Wohlhabende Bundesbürger fühlen sich gesünder als Ärmere

Epoch Times14. Januar 2019 Aktualisiert: 14. Januar 2019 11:49
Menschen mit hohen Einkommen in Deutschland fühlen sich im Schnitt deutlich gesünder als Menschen mit niedrigen Bezügen.

Menschen mit hohen Einkommen fühlen sich einem Medienbericht nach eigener Einschätzung im Schnitt deutlich gesünder als Menschen mit niedrigem Verdienst.

Das berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ am Montag unter Berufung auf die Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat zu Einkommen und Lebensbedingungen in Europa. Demnach war die Differenz bei Menschen zwischen 45 Jahren und 64 Jahren besonders ausgeprägt.

Von diesen bezeichneten im oberen Einkommensfünftel 76 Prozent ihre Gesundheit als gut bis sehr gut, im untersten Einkommensfünftel waren es nur rund 35 Prozent. Umgekehrt stuften im oberen Fünftel nur rund vier Prozent ihre Gesundheit als schlecht oder sehr schlecht ein, im unteren Fünftel waren es dem Bericht zufolge hingegen 25 Prozent.

Laut „Saarbrücker Zeitung“ diente die Befragung von 14.000 Haushalten in Deutschland im Rahmen des sogenannten Mikrozensus als Grundlage. Zum unteren Einkommensfünftel werden demnach alle Menschen gezählt, die ein verfügbares Einkommen von nicht mehr als 14.422 Euro haben.

Das oberste Fünftel beginnt bei einem verfügbaren Einkommen von 32.537 Euro im Jahr. Darunter versteht Eurostat das Bruttoeinkommen abzüglich Sozialabgaben und Steuer sowie regelmäßig geleisteten Geldtransfers zwischen privaten Haushalten. (afp)

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