„Die Zivilisation ist am Ende“: NASA-Studie sieht schwarz für die Industriegesellschaft

Epoch Times21. März 2014 Aktualisiert: 21. März 2014 16:10

Eine NASA-finanzierte Studie besagte, dass wir vor einem "unumkehrbaren Kollaps" stehen. Aufgrund der zunehmenden Ausbeutung der Ressourcen und der ungleichen Verteilung des Reichtums, wird uns in den kommenden Jahrzehnten eine Katastrophe bevorstehen.

"Der Untergang des Römischen Reiches sowie der Untergang der wahrscheinlich noch weiterentwickelten Han, Maurya und Gupta Reiche, sowie viele weit entwickelte Mesopotamien Reiche sind alle Beweise dafür, dass entwickelte, komplexe und kreative Zivilisationen auch fragil und unbeständig sind," schrieb ein Forscher diese Woche im "NASA Goddard Space Flight Center", laut "The Guardian."

Safa Motesharrei ist ein Forscher für angewandte Mathematik am "National Socio-Environmental Synthesis Center" und Verfasser des Berichts. Weiter heißt es, dass moderne Zivilisationen keinen Bestand haben.

Der Bericht beschäftigt sich mit Risikofaktoren wie Überbevölkerung, Klimawandel, Wasser, Landwirtschaft und Energie.

Der Zusammenbruch der Zivilisationen in den letzten 5.000 Jahren kam von der "Ausbeutung der Ressourcen und der Belastung der ökologischen Tragfähigkeit" als auch durch "die wirtschaftliche Schichtung der Gesellschaft in die Elite [die Reichen] und die Massen (bürgerliche) [die Armen]."

Motesharrei fügt hinzu, dass die Technik und Wissenschaft den Zusammenbruch nicht verhindern können. "Der technologische Wandel kann die Effizienz der Ressourcennutzung erhöhen, neigt aber auch dazu, den Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch und das Ausmaß der Ressourcengewinnung zu erhöhen. Die Verbrauchssteigerung ist häufig der Ausgleich für die erhöhte Effizienz der Ressourcennutzung," so Motesharrei.

Nach der Modellierung verschiedener Szenarien kamen Motesharrei und seine Kollegen zu dem Schluss, dass "unter Anbetracht dessen, was heute auf der Welt passiert … finden wir, dass ein Zusammenbruch schwer zu vermeiden ist."

Die Zivilisation, schreibt er, "geht für eine recht lange Zeit einen nachhaltigen Weg, aber auch mit einer optimalen Verbrauchsrate und einer sehr kleinen Gruppe von Eliten, werden die Eliten im Endeffekt zu viel verbrauchen. Dies wird zu einer Hungersnot unter den Armen führen, was schließlich den Zusammenbruch der Gesellschaft fördert. Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Typ-L Zusammenbruch aufgrund einer Ungleichheit und induzierten Hungersnot verursacht werden wird. Diese wird zu einem großen Verlust an Arbeitnehmern führen. Es wird nicht der Zusammenbruch der Natur sein." (so)

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