Rätselhafter Mord in Vorleben: „Mir wurde in den Kopf geschossen“ – 6-jähriger Titu erinnert sich an Details (Video)

Epoch Times14. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:04
Dieser 6-jährige indische Junge sagt, er wurde im Vorleben ermordet. Er hatte ein Radiogeschäft in der Stadt. Irgendwann macht sich sein Bruder auf die Suche nach dem Geschäft. Er findet Erstaunliches heraus.
Titu Singh kommt aus Baad, einem Dorf im Norden Indiens. Im Alter von zweieinhalb Jahren beginnt er über eine andere Familie zu erzählen. Er besteht darauf, ein Mann namens Suresh Verma zu sein und eine Frau namens Uma zu haben. Ebenfalls nennt er die Namen seiner Kinder Ronu und Sonu.

Er habe mit Uma und ihren zwei Kindern in Agra gelebt, wo er ein Radio-Geschäft hatte. Auch habe er ein Haus gehabt. Jemand soll ihn erschossen haben und sein Körper sei zu Asche verbrannt und in den Fluss verstreut worden, behauptete der Junge.

Jedoch nahm damals niemand seine Geschichte ernst. Er aber bestand darauf und bat immer wieder darum nach Agra fahren. Auch sagte er oft, er habe Heimweh. Titu wollte selbst schon mit einem Reisebündel das Haus verlassen. Irgendwann beschloss Titus größerer Bruder ins 13 Kilometer entfernte Agra zu fahren und sich danach erkundigen, ob es ein solches Radiogeschäft gebe. Und er fand tatsächlich ein Geschäft mit dem Namen “Suresh Radios” – das eine Witwe namens Uma besaß.

https://youtube.com/watch?v=Of2O-_aZR-g

Im Geschäft fragte er nach dem Besitzer und bekam zur Antwort, er sei einige Jahre zuvor gestorben. Als er genauer nachfragte, verwies man ihn auf die Witwe Uma Verma.

Uma Verma erzählte ihm, ihr Mann Suresh sei vor einigen Jahren vor dem Haus erschossen worden. Allerdings sei der Mord nie aufgeklärt worden. Titus Bruder berichtete ihr die Geschichte seines kleinen Bruders zu Hause, worauf Uma darauf bestand ihn persönlich zu treffen.

Als Uma Titus in seinem Dorf besucht, verhält er sich sehr eigenartig. Er fordert sie auf, sich neben ihn zu setzen. Ein sehr ungewöhnliches Verhalten für einen 6-jährigen Inder gegenüber einer erwachsenen Frau. Er fragte, ob sie ihn wiedererkenne und wie es den Kindern ginge. Uma aber ist nicht so leicht davon zu überzeugen, der Junge wäre ihr ehemaliger Mann. 

Ein Wiedersehen in der Stadt

Als Titu Uma einen Gegenbesuch im Geschäft abstattet, scheint er vor Schüchternheit zu vergehen, da er seiner Frau als kleiner Junge gegenübertritt. Er lässt sich aber nicht davon abbringen Uma zu überzeugen, er sei ihr früherer Mann Suresh gewesen. Er erinnerte sie an Begebenheiten, die nur er und sie wissen konnten. 

Auch erinnerte er sich an viele Details aus dem Laden und weiß, was sich alles im Laden, “seit dem er weg war”, geändert hatten. Schließlich scheint Uma Verma nun ebenfalls überzeugt, es handele sich bei Titu um ihren ehemaligen Mann Suresh. 

Der ultimative Beweis für Titus Vorleben

Inzwischen hatten auch Wissenschaftler von Titu erfahren und interessierten sich für seinen Fall. Der kanadische Psychologe Ian Stevenson erfuhr von einem Studienkollegen über Titu. Er schickte Antonia Mills nach Agra. Mills sollte herausfinden, ob der Fall authentisch sei. 

Stevenson forschte seit Langem mit Kindern, die sich an ihr Vorleben erinnern konnten. Diese hatten meistens eins gemeinsam: Sie starben einen gewaltsamen Tod.

Unter anderem befasste sich Stevenson auch mit deren Muttermalen. Seinen Forschungen nach stimmten solche Muttermale in Form, Größe und Ort mit schweren Verletzungen aus Vorleben überein. 

Woher aber wusste Ian Stevenson, wo eine Person in Vorleben Verletzungen hatte? Der Wissenschaftler konnte in einigen Fällen noch alte Autopsieberichte von Personen finden, die ein Kind gewesen sein wollte. Und darin gab es oft sehr exakte Beschreibungen von Verletzungen an der Leiche. Stevenson war damals sehr überrascht als er diesen Zusammenhang herausfand.

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Suresh stirbt durch einen Kopfschuss

Uma Verma erinnerte sich, sie hätte am Tag von Sureshs Tod draußen ein Geräusch gehört und sei hinausgegangen um zu schauen ob Sureshs Auspuff geknallt hätte. “Aber er stieg nicht aus. Als ich die Tür öffnete, fiel er mir entgegen. Ich schrie”, erinnert sie Uma. Suresh war durch einen Kopfschuss tödlich verletzt worden. Im Autopsie-Bericht wird die Eintrittswunde und Austrittswunde der Kugel beschrieben. Sollte Titu die Wahrheit sagen, sollten dort entsprechende Muttermale zu finden sein. Waren tatsächlich Muttermale unter seinem dichten Haupthaar versteckt?

Große Aufregung gab es, als man schließlich Titus Haare an den Stellen aus dem Autopsiebericht rasierte – die Muttermale befanden sich exakt dort, wo die Kugel durch Sureshs Kopf gegangen war.  

Später gelang es Titu sogar zur Aufklärung des Mordfalles beizutragen, da er sich an den Namen seines Mörders erinnern konnte. Der Täter konnte ausfindig gemacht werden und gab schließlich den Mord auf Befragung der Polizei von Agra zu. (dk)

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