Kap. 9: Die Wohlstandsfalle: Gleichmacherei führt zum Wettbewerbsverlust der Wirtschaft (Teil 4)

Von 19. Dezember 2018 Aktualisiert: 10. Januar 2019 13:22
Das, was die Menschen zur Gesellschaft beitragen, ist unterschiedlich. Doch im Namen der Gleichmacherei werden die Faulen begünstigt, während diejenigen, die hart arbeiten und fähig sind, bestraft werden; man nimmt es ihnen sogar übel und betrachtet sie mit Hass. Warum sollten denn dann alle den gleichen Lohn oder das gleiche Ergebnis bekommen?

Oberflächlich gesehen scheinen die Menschen gleich zu sein. Doch sie unterscheiden sich in Persönlichkeit, Intellekt, körperlicher Stärke, Moral, Beruf, Stellung, Bildung, Lebensbedingungen, Leidensfähigkeit und Ausdauer, Innovationsgeist und so weiter. Auch das, was die Menschen zur Gesellschaft beitragen, ist unterschiedlich.

Warum also sollten alle das gleiche Ergebnis bekommen? In diesem Sinne ist Ungleichheit die wahre Gleichbehandlung, während die vom Kommunismus angestrebte Gleichheit wahre Ungleichbehandlung und wahre Ungerechtigkeit ist. Die Menschen im alten China sagten, dass der Himmel diejenigen belohne, die hart arbeiten, wobei die Höhe der Belohnung dem Einsatz des Menschen entspreche. Absolute Gleichheit (Egalitarismus) ist in der realen Welt undenkbar.

Im absoluten Egalitarismus ist das Resultat das gleiche, ganz gleich, ob man etwas gut oder schlecht macht, ob man fleißig arbeitet oder faul ist. Unter dem Deckmantel dieser Gleichmacherei werden die Faulen begünstigt, während diejenigen, die hart arbeiten und fähig sind, bestraft werden; man nimmt es ihnen sogar übel und betrachtet sie mit Hass.

Alle verlangsamen ihr Tempo, um nicht schneller zu sein als der Langsamste. Das führt dazu, dass alle faul werden und darauf warten, dass jemand anderes etwas tut, um einen Vorteil daraus zu ziehen. So bekommt man etwas, ohne etwas dafür getan zu haben, oder man nimmt Dinge von anderen. Die Folge davon ist nicht nur ein Niedergang der Wirtschaft, sondern vor allem ein umfassender moralischer Verfall… Die Epoch Times veröffentlicht hier den 4. Teil des 9. Kapitels des neuen Buches „Wie der Teufel die Welt regiert“.

Inhaltsverzeichnis Teil 4

6. Hass und Neid: Der Ursprung der absoluten Gleichmacherei
a. Die Förderung der wirtschaftlichen Gleichstellung: Ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Kommunismus
b. Gewerkschaften: So untergräbt der Kommunismus freie Gesellschaften
7. Kommunistische „Ideale”: Die Menschheit in die Zerstörung locken
Fazit: Wohlstand und Frieden können nur durch Moral erlangt werden
Quellen

Der 1. Teil kann hier nachgelesen werden, der 2. Teil hier, der 3. Teil hier, darin ging es um:

Einleitung – 1. Westliche Wohlfahrtsstaaten: Kommunismus unter anderem Namen; a. Hohe Steuern und großzügige Sozialleistungen; b. Aggressiver Wirtschaftsinterventionismus im Westen; c. Sozialistische Wirtschaftspolitik führt zum kommunistischen Totalitarismus

2. Der Sozialismus der Kommunistischen Partei Chinas – a. Die chinesische Wirtschaft: Keine Lockerung der kommunistischen Kontrolle; b. Die Wahrheit über Chinas wirtschaftlichen Aufstieg; c. Konsequenzen des chinesischen Wirtschaftsmodells – 3. Die Verwüstungen des Sozialismus in den Entwicklungsländern – a. Der Sozialismus treibt in Osteuropa weiterhin sein Unwesen; b. Sozialistische Wirtschaftspolitik ließ die Entwicklungsländer scheitern

4. Staatseigentum und Planwirtschaft sind Systeme der Sklaverei – a. Staatseigentum: Ein totalitäres Joch; b. Planwirtschaft: Zum Scheitern verurteilt – 5. Die Ausbeutungstheorie von Marx: Eine Umkehrung von Gut und Böse

Die Serie wird mit dem 10. Kapitel fortgesetzt.

6. Hass und Neid: Der Ursprung der absoluten Gleichmacherei

Der Kommunismus vertritt die absolute Gleichheit der Ergebnisse in der Gesellschaft – also einen absoluten Egalitarismus. Dieser Begriff mag vielleicht hochtrabend klingen, sodass viele blind an seine Rechtschaffenheit glauben. Doch gleichzeitig ruft er auch Hass und Neid hervor. Eine Folge des Egalitarismus ist, dass die Menschen den Erfolg anderer nicht akzeptieren können – wenn diese etwa reicher sind, ein bequemeres Leben führen, eine leichtere Arbeit haben oder ihre Lebensbedingungen einfach besser sind. Alle sollten gleich sein nach dem Motto: Ich will und soll das haben und bekommen, was du hast und bekommst.

Der absolute Egalitarismus zeigt sich auf mindestens zwei Arten: Erstens, wenn Menschen denken, dass alle gleich sein sollten, werden einige mit ihrem wirtschaftlichen Status bestimmt unzufrieden sein. So ist es einfach, Neid und Hass unter den Menschen schüren. Die Menschen begehren die Dinge, die ihre Mitmenschen besitzen, und versuchen sogar, sie mit unlauteren und gewaltsamen Methoden in ihren Besitz zu bringen. Im Extremfall zerstören sie das Eigentum der anderen oder töten, um reich zu werden. Die schlimmste Erscheinungsform hierbei ist die gewaltsame Revolution.

Um Unzufriedenheit hervorzurufen, teilte Marx die Gesellschaft in zwei gegensätzliche Klassen ein: diejenigen, die die Produktionsmittel besitzen, und diejenigen, die sie nicht besitzen. Auf dem Land sind dies die Großgrundbesitzer und die Bauern, in der Stadt die Kapitalisten und die Arbeiter. Dadurch wird Klassenhass geschürt, und die vermeintlich Entrechteten werden benutzt, um gewaltsame Revolutionen durchzuführen. Die Grundherren sind reich und die Bauern sind arm – nehmt euch ihren Reichtum! Warum sind die Grundherren reich? Jeder sollte reich sein. So rief die Kommunistische Partei Chinas die Bauern zur „Landreform“ auf, was bedeutete, die Grundbesitzer anzugreifen, das Land zu erobern und unter sich aufzuteilen. Wenn sich die Grundbesitzer nicht fügten, wurden sie getötet. Zuerst brachte die Partei Randalierer dazu, Ärger zu machen. Dann ermutigte sie die Bauern, sich aufzulehnen und die Klasse der Grundbesitzer anzugreifen. In der Folge wurden Millionen von Grundbesitzern getötet.

Und zweitens: Der absolute Egalitarismus zeigt sich auch innerhalb der Gruppen, die im Wesentlichen den Zustand der „Gleichheit“ bereits erreicht haben: Wenn es Vorteile gibt, erhält jeder den gleichen Anteil davon. Alle, die auffallen, werden kritisiert. Alle werden gleich behandelt, ob jemand nun mehr, weniger oder gar nicht arbeitet.

Oberflächlich gesehen scheinen die Menschen gleich zu sein. Doch sie unterscheiden sich in Persönlichkeit, Intellekt, körperlicher Stärke, Moral, Beruf, Stellung, Bildung, Lebensbedingungen, Leidensfähigkeit und Ausdauer, Innovationsgeist und so weiter. Auch das, was die Menschen zur Gesellschaft beitragen, ist unterschiedlich. Warum also sollten alle das gleiche Ergebnis bekommen? In diesem Sinne ist Ungleichheit die wahre Gleichbehandlung, während die vom Kommunismus angestrebte Gleichheit wahre Ungleichbehandlung und wahre Ungerechtigkeit ist. Die Menschen im alten China sagten, dass der Himmel diejenigen belohne, die hart arbeiten, wobei die Höhe der Belohnung dem Einsatz des Menschen entspreche. Absolute Gleichheit (Egalitarismus) ist in der realen Welt undenkbar.

Im absoluten Egalitarismus ist das Resultat das gleiche, ganz gleich, ob man etwas gut oder schlecht macht, ob man fleißig arbeitet oder faul ist. Unter dem Deckmantel dieser Gleichmacherei werden die Faulen begünstigt, während diejenigen, die hart arbeiten und fähig sind, bestraft werden; man nimmt es ihnen sogar übel und betrachtet sie mit Hass. Alle verlangsamen ihr Tempo, um nicht schneller zu sein als der Langsamste. Das führt dazu, dass alle faul werden und darauf warten, dass jemand anderes etwas tut, um einen Vorteil daraus zu ziehen. So bekommt man etwas, ohne etwas dafür getan zu haben, oder man nimmt Dinge von anderen. Die Folge davon ist ein umfassender moralischer Verfall.

Hass und Neid, die den absoluten Egalitarismus anspornen, sind die giftigen Wurzeln der kommunistischen Wirtschaft. Die menschliche Natur trägt sowohl das Gute als auch das Böse in sich. Westliche Religionen sprechen von den sieben Todsünden. Die östliche Kultur lehrt, dass der Mensch sowohl Buddha-Natur als auch Dämonen-Natur besitzt. Die Buddha-Natur zeigt sich als Gutherzigkeit, Leidensfähigkeit und Rücksichtnahme auf andere. Die Dämon-Natur zeigt sich als Egoismus, Faulheit, Neid, Bosheit, Raub, Hass, Zorn, Begierde, Tyrannei, Missachtung gegenüber dem Leben, Säen von Zwietracht, Stiften von Unruhe, Erfinden und Verbreiten von Gerüchten, Schmarotzertum und so weiter. Der kommunistische Zugang zur Wirtschaft stimuliert bewusst die Dämon-Natur der Menschen und verstärkt Neid, Gier, Faulheit und weitere bösartige Faktoren. Dadurch verlieren die Menschen ihre Menschlichkeit und geben die jahrtausendealten traditionellen Werte auf. Sie verstärkt das Böseste in der menschlichen Natur und macht die Menschen zu kommunistischen Revolutionären.

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In „Theorie der ethischen Gefühle“ (erstmals 1759 erschienen) sagte Adam Smith, dass Moral die Grundlage für den Wohlstand der Menschheit sei. Die Einhaltung dieser allgemeinen moralischen Regeln „ist Voraussetzung für die Existenz der menschlichen Gesellschaft, die sich in nichts auflösen würde, wenn die Menschen grundsätzlich keine Ehrfurcht vor diesen wichtigen Verhaltensregeln hätten“. [13]

Lawrence Kudlow, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats der USA, ist der Ansicht, dass wirtschaftlicher Wohlstand mit Moral einhergehen müsse. Er schrieb, dass die Entwicklung der Vereinigten Staaten kaum Grenzen haben werde, könne das Land an dem „obersten Prinzip“ – der Einhaltung moralischer Werte, auf denen Amerika gegründet wurde – festhalten. [14]

Die negativen Folgen, die der absolute Egalitarismus den Ländern auf der ganzen Welt gebracht hat, sind nicht überraschend. Der kommunistische Egalitarismus nutzt die Autorität des Staates, um Privateigentum und Vermögen anderer zu rauben. Einerseits stärkt dies die Autorität und Macht der kommunistischen Ideologie. Andererseits werden die Menschen davon überzeugt, dass Schmarotzertum ihr gutes Recht sei. Auf diese Weise täuscht der Kommunismus die Menschen.

a) Förderung von wirtschaftlicher Gleichheit: Ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Kommunismus

Unter dem Einfluss des absoluten Egalitarismus wurden im Westen Forderungen nach „sozialer Gerechtigkeit“, Mindestlohngesetzen, Fördermaßnahmen für Benachteiligte, gleichem Lohn für gleiche Arbeit und dergleichen laut. Dahinter steht der Wunsch nach Gleichheit; und dahinter wiederum verbergen sich die Faktoren des Kommunismus. Diese Falle ist schwer zu erkennen.

Aus kommunistischer Sicht spielt es keine Rolle, ob diese gefährdeten Gruppen Gleichheit erlangen oder sich ihr sozialer Status verbessert. Sie sind lediglich Schachfiguren in einem Spiel und werden noch dazu benutzt, Groll anzustacheln. Wenn die Kommunisten einmal bekommen haben, was sie wollen, stellen sie einfach neue Forderungen nach „Gleichheit“. Dabei kennen sie keine Grenzen. Wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden, zetteln sie einen Krieg in der Öffentlichkeit an, indem sie negative Gefühle schüren. Sie verstärken die Anschauungen der Menschen über die „Gerechtigkeit der Gleichheit“ und nutzen diese Anschauungen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Weil der Kommunismus in vielen Bereichen und mit so vielen verschiedenen Mitteln arbeitet, sind soziale Unruhen und eventuell sogar Revolutionen die Folge, wenn diese Ressentiments alle gleichzeitig eskalieren. Kommunisten werden immer gefährdete Gruppen finden, für die sie finanzielle Gleichheit fordern können. So wird der Prozess wiederholt, bis die absolute Gleichheit erreicht ist. Daher sind Forderungen nach sogenannter sozialer Gerechtigkeit ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zum Kommunismus. Die kommunistische Ideologie hat die freien Länder im Westen untergraben – so sieht die Realität derzeit aus.

Die Durchführung dieser Politik führt in Wirklichkeit oft zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses. Diejenigen, die dadurch eigentlich geschützt werden sollen, werden diskriminiert und angegriffen. Nehmen wir als Beispiel das Mindestlohngesetz, dessen Ziel es ist, die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen. Doch das hat zur Folge, dass viele Fabriken einfach kein Personal mehr einstellen, weil es sich für sie nicht rentiert. Infolgedessen verlieren noch mehr Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz.

Ein Mensch erwirbt seine Fähigkeiten nicht alle auf einmal. Es gibt einen ständigen Prozess des Fortschritts und der Weiterentwicklung der Fähigkeiten und der Arbeitsmoral. Die Durchsetzung eines Mindestlohns hat auch zur Folge, dass die Menschen nicht mehr für Niedriglohnjobs ausgebildet werden und versuchen, sich einen Weg in höher bezahlte Positionen zu bahnen. Der Einheits-Ansatz verstößt auch gegen die Wirtschaftstheorie und führt zu übermäßigen staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft.

Den Slogan „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ benutzen manche Menschen als Vorwand, um eine soziale Revolution zu fordern. Sie zitieren Statistiken und behaupten, dass das durchschnittliche Gehalt von schwarzen Männern niedriger sei als das von weißen Männern, dass das durchschnittliche Gehalt von Frauen niedriger sei als das von Männern, und dass diese Diskrepanzen das Ergebnis von Rassismus und Sexismus seien. In Wirklichkeit sind solche Vergleiche nicht richtig.

Wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht, ist das Ergebnis ein anderes. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Einkommen von schwarzen Familien, in denen beide Partner einen Hochschulabschluss oder einen noch höheren Abschluss besitzen, in Wahrheit höher ist als das von weißen Familien in vergleichbarer Situation. [15] Da schwarze Familien dieser Art verhältnismäßig selten sind, gibt es hinsichtlich des Einkommens tatsächlich Unterschiede. Genaue Vergleiche anzustellen wäre sinnvoll. Doch wenn kommunistische Faktoren zu Zwietracht und Kampf aufhetzen, scheinen die Menschen den Durchblick zu verlieren.

Der Kommunismus kümmert sich nicht um das Wohlergehen benachteiligter Gruppen. Er interessiert sich einfach für Slogans, die die Menschen in den Kommunismus und letztlich in den Ruin treiben.

b) Gewerkschaften: So untergräbt der Kommunismus freie Gesellschaften

Der Verlust von Arbeitsplätzen im Produktionssektor in den Vereinigten Staaten ist ein bekanntes Phänomen. Viele Menschen erkennen jedoch nicht, dass hier die Gewerkschaften zu den Hauptschuldigen zählen. Die Gewerkschaften behaupten, dass sie der Arbeiterklasse zu Vorteilen verhelfen wollen. Doch sie erreichen genau das Gegenteil. Das wird deutlich, wenn man die Geschichte der Gewerkschaften und ihre Entwicklung zurückverfolgt.

Gewerkschaften wurden ursprünglich von Mitgliedern der Arbeiterklasse mit geringen oder gar keinen Fähigkeiten gegründet, um mit dem Management zu verhandeln. Bis zu einem gewissen Grad ist eine Gewerkschaft dazu in der Lage, Konflikte zwischen Arbeitern und Kapitalisten zu klären und aufzulösen. Später gelangten kommunistische Faktoren in die Gewerkschaften und machten diese zu einem Werkzeug zur Förderung kommunistischer Bewegungen und Strategien.

Friedrich Engels schrieb zu diesem Thema: „Der Zeitpunkt rückt auch schnell näher, da die Arbeiterklasse verstanden haben wird, dass der Kampf um höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten und das gesamte derzeitige Handeln der Gewerkschaften kein Selbstzweck ist. Er ist ein Mittel, ein sehr notwendiges und wirksames Mittel, allerdings nur eines von mehreren Mitteln, für ein höheres Ziel: die Abschaffung des gesamten Lohnsystems.“ [16]

Lenin glaubte, dass die Gründung und Legalisierung der Gewerkschaften ein wichtiges Mittel der Arbeiterklasse sei, um den Kapitalisten die Führung der demokratischen Revolution zu entreißen. Auch glaubte er, dass die Gewerkschaften eine Stütze der Kommunistischen Partei und eine entscheidende Kraft im Klassenkampf sein würden. Lenin rief in einer Rede dazu auf, die Gewerkschaften zu einer „Schule des Kommunismus“ und zu einem Bindeglied zwischen der Kommunistischen Partei und den Massen zu machen. Die tägliche Arbeit der Gewerkschaften bestand darin, die Massen zu überzeugen und sie vom Kapitalismus in den Kommunismus zu führen. „Die Gewerkschaften sind ein ‚Reservoir’ der Staatsmacht”, so Lenin. [17]

Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts nutzten linksgerichtete Kräfte die Gewerkschaften, um die Arbeiter zu großen Streiks anzuregen, rigorose Forderungen zu stellen und sogar gewalttätige Maßnahmen zur Zerstörung von Maschinen und Fabriken zu ergreifen. Die Gewerkschaften wurden zu einer mächtigen Waffe des Kommunismus, um den Kapitalismus zu bekämpfen und den politischen Kampf weiterzuführen. Um ihre Ziele zu erreichen, erzeugten sie Chaos in der Welt.

Im Oktober 1905 nahmen mehr als 1,7 Millionen Arbeiter in Russland an einem landesweiten politischen Streik teil und lähmten so die Wirtschaft des Landes. Zu dieser Zeit wurde der „Petrograder Sowjet“, eine noch aggressivere Gewerkschaftsorganisation, gegründet. Lenin nannte dies das Aufkeimen einer revolutionären Regierung und glaubte, dass er das politische Zentrum Russlands werden würde. Mit anderen Worten: Das während der Oktoberrevolution 1917 errichtete Sowjetregime entstand aus einer aggressiven Gewerkschaft. [18]

Die Gewerkschaften in westlichen und entwickelten Ländern werden ebenfalls weitgehend von kommunistischen Faktoren benutzt und infiltriert. Arbeiter und Kapitalisten sollten eigentlich in Symbiose leben. Doch kommunistische Kräfte versuchen, Konflikte zwischen ihnen zu provozieren und zu verschärfen. Eines ihrer wichtigsten Mittel, um das zu tun, sind die Gewerkschaften. Diese benutzen sie, um den Verhandlungsprozess zwischen Management und Arbeitnehmern eskalieren zu lassen und zum Klassenkampf zu stilisieren. Die Gewerkschaften verschärfen die Konflikte und nutzen sie, um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen. Von da an schüren sie die Unzufriedenheit der Arbeiter, geben den Kapitalisten die Schuld an allen Problemen und rufen Konflikte zwischen beiden Seiten hervor. So konnten Gewerkschaften bis heute überleben.

Kurzfristig sind Gewerkschaften vielleicht dazu in der Lage, den Arbeitnehmern kleine Vorteile zu verschaffen. Aber langfristig und aus wirtschaftlicher Sicht sind die Arbeiter die wahren Opfer der Gewerkschaften. Denn wenn kapitalistische Unternehmen zerfallen, verlieren die Arbeiter am meisten: ihren Arbeitsplatz und ihren Lebensunterhalt. Nach außen hin setzen sich die Gewerkschaften für die Interessen der Arbeitnehmer ein. In Wirklichkeit untergraben sie die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Dafür gibt es zwei Gründe.

Erstens: Unter dem Vorwand, die Rechte und Interessen der Arbeitnehmer zu wahren, machen Gewerkschaften die Entlassung nicht leistungsfähiger Mitarbeiter schwer. Daraus entsteht eine Kultur des Müßiggangs. Gegenüber den fleißig arbeitenden Mitarbeitern ist dies unfair und demotiviert sie. Der wichtigste Faktor für das Wachstum eines Unternehmens sind dessen Mitarbeiter. Doch da die leistungsschwachen Mitarbeiter unter dem Schutz der Gewerkschaft stehen, können die Unternehmen leicht ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt verlieren.

Zweitens: Unter dem Vorwand, die Arbeitnehmer bezüglich Rente, Krankenversicherung und dergleichen abzusichern, erhöhen die Gewerkschaften ständig die Kosten der Unternehmen. So zwingen sie diese letztendlich, ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung einzuschränken – und damit auch ihre Wettbewerbsfähigkeit. Zudem müssen die Unternehmen ihre Produktpreise erhöhen, was wiederum nicht im Interesse der Verbraucher ist. Studien zeigen, dass Unternehmen ohne Gewerkschaften, wie die japanischen Autokonzerne Toyota und Honda in der Lage waren, qualitativ hochwertige Autos zu niedrigeren Kosten zu produzieren, und dass amerikanische Automobilwerke mit Gewerkschaften weniger wettbewerbsfähig waren. [19]

Edwin Feulner, der Gründer der „American Heritage Foundation“, sagte über die Gewerkschaften Folgendes: „Sie sind wie eine Last, die das Unternehmen um den Hals hat – dadurch ist es weniger flexibel und weniger in der Lage, auf die Anforderungen eines sich verändernden Marktes vernünftig zu reagieren.“ [20]

All dies wird durch die Monopolstellung der Gewerkschaften am Arbeitsmarkt noch verstärkt. Sie führt teilweise zu übermäßig harten Forderungen. Unternehmen, die diese Forderungen nicht erfüllen, werden dann mithilfe von Streiks und Protesten bekämpft, was wiederum der Wirtschaft abträglich ist.

Die „United Auto Workers“ (UAW) ist jene Gewerkschaft, die die Arbeiter in der US-Automobilindustrie in Detroit vertritt und routinemäßig streikt. Vor der Finanzkrise im Jahr 2008 forderte die Gewerkschaft 70 Dollar pro Stunde an Löhnen und Leistungen. Infolgedessen stand die US-Automobilindustrie kurz vor dem Bankrott. [21]

Der Verlust von Arbeitsplätzen in der Fertigungsindustrie in den USA ist heute weithin bekannt. Weniger bekannt ist, dass die Gewerkschaften dabei ein Schlüsselfaktor sind. Die Anzahl gewerkschaftlich organisierter Arbeitsplätze im Fertigungsbereich ist zwischen 1977 und 2008 um 75 Prozent gesunken. Im selben Zeitraum stiegen die nicht gewerkschaftlich organisierten Arbeitsplätze in der Fertigung laut „Heritage Foundation“ um 6 Prozent. In anderen Sektoren ist die Situation ähnlich, etwa in der Baubranche. „Anders als die Fertigungsindustrie ist die Baubranche seit Ende der 1970er Jahre stark expandiert. Insgesamt ist dieses Wachstum jedoch ausschließlich auf nicht gewerkschaftlich organisierte Arbeitsplätze zurückzuführen, deren Anzahl seit 1977 um 159 Prozent gestiegen ist – gleichzeitig sanken die gewerkschaftlich organisierten Arbeitsplätze um 17 Prozent.“ [22]

Gewerkschaften sind zudem das Werkzeug kommunistischer Faktoren, um in den Unternehmen den Egalitarismus zu fördern. Die „Heritage Foundation“ stellte fest: „Gewerkschaften verlangen von den Unternehmen, ihre Mitarbeiter nach der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit (beziehungsweise in sozialistischen Ländern nach der Dauer der Dienstjahre) zu bezahlen. Die Arbeitsleistung und der Einsatz des Mitarbeiters werden dabei nicht berücksichtigt. Das hat den vorhersehbaren Effekt, dass die Löhne produktiver Mitarbeiter gedrückt und die von weniger kompetenten Mitarbeitern erhöht werden.“ [23]

Die Idee, die hier am Werk ist, nämlich die Umverteilung des Vermögens unter den Mitarbeitern des Unternehmens, ist die gleiche wie die des absoluten Egalitarismus im Kommunismus. Der Eingriff in interne Entscheidungen von Unternehmen und die Monopolstellung am Arbeitsmarkt ist eine Aushöhlung des freien Marktes.

Die aggressive Fürsprache der Gewerkschaften für das, was sie Arbeiterwohlfahrt nennen, begünstigt letztendlich einige Arbeitnehmer gegenüber anderen und belastet Unternehmen und die Wirtschaft als Ganzes. Eine 2005 durchgeführte Umfrage ergab, dass selbst „die meisten Gewerkschaftsmitglieder die amerikanischen Gewerkschaften negativ bewerten“ und dass „der Hauptgrund für diese Meinung nie offen in den Gewerkschaftsmedien oder auf Gewerkschaftsversammlungen angesprochen und diskutiert wurde“. [24]

Die Arbeitnehmer, die wirklich fleißig sind, wurden zu Opfern, und der Kommunismus zum größten Gewinner. Die Kommunisten nutzen die Gewerkschaften, um die freie kapitalistische Wirtschaft zu zerstören und das kapitalistische System und das normale Leben der Menschen schrittweise zu untergraben.

Die vom Kommunismus infiltrierten und unter der Anleitung der linksgerichteten Parteien stehenden Gewerkschaften haben sich zu einer Lobbyistengruppe entwickelt, die einem großen kommerziellen Unternehmen gleicht. Ihre Führung hat ein großes persönliches Interesse am Gewinn des Unternehmens. Korruption ist weit verbreitet. [25]

In demokratischen Ländern sind die Gewerkschaften weitgehend zu einem Instrument für die Linken im Kampf gegen den Kapitalismus geworden. Zielstrebig fordern sie „soziale Gerechtigkeit“ und „Fairness“ und schaffen für Gesellschaft und Wirtschaft eine enorme Belastung. Sie sind ein Hindernis für Reformen und blockieren die Bemühungen, den Fertigungs-, Dienstleistungs- und Bildungssektor sowie die Verwaltung effizienter zu machen. Wenn die Zeit noch nicht reif ist, halten sie sich verborgen. Doch sobald die Bedingungen günstig sind, kommen sie heraus und mobilisieren eine soziale Bewegung. Gewerkschaften sind zu einem Keil in der Hand des Kommunismus geworden, der dazu benutzt wird, freie Gesellschaften zu spalten.

7. Kommunistische „Ideale”: Die Menschheit in die Zerstörung locken

Obwohl die kommunistische Theorie voller Lücken und Widersprüche ist, täuscht sie immer noch viele Menschen. Denn Marx zeichnete das Bild eines kommunistischen Paradieses, das die Menschen auf der ganzen Welt genießen könnten. Das war seine zentrale Fantasie- und Wahnvorstellung. Für die Darstellung seiner Vision verwendete er Ausdrücke wie „überwältigender materieller Wohlstand“, „erhöhte Moral“ und „jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“. Es gäbe kein Privateigentum, keine Kluft zwischen Arm und Reich, keine herrschende Klasse und keine Ausbeutung. Stattdessen gäbe es Freiheit und Gleichheit für alle. Jeder Mensch könne seine besonderen Talente entwickeln. Das Leben wäre wunderbar.

Von diesen trügerischen Argumenten fühlten sich viele Menschen angezogen, sodass sie dafür kämpften. Allerdings haben die meisten Menschen im Westen noch nie in einem kommunistischen totalitären Staat gelebt und diese Erfahrung nicht gemacht. Daher halten sie weiterhin an der vergeblichen Hoffnung auf ein kommunistisches Paradies fest und schaufeln sich ihr eigenes Grab, indem sie diese Ideen vertreten.

In Wirklichkeit sind alle diese Vorstellungen von Marx nur Illusionen.

Im Marxismus wird behauptet, dass kommunistische Gesellschaften materiellen Überfluss hervorbringen würden. Menschliche Wünsche und Bedürfnisse sind jedoch grenzenlos. Aber der Mensch hat nur begrenztes Wissen, begrenzte Arbeitszeit und begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Daher lassen sich nicht alle Wünsche erfüllen. Das ist der grundlegende Ausgangspunkt für viele wirtschaftswissenschaftliche Studien. Ohne solche Einschränkungen müssten die Menschen nicht erforschen, welche Produktionsmethode am effizientesten ist – da der angebliche Überfluss für alle da wäre und nach Belieben verschwendet werden könnte.

Der Marxismus behauptet auch, dass sich die Moral in kommunistischen Gesellschaften sehr verbessern würde. Doch in jedem Menschen existieren das Gute und das Schlechte gleichzeitig. Um den moralischen Maßstab zu erhöhen, bedarf es der Anleitung durch aufrichtige Überzeugungen und Werte sowie den persönliche Einsatz bei der eigenen moralischen Entwicklung.

Der Marxismus predigt Atheismus und Klassenkampf, beides verstärkt die schlechten Seiten der Menschen. Glaubensfreiheit existiert nicht, da Religion für die Kommunistische Partei nur ein politisches Werkzeug ist. Der Kommunismus nutzt religiöse Institutionen, um seine Gewaltherrschaft zu sichern, die Welt in die Irre zu führen, sich dem Göttlichen zu widersetzen und die Menschen dazu zu bringen, sich noch weiter vom Göttlichen abzuwenden. Ohne aufrichtigen Glauben an das Göttliche und ohne Selbstdisziplin kann die Moral der Menschheit nur sinken. Alle kommunistischen Führer – Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-tung – waren anmaßende Tyrannen, sie waren unanständig und vollkommen unmoralisch. Zu erwarten, dass ihre Anhänger eine höhere Moral hätten, ist gegen alle Vernunft.

Der Marxismus predigt außerdem Gleichheit für alle, bereits der Sozialismus führt unweigerlich zum Totalitarismus. Macht ist die Grundlage der Ressourcenverteilung, doch die Verteilung der Macht ist in totalitären Staaten äußerst ungerecht. So ist in solchen Staaten auch die Ressourcenverteilung am ungerechtesten. In allen Ländern, in denen der Sozialismus herrscht oder geherrscht hat, sieht man, wie in anderen totalitären Gesellschaften auch, eine privilegierte Schicht, extreme Unterschiede zwischen Arm und Reich und die Unterdrückung der Menschen durch den Staat.

Der Marxismus täuscht die Menschen mit dem Versprechen „jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“. [26] Sozialistische Volkswirtschaften sind immer eng mit Macht und ihrem Missbrauch verbunden. Die normalen Menschen haben keine grundlegenden Freiheiten, ganz zu schweigen davon, dass sie nach ihren eigenen Fähigkeiten nach Belieben handeln könnten. Da die Wünsche der Menschen keine Grenzen kennen, kann selbst der reichste Mensch der Welt nicht alles bekommen, was er will – geschweige denn ein Durchschnittsmensch. Angesichts der natürlichen Ressourcenknappheit ist es ohnehin nicht möglich, einen Überfluss an Gütern zu erreichen und diesen an diejenigen zu verteilen, die ihn benötigen.

Weiterhin täuscht der Kommunismus die Menschen mit dem Versprechen, dass jeder seine persönlichen Fähigkeiten voll entfalten könne. Der Marxismus behauptet, Arbeitsteilung führe zur Entfremdung vom Produkt. Doch in der Tat ist Arbeitsteilung in jeder Gesellschaft notwendig. Adam Smith erklärt in „The Wealth of Nations“, dass Arbeitsteilung die Produktivität enorm steigert und den Wohlstand fördert. Die durch Arbeitsteilung entstandenen Unterschiede sind nicht unbedingt Konflikte und müssen auch nicht zu Entfremdung und Entpersonalisierung führen.

Über ein Jahrhundert kommunistischer Geschichte hat in der Realität gezeigt, dass sie eine Geschichte der Anstiftung zum Bösen, zu Hass und zu Verrat ist. In allen kommunistischen und anderen totalitären Ländern finden die grausamsten Morde statt. Die Menschen in diesen Ländern haben die geringsten Freiheiten und Menschenrechte. Viele Ressourcen werden für militärische Zwecke verbraucht. Den Menschen wird ihr Eigentum geraubt, um die Macht der privilegierten Klasse zu vergrößern, während die Mehrheit der Menschen in Armut leben muss.

Der Kommunismus raubt den Menschen nicht nur ihr Leben, sondern er führt auch zu einer totalen Zerstörung der traditionellen Werte und Kultur. Insbesondere in China ist die Moral bereits in einem erschreckenden Ausmaß gesunken. Die Gräueltaten gehen über das normale Vorstellungsvermögen hinaus. Die Organentnahmen an Lebenden, die sich bemühen, gute Menschen zu sein, ist zu einem staatlich anerkannten Industriezweig geworden. Medizinisches Personal, das den Kranken helfen sollte, kann zu dämonischen Mördern werden. Das Böse der KP Chinas hat die ganze Welt erfasst. Länder, die die Menschenrechte wahren sollten, werden durch wirtschaftliche Anreize dazu verleitet, die Augen davor zu verschließen.

Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts haben Kommunisten mithilfe ihrer Lehre die breite Öffentlichkeit, Intellektuelle und die junge Generation in ihren Bann gezogen. Nach dem Zusammenbruch der osteuropäischen Staaten bemühten sich die übriggebliebenen kommunistischen Staaten, ihre Untaten zu vertuschen. Stattdessen nahmen sie scheinbar das kapitalistische Wirtschaftssystem an und verwandelten sich in Regime, die hohe Steuern, hohe Sozialleistungen und Vermögensumverteilung fördern. Sie behaupten, dass sie den allgemeinen Lebensstandard anheben würden und dass alle Menschen in den Genuss der „guten Tage“ des Sozialismus kämen. So werden die Menschen weiterhin getäuscht.

Der Kommunismus nutzt den Wunsch der Menschen nach Güte aus – doch bringt er sie in Wirklichkeit dazu, sich wie religiöse Fanatiker für die kommunistische Ideologie zu engagieren.

Er will die Menschen vom Göttlichen abbringen und verschmutzt ihre Gedanken. Sie bemerken nicht, wie er ihre gutartige Natur verdreht und sie, um dem Kommunismus zu dienen, zu Untaten veranlasst. Die Menschen vergessen, dass das Leben einen höheren Sinn hat und verlieren sich in materiellem Genuss. Der Kommunismus ist ein Köder, an dem sie sich vergiften und der die Menschheit in den Abgrund führt.

Wenn die Menschen auf der Welt jetzt nicht aufwachen, werden sie noch schrecklicheren Katastrophen ausgesetzt sein.

Fazit: Wohlstand und Frieden können nur durch Moral erlangt werden

Das Streben nach Glück liegt in der Natur des Menschen. Eine florierende Wirtschaft kann den Menschen Glück und Zufriedenheit bringen, doch die Wirtschaft existiert nicht in einem luftleeren Raum. Wenn der Weg der wirtschaftlichen Entwicklung von Ethik und Moral abweicht, kann eine wirtschaftliche Krise die Folge sein. Eine Gesellschaft, die nur reich ist, kann weder Freude noch Glück bringen. Auch wird ihr Wohlstand nur von kurzer Dauer sein. Wenn die Grundlage von Ethik und Moral zerfällt, hat das katastrophale Folgen.

Im Jahr 2010 berichtete „People’s Daily“, dass der Nationale Glücksindex in China trotz der wirtschaftlichen Entwicklung jährlich zurückgegangen sei. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wird von Korruption, Umweltverschmutzung und Skandalen bei der Lebensmittelsicherheit heimgesucht, was das chinesische Volk sehr verunsichert. Der Wohlstand hat zugenommen, während Moral und Zufriedenheit abgenommen haben.

Dies spiegelt die fatale Schwäche des Kommunismus wider: Menschen bestehen eben nicht nur aus Fleisch, sondern weit mehr aus Geist und Verstand. Bevor ein Mensch auf die Welt kommt, ist sein Weg bereits festgelegt. Die Chinesen sagen: „Jeder Bissen und jeder Schluck sind vorherbestimmt.“ Das ist mit dem Tischgebet gläubiger Menschen im Westen vergleichbar, wobei sie Gott für seine Vorsehung danken. Menschen, die an das Göttliche glauben, verstehen, dass Reichtum eine vom Himmel gegebene Gnade ist. Sie sind demütig und dankbar, deshalb sind sie glücklich und mit wenigem zufrieden.

Unter den Passagieren der untergehenden „Titanic“ war auch der Millionär John Jacob Astor IV., mit dessen Vermögen man 30 solcher Schiffe hätte bauen können. Doch als er dem Tod ins Auge sah, entschied er sich für das, was er für moralisch korrekt hielt: Er beschützte Frauen und Kinder und trat seinen Platz im Rettungsboot an zwei verängstigte Kinder ab. [27] Ähnlich handelte Isidor Straus, Mitinhaber des Kaufhauses „Macy’s“. Er sagte: „Ich werde nicht vor den anderen Männern gehen.“ Auch seine Frau weigerte sich, in ein Rettungsboot zu steigen, und überließ ihren Platz ihrer neuen Haushälterin Ellen Bird. Sie beschloss, ihre letzten Momente mit ihrem Mann zu verbringen. [28]

Diese reichen Menschen haben sich dafür entschieden, traditionelle Werte und Glauben über die Chance zu stellen, ihr Vermögen und ihr Leben zu retten. Ihre Wahl zeigte, dass für sie ein edler Charakter wertvoller war als das Leben, das seinerseits noch wertvoller ist als Reichtum.

Herr Li Hongzhi, der Gründer von Falun Dafa, schreibt in „Reich, doch mit Tugend“:

„Das Volk zu bereichern,
das Dao des Herrschers.
Geld anbeten,
unedles Tun.
Reich, doch ohne Tugend,
schadet allen Wesen,
reich, doch mit Tugend,
alle erhoffen.
Daher der Reiche
keinesfalls Tugend nicht fördern.

Tugend, gesammelt in Vorleben.
Herrscher, hohe Beamte, Reiche, Würdenträger,
alle entstanden aus Tugend.
Keine Tugend, kein Gewinn,
Tugend verloren, alles zerfließt und schwindet.
Daher nach Macht und Reichtum Trachtende
Tugend sammeln zuvor.
Leid ertragen, Wohltat üben,
viel Tugend gesammelt.
Es müssen erkannt sein
die schicksalhaften Wirkungen.
Das erkannt, das Herz der Regenten und des Volkes
von selbst beherrscht.
Reich unter dem Himmel, friedvoll.“ [29]

Wenn die Menschheit diese Werte für Wohlstand und Leben beibehält, werden die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch Gier, Trägheit und Neid der Menschen entstehen, erheblich reduziert. Sobald die Menschen ihre egoistischen Begierden unterdrücken, wird die Ideologie des Kommunismus keine Verlockung mehr darstellen. Nur eine Menschheit, die einen hohen moralischen Maßstab hat, kann vom Göttlichen gesegnet werden. Dann wird eine ideale Wirtschaft entstehen: Wohlstand für die Welt, Frieden in unseren Herzen und Frieden in der Gesellschaft.

Das kommunistische Gespenst hat umfassende detaillierte Arrangements getroffen, um die Menschheit zu zerstören. Die wirtschaftlichen Arrangements sind nur ein Teil davon. Um uns von der Kontrolle der kommunistischen „Ideale“ zu befreien, müssen wir die Verschwörung offenlegen. Es ist nötig, die arglistigen Botschaften zu identifizieren und keine Hoffnung weiter auf diese Ideologie, die zum Bankrott führt, zu setzen. Wir müssen die traditionellen Werte, Moral und Tugend wiederherstellen. So wird die Menschheit in der Lage sein, ewigen Wohlstand und Glück zu erfahren, und wahren Frieden zu finden. Dann wird die menschliche Zivilisation wieder von neuer Lebenskraft erfüllt sein.

Die Serie wird mit dem 10. Kapitel, in dem es um Recht und Gesetz geht, fortgesetzt.

Quellen

[13] Adam Smith: „Theorie der ethischen Gefühle”, (Philadelphia: Anthony Finley, J. Maxwell Printer, 1817).
[14] Lawrence Kudlow: American Abundance: The New Economic and Moral Prosperity (New York: Harper Collins Publishers, 1997).
[15] Thomas Sowell: Economic Facts and Fallacies (New York: Basic Books, 2008), 174.
[16] Friedrich Engels: “1881: Trades Unions”, Marxists.org, 20. Mai 1881, https://www.marxists.org/archive/marx/works/1881/05/28.htm
[17] Vladimir Lenin, n.d.: “The Trade Unions, The Present Situation and Trotsky’s Mistakes”, letzter Zugriff am 8. Juli 2018, https://www.marxists.org/archive/lenin/works/1920/dec/30.htm.
[18] Lü Jiamin: “A History of Leninist Theory on Unions”, Liaoning People’s Press (1987).
[19] James Sherk: “What Unions Do: How Labor Unions Affect Jobs and the Economy,” Heritage Foundation Website, 21. Mai 2009, https://www.heritage.org/jobs-and-labor/report/what-unions-do-how-labor-unions-affect-jobs-and-the-economy.
[20] Edwin J. Feulner: “Taking Down Twinkies”, Heritage Foundation Website, 19. November 2012, https://www.heritage.org/jobs-and-labor/commentary/taking-down-twinkies.
[21] James Sherk: “What Unions Do: How Labor Unions Affect Jobs and the Economy”, Heritage Foundation Website, 21. Mai 2009, https://www.heritage.org/jobs-and-labor/report/what-unions-do-how-labor-unions-affect-jobs-and-the-economy.
[22] Ebenda.
[23] Ebenda.
[24] Steve Inskeep: “Solidarity for Sale: Corruption in Labor Unions”, National Public Radio, 6. Februar 2007, https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=5181842.
[25] Ebenda.
[26] Karl Marx: „Kritik des Gothaer Programms”, https://www.marxists.org/archive/marx/works/1875/gotha/ch01.htm.
[27] Children on the Titanic (Dokumentation, 2014).
[28] Isidor Straus: Autobiography of Isidor Straus (The Straus Historical Society, 2011), 168-176.
[29] Li Hongzhi: „Reich, doch mit De”, Essentielles für weitere Fortschritte I, 27. Januar 1995, http://de.falundafa.org/buecher_online/essentials/jjyz02.html.

Chinesisches Original: http://www.epochtimes.com/
Englische Version: https://www.theepochtimes.com/how-the-specter-of-communism-is-ruling-our-world

Ein Ausblick auf die anderen Kapitel, die nach und nach ebenfalls hier veröffentlicht wurden und werden:

(0) Einführung
(1) Kap. 1: Strategien des Teufels zur Zerstörung der Menschheit – Teil 1 / Teil 2
(2) Kap. 2: „Ich will mich an dem Einen rächen, der dort oben regiert“ – Teil 1 / Teil 2
(3) Kap. 3: Der Kommunismus braucht einen Feind – wenn es keinen gibt, muss einer erfunden werden Link
(4) Kap. 4: Export der Revolution: Asien, Lateinamerka, Afrika, Europa – Teil 1, Teil 2
(5) Kap. 5: Europa ist in den Händen des Feindes, Offene und verdeckte Gewalt – Jedes Mittel ist erlaubt – Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5
(6) Kap. 6: Die heutigen Jugendlichen sind zu einer Generation ohne traditionelle Kultur geworden, Verdrehung und Zerstörung der Religionen Teil 1, Teil 2
(7) Kap. 7: Die Zerstörung der Familie, Feminismus, „sexuelle Befreiung“ – Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
(8) Kap. 8: Politik, Die sozialistische Ideologie dominiert in Europa, Wohlfahrtssystem, Linke Politik, Liberalismus und Progressivismus und andere neue Varianten des Kommunismus – Teil 1, Teil 2, Teil 3
(9) Kap. 9: Der westliche Wohlfahrtsstaat: Hohe Steuern und zerstörerische Sozialpolitik, Die Wahrheit über Chinas wirtschaftlichen Aufstieg, Sozialistische Ökonomie, Planwirtschaft, Ausbeutung, Sklaverei – Teil 1, Teil 2 Teil 3 , Teil 4
(10) Recht und Gesetz, Staatsterror
(11) Der Einfluss auf Kunst und Kultur, Umkehrung der traditionellen Ästhetik: Das Hässliche als Kunst, Perversion der Literatur
(12) Sabotage der Bildung und Kampf gegen die Klassiker
(13) Die Übernahme der Medien, der Filmindustrie (Hollywood) und des Fernsehen, Verantwortung in die Medien zurückbringen
(14) Partykultur, populäre Kultur, Woodstock, Rockmusik, Drogenmissbrauch, Pornographie, sexuelle Befreiung und Promiskuität, Homosexualität, die Hippie-Kultur, Videospiele, Online-Kultur und spirituelle Leere, die Kultur der Gewalt
(15) Islamischer Terrorismus, Ursprünge des Terrorismus, Sayyid Qutb: Der Marx des islamischen Extremismus, Unterstützung des Terrorismus durch die Kommunistische Partei Chinas, wie gewöhnliche Muslime geopfert werden, verborgene Allianz zwischen Terrorismus und der westlichen radikalen Linken …

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