sollten sich dem Gremium zufolge an fünf Kriterien orientieren: Gesundheit schützen, klar kommunizieren, Kapazitäten erhalten, Einkommen stabilisieren und die Zeit gut nutzen. Der Schutz der Gesundheit stehe dabei an erster Stelle. “

Voraussetzung für eine Rückkehr auf den Wachstumskurs ist die Eindämmung der Corona-Infektionen, sodass sich das soziale und wirtschaftliche Leben normalisiert“, sagte Feld. „Eine klar kommunizierte Normalisierungsstrategie kann die Erwartungen der Unternehmen und Haushalte stabilisieren und die Unsicherheit verringern.“

Von der Politik forderten die Wirtschaftsweisen zunächst vor allem, erkrankte gut zu versorgen und die Ausbreitung des Virus effektiv zu begrenzen. Zur Stabilisierung auf den Finanzmärkten trage eine „klare Kommunikation“ bei.

Die Erholung nach dem konjunkturellen Einbruch schließlich könne die Politik unterstützen, indem sie die unternehmerischen Kapazitäten „möglichst“ erhalte, die Einkommen stabilisiere und die langfristige wirtschaftliche Entwicklung in der Krise unterstütze – etwa die Weiterbildung und die Digitalisierung fördere, rät der Sachverständigenrat. (afp)

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