Klima-Greta oder Yukon-Greta? – Mysteriöses Foto aus Kanada aufgetaucht

Von 21. November 2019 Aktualisiert: 21. November 2019 18:42
Als Greta Thunberg auf der Weltbühne erschien, entfesselte sie Tausende von Schülern für einen apokalyptischen Klimakampf. "Fridays for Future" entstand. Nun tauchte ein Foto auf, eine Botschaft aus der Vergangenheit ...

Irgendjemand hat es gefunden. Ein altes Foto sorgt derzeit für Kontroversen. Darauf ist ein Mädchen zu sehen, das genau so aussieht, wie Greta Thunberg. Die Klima-Aktivistin segelt derzeit von Washington nach Madrid, zur Weltklimakonferenz. Auf die Veröffentlichung des Fotos hat sie bisher nicht reagiert.

Das Mädchen mit den Zöpfen

Die „Bild“ schreibt unter anderem: Es gebe eine Theorie, dass das Foto manipuliert worden sei. Doch wer sollte es manipuliert haben? Es stammt doch aus dem Archiv der Universität von Washington. Es zeigt Kinder beim Goldschürfen im Yukon in Kanada. Eines davon ist ein Mädchen, mit langen Zöpfen, auch der Blick – ganz Greta. Allerdings wird das Foto auf das Jahr 1898 datiert!

Wilde Theorien

Diese zeitliche Diskrepanz sorgt für reichlich wilde Theorien: Eine sagt, Greta sei eine Zeitreisende, die uns geschickt wurde, uns zu retten: Heil dir Greta?

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Mädchen auf dem Foto und Greta? Spekulationen gibt es zahlreich, nie wird man von allen erfahren: Reinkarnation, eine ruhelose Seele aus der Vergangenheit, eine Untote, dies oder das oder einfach auch nichts.

Yukon-„Greta“? – „Klondike Gold Rush – Three children operating rocker at a gold mine on Dominion Creek, Yukon Territory, ca. 1898“ Foto: Eric A. Hegg / University of Washington

Verschwörungstheorie: Greta, Putins geheime Tochter

Vielleicht gibt es wiederkehrende Seelen, vielleicht haben Ähnlichkeiten andere Gründe. Doch Ähnlichkeiten können auch ins Extrem getrieben werden, wie neulich ein Twitter-User vollbrachte – oder doch nicht?

Alles begann mit einem riesigen Greta-Wandbild an einer Hauswand in der Innenstadt von San Franzisko …

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Ein User fand, dass das Wandbild dem russischen Präsidenten Putin ähnlich sehe und er schloss daraus, es könnte sich um Putins Tochter handeln, die gekommen sei …

Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass Greta Thunberg wirklich Putins Tochter ist, und die Commies haben sie ausgesandt, um Amerikaner und Kapitalismus zu zerstören“

(Twitter-User)

Politisch korrektes Greta-Wandbild

Ähnlich oder auch nicht – wie auch immer – unter dem CNN-Beitrag wurde jedenfalls das riesige Porträt kritisiert:

Ein User schrieb einen Kommentar und erinnerte an Gretas Wutrede vor der UNO: „Das ist sehr beunruhigend … hoffentlich sprühen einige Graffiti-Künstler auf ‚Wie kannst du es wagen!‘ Um es weniger gruselig zu machen.“ Ein anderer schrieb, dass es aussehe, „wie eine Anzeige für einen Diktator“.

Ein anderer wies angesichts des monumentalen Greta-Bildes zwischen den Zeilen auf etwas anderes hin, im (sozial)demokratisch regierten San Franzisco, der Großstadt im (sozial)demokratisch regierten Bundesstaat Kalifornien: „Ich war letzte Woche in San Fran und die Obdachlosigkeit und das aggressive Betteln waren weit verbreitet. Die Stadt ignoriert diese Probleme und sorgt für eine unangenehme Atmosphäre.“

Kinderfriedenspreis: Für und gegen Extremisten

Die „Welt“ fand in ihrem Artikel über das Foto erwähnenswert, dass man Greta Thunberg kürzlich und gemeinsam mit der 15-jährigen Friedensaktivistin Divina Maloum aus Kamerun, Westafrika, den Internationalen Kinderfriedenspreis der Organisation Kids Rights zugesprochen hat.

Divina Maloum, Gründerin von „Children for Peace“ (C4P), klärt Kinder über gewalttätige Extremisten in ihrer Heimat auf und versucht sie davor zu bewahren, Kindersoldaten bewaffneter Gruppen zu werden – ein echtes Friedensprojekt.

Doch wie sieht das bei Klima-Greta aus? Was tut sie für den Frieden von Kindern? Schulstreiks, Massendemonstrationen sowie Spaltung der jungen und älteren Generationen können es ja wohl nicht sein, was man Kinder-Friedens-Projekt nennt. Da hätte sie doch besser im Oktober den ihr zugedachten skandinavischen Umweltpreis entgegennehmen sollen, immerhin auch mit knapp 50.000 Euro dotiert. Doch den hatte sie abgelehnt: „Die Klima-Bewegung braucht keine weiteren Preise“, tönte das Klima-Kind.

Doch vielleicht hatten einige ihrer Fußsoldaten da wirtschaftlicher gedacht, denn auch Revolutionen brauchen Geld.

Vielleicht hat Greta deshalb ihr deutsches Pendant Luisa Neubauer nach Den Haag losgeschickt, zum Scheckabholen, weil sie selbst gerade bei ihrer Atlantik-Überquerung ist. Neubauer machte kürzlich mit extrem radikalen Ideen aus ihrem Buch im TV auf sich aufmerksam, sodass Moderator Markus Lanz besorgt nachfragte: „… aber dann gibt es immer wieder diese sehr irritierenden, mich auch verstörenden Einwürfe, wenn dann zum Beispiel Kinder mit CO2 verrechnet werden. Es tut mir leid, ich frag mich immer: Was ist das für ein Menschenbild, das da dahinter steckt?“

Mit dem Preis wechseln auch 100.000 Euro die Besitzer. Laut „Welt“ werde das Geld in Projekte investiert, die den Anliegen der Preisträger zugutekommen, was auch immer das sein mag.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

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