Deutsche Physiker erhalten hoch dotierten Kavli-Preis

Epoch Times27. Mai 2020 Aktualisiert: 27. Mai 2020 15:52
Zwei Physiker aus Deutschland gehören zu den diesjährigen Preisträgern des hoch dotierten Kavli-Preises.Harald Rose von der Universität Ulm und Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich teilen sich den mit einer Million Dollar (etwa 915.000 Euro…

Zwei Physiker aus Deutschland gehören zu den diesjährigen Preisträgern des hoch dotierten Kavli-Preises.

Harald Rose von der Universität Ulm und Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich teilen sich den mit einer Million Dollar (etwa 915.000 Euro) dotierten Kavli-Preis für Nanowissenschaften mit dem Österreicher Maximilian Haider und dem in den USA arbeitenden tschechisch-britischen Forscher Ondrej Krivanek, wie die Kavli-Stiftung am Mittwoch in Los Angeles mitteilte.

Die Wissenschaftler würden für ihre Arbeit an der Verbesserung von Bildfehlern bei Elektronenmikroskopen ausgezeichnet. Diese habe dazu geführt, dass Forscher weltweit Struktur und chemische Zusammensetzung von Materialien dreidimensional und in nie dagewesener Auflösung sehen könnten. „Ihre Arbeit ist ein wunderschönes Beispiel von wissenschaftlichem Einfallsreichtum, Hingabe und Durchhaltevermögen“, sagte die Vorsitzende des zuständigen Preis-Komitees, Bodil Holst, laut Mitteilung.

Der Kavli-Preis wird auch noch in den Kategorien Astrophysik und Neurowissenschaften vergeben. Den Preis für Astrophysik erhält in diesem Jahr der Brite Andrew Fabian, den für Neurowissenschaften teilen sich die US-Amerikaner David Julius und Ardem Patapoutian.

Die Auszeichnung gehört zu den höchstdotierten Wissenschaftsehrungen der Welt. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Norwegischen Akademie der Wissenschaften, dem norwegischen Forschungsministerium und der Kavli-Stiftung vergeben. Normalerweise wird die Auszeichnung im Herbst von Norwegens Kronprinz Haakon in Oslo überreicht. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werde die diesjährige Verleihung jedoch verschoben und mit der für 2022 geplanten Zeremonie zusammengelegt, teilte die Kavli-Stiftung mit. (dpa)

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