Warum macht er das? Der Arzt und Politiker hat zwei gute Gründe, vor die Kamera zu gehen

Aus diesen zwei Büchern hat die Epoch Times bereits zahlreiche Ausschnitte als exklusive Vorveröffentlichungen publiziert.  Mit großem Leserecho. Die Antwort, warum er das tut, gibt Dr. Fiechtner selbst in dem ersten Video einer geplanten Reihe, deren erster Teil zeitgleich mit diesem Artikel auf seinem Youtubekanal online gestellt wurde. Es ist hier weiter unten zu sehen.

Der erste Grund: Noch nie hat ein Politiker Ausschnitte aus politischer Belletristik vorgetragen und die Texte anschließend kommentiert. Dr. Fiechtner tut dies, um neuartige Ideen und Betrachtungsweisen anzuregen, die über den engen Horizont der Tagespolitik und die immer gleichen Allgemeinplätze und Sprechblasen hinausgehen.

Besonders für einen fraktions- und parteilosen Parlamentarier ist es fast unmöglich, in den wenigen Minuten Redezeit mehr als summarische und zugespitzte Argumente vorzubringen. Oft werden diese dann noch durch kleinliche Unterbrechungen und Gezänk zerstückelt. Selbst wenn diese kurzen Fragmente in den sozialen Medien verfügbar sind, ist ihre Wirkung naturgemäß begrenzt. Grundsätzlich neue Ideen können auf diese Weise nicht wirkungsvoll kommuniziert werden.

Dr. Fiechtner ist praktizierender Onkologe, der nicht nur als Palliativ-Mediziner sondern auch als Notfallarzt und durch Einsätze in Krisengebieten das Leiden und Sterben vieler Menschen erleben musste. Zudem ist er engagierter Christ, dessen Glauben ihn auf seinem Lebensweg immer wieder getragen und geleitet hat. Weiterhin ist bemerkenswert, wie ihm die angeborene Behinderung seines rechten Armes auf seinem Ausbildungs- und Lebensweg zum Ansporn wurde.

Wer mehr über Dr. Fiechtner erfahren möchte, sollte sich den kurzen autobiografischen Film ansehen, der auf Youtube verfügbar ist  und von Absolventen einer Film-Akademie erstellt wurde.

Empfehlenswert ist weiterhin eine rund 15 minütige Dokumentation von Spiegel TV, die 2016 gedreht wurde, und in erstaunlich fairer und ausgewogener Weise den damaligen Kandidaten der AfD zur Landtagswahl in Baden-Württemberg begleitet hat. Inzwischen ist Dr. Fiechtner sowohl aus der Partei als auch der Fraktion ausgetreten, gehört jedoch weiterhin dem Landtag an.

Den endgültigen Anstoß zu seinem Abschied von der AfD gab die Haltung der Fraktion zu den Gesundheitskarten für Flüchtlinge. Der Arzt Fiechtner sprach sich – entgegen dem Willen der Fraktion – dafür aus. Neben anderen Meinungsverschiedenheiten führte dies zu Auseinandersetzungen, die schließlich den Bruch mit der Partei auslösten.

Der zweite Grund liegt in der Einzigartigkeit von Form und Inhalt der von          Fiechtner in gestischen Lesungen präsentierten Ausschnitte der „Mayerhofschen         Gesetze“. Man könnte diese drei Neuerscheinungen auch als (wesentlich            erweiterte) Nachfolger der Parkinsonschen Gesetze auffassen, würde es sich       nicht um eine sehr besondere Form von „Faction“ handeln.

Facts & Fictions = Faction

Dieser Begriff wird für literarische Werke gebraucht, in welchen „Facts“ (also Tatsachen oder reale Vorgänge) mit „Fiction“ (also erfundene Personen und Geschichten) verbunden werden. Im Falle der Mayerhofschen Gesetze besteht nun die Einmaligkeit darin, dass den Transkripten von Geheimvorträgen eines fiktiven Bundesfinanzministers Prof. Dr. Jan Mayerhof die Empfehlungen zur politisch korrekten Gegenpropaganda durch einen ebenfalls fiktiven „Spin Doctor“ (also einen käuflichen Meinungsmacher) gegenübergestellt werden.

Der (fiktive) Quereinsteiger Mayerhof war nach Jahrzehnten die erste große Lichtgestalt der deutschen Politik und wäre bei der nächsten Wahl mit Sicherheit Kanzler geworden. Ähnlich wie in Ungarn, Frankreich und der Ukraine wurde erwartet, dass seine neue Partei problemlos eine absolute Mehrheit erreicht. Da er unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist, blieben von seinem Geheimvorträgen nur die kürzlich aufgefundenen Transkripte. Vor deren Veröffentlichung hat das politische Establishment verständlicherweise Angst.

Deshalb wurde der ehemalige Stasi-Offizier und Redenschreiber des SED-Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler damit beauftragt, hinter jedem Abschnitt der Mayerhof-Reden Vorschläge zur Gegenpropaganda und Diffamierung des ehemaligen Hoffnungsträgers zu machen. Dieser fiktive Lothar Müller arbeitet seit drei Jahrzehnten für jede beliebige Organisation, solange diese seine Dienste großzügig honoriert.

Die fiktiven Mayerhof und Müller in Lesungen

Dr. Fiechtner trägt nacheinander Texte von Mayerhof und Müller in gestischen Lesungen vor und kommentiert diese anschließend in seinem Abgeordnetenbüro in Stuttgart. Das erste Video widmet sich der Notwendigkeit, die uralten und sinnentleerten Begriffe „links“ und „rechts“, die noch aus der Zeit der französischen Revolution stammen, endlich durch passende Bezeichnungen für politische Richtungen und Denksysteme zu ersetzen.

Dass die vielen Schattierungen von „links“ und „rechts“ in der Regierungspraxis nahezu bedeutungslos werden, ist jedem Beobachter klar. Die neuen Begriffe, welche endlich diese alten Floskeln ersetzen müssen, werden in dem Video dargestellt und begründet.

Nähere Informationen zu diesen Büchern und anderen Werken von Marc DeSargeau sind unter www.fagulon.de zu finden.

Quelle: https://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/warum-macht-er-das-der-arzt-und-politiker-hat-zwei-gute-gruende-vor-die-kamera-zu-gehen-a3110587.html