Vorleben: Kinder erinnern 9/11 und andere US-Attentate

Epoch Times29. Oktober 2015 Aktualisiert: 29. Oktober 2015 16:59
Können Alpträume von Kindern ihren Ursprung in Vorleben haben? Schenkt man Forschern der Virginia University Glauben, ist das sogar relativ normal.

Molly Curnutte spricht über die Erinnerungen ihres Sohnes an seinen Tod im vergangenen Leben: Aus dem was er erzählt, schließt sie, er wäre einer derjenigen gewesen, die am 11. September 2001 beim Anschlag auf die Twin-Tower in New York umkamen.

Es begann mit Alpträumen – viele Erinnerungen an vergangene Leben beginnen mit Alpträumen, sagen Experten.

Als Baby ging es Cade gut. Er schlief viel, war entspannt und ruhig. Ungefähr im Alter von drei Jahren begann er in der Nacht schreiend aufzuwachen und dachte, er würde fallen und sprach über die Freiheitsstatue und über ein fehlendes Bein, berichtet Curnutte:

„Er erzählte von Sachen, wie Blitzen, zwei Gebäuden und jemandem, der hinaus fiel. Zu diesem Zeitpunkt kam mir als erstes 9/11 in den Sinn. Als eine Mutter machte ich mir Sorgen, dass er so früh mit Tod und Sterben konfrontiert werden würde. Aber er versicherte mir immer, dass wir nicht sterben werden und erzählte mir, dass er mich ausgesucht hatte. Und er sagte, dass er älter sei als ich."

Tochter erinnert sich an ihren Tod beim Anschlag in Oklahoma 1995

Beth Culpeppers Tochter Carson berichtete als kleines Mädchen ebenfalls von Erinnerungen, die einen Tod im Vorleben bedeuten könnten:

Ihre Tochter sei beim Bombenanschlag 1995 in Oklahoma City umgekommen, so die Mutter. „Wenn man gewaltsam stirbt, ist es möglich, dass man zurückkommt und sich an das vergangene Leben erinnert.“

Die kleine Carson erzählte davon, wie ein Mann mit einem Auto in ein Gebäude fuhr und eine Explosion auslöste …

„Ich war verängstigt. Ich wollte wissen, ob es woanders noch andere Kinder gab, die über das Attentat von Oklahoma sprachen. Als ich mich online auf die Suche machte, fand ich heraus, dass viele Familien Kinder hatten, die sich an vergangene Leben erinnerten. Aber damals fand ich niemanden, der sich speziell an das Attentat von Oklahoma erinnerte." Trotzdem fand die Mutter darin eine Bestätigung, und fühlte sich mit dem Phänomen nicht mehr so allein.

2500 dokumentierte Vorleben

„Wir haben bereits 2500 Fälle aus aller Welt in unserem Archiv“, berichtet Ian Stevenson in der Dokumentation „Reincarnation research – Children’s past life memories“ (Reinkarnationsforschung von Ian Stevenson, Erinnerungen von Kindern an vergangene Leben).

Ganz selten erinnern sich Kinder filmartig und sehr detailliert an ihre vergangenen Leben: In zwei Fällen gelang es ihnen sogar, mit dem inneren Wissen die Mörder aus ihrem Vorleben zu überführen, wie diese verblüffenden Geschichten zeigen:

Dreijähriger: "Ich wurde im letzten Vorleben ermordet und hier liegt meine Leiche"

(dk)

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