Muslim will sein Kind nicht bei Osterbräuchen mitmachen lassen – Lehrerin kontert geschickt

Epoch Times10. April 2019 Aktualisiert: 9. April 2019 20:39
Warum sollten muslimische Kinder beim Osterfärben mitmachen? Eine Lehrerin aus Österreich hat die Antwort.

Die Integration muslimischer Mitbürger ist nicht leicht. Das zeigt auch ein Fall an einer Schule in Österreich.

Ein muslimischer Familienvater wollte sein Kind nicht an den Ostervorbereitungen in einer niederösterreichischen Schule mitmachen lassen. Wie „Heute“ berichtet, hat sich der Mann sogar telefonisch bei der Volksschullehrerin beschwert.

Demnach beklagte sich der Vater in rauem Ton darüber, dass sein 11-jähriger Sohn sich mit Osterbräuchen befassen müsse und das, obwohl die Familie muslimischen Glaubens sei. Er drohte der Lehrerin sogar damit, das Kind noch vor den Osterferien aus der Schule zu nehmen.

Wir sind Moslems. Wieso sollte mein Kind die Osterbräuche und -vorbereitungen mitmachen?“, betonte der Vater der Zeitung zufolge am Telefon.

Doch die Volksschullehrerin gab nicht klein bei und suchte das Gespräch mit den Eltern des Kindes.

Bei einem Treffen mit der Familie betonte die Lehrerin, höflich aber bestimmt: das Eierfärben und Binden von Palmbuschen sei auch Nicht-Christen durchaus zumutbar. Das Kind habe zwei Möglichkeiten, entweder mitzumachen oder der Vater müsse eben eine andere Schule finden.

Die Hartnäckigkeit der Pädagogin zeigte Wirkung. Laut „Heute“ hat die Familie des Kindes die Botschaft verstanden. Der Junge wurde vom Vater sogar mit Eierfarbe für den nächsten Unterricht ausgestattet. (so)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN