Eine Rose zum Valentine's Day. Auch wenn nun Gen-Forscher das Erbgut der Rose entschlüsselt haben, kann manches doch nicht durch Wissenschaftler bestimmt werden.Foto: iStock

Der perfekten Blüte auf der Spur: Forscher entschlüsseln Erbgut der Rose

Epoch Times30. April 2018 Aktualisiert: 30. April 2018 21:58
Ein Wissenschaftlerteam entschlüsselte in achtjähriger Arbeit erstmals das komplette Erbgut einer Rose – was die Rosenzucht revolutionieren kann.

Internationale Genforscher sind der perfekten Rose auf der Spur. Das Wissenschaftlerteam entschlüsselte in achtjähriger Arbeit erstmals das komplette Erbgut einer Rose, wie es in einer am Montag im Fachblatt „Nature Genetics“ veröffentlichten Studie heißt. Die Entschlüsselung könnte eine genetische Revolutionierung der Rosenzucht einleiten und die beliebte Pflanze mit neuen Formen, Farben und Gerüchen erblühen lassen.

Die Rose ist ein wichtiges Handelsgut. Händler sind stets auf der Suche nach Rosenarten, die gut aussehen, resistent gegen Parasiten sind und wenig Wasser verbrauchen.

Die Befunde der Gen-Forscher „erlauben es, die Verbesserung unterschiedlicher Rosensorten beträchtlich zu beschleunigen“, sagte einer der Autoren der Studie, Mohammed Bendahmane vom französischen Forschungsinstitut CNRS.

Mit der Entschlüsselung der DNA der Rose liege nun „eines der umfassendsten Pflanzengenome“ vor, sagte der Forscher. Das Ergebnis der Arbeit sei „außerordentlich“.

Für die Entschlüsselung nutzten die Forscher die alte Rosensorte „Old Blush“ (Rosa Chinensis), die 36.377 verschiedene Gene aufweist. Sie kam bereits im 18. Jahrhundert aus Asien nach Europa.

Viele der zahlreichen Rosensorten von heute stammen von ihr ab. Mehr als 35.000 Rosensorten sind aktuell bekannt. Sie stammen allerdings von nur einem Dutzend Ur-Rosensorten ab. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion