Yonaguni: Was hat Japans Unterwasserpyramide mit Atlantis zu tun? – Die Debatte geht weiter

Epoch Times17. December 2017 Aktualisiert: 17. Dezember 2017 18:02
Das Yonaguni-Monument gehört zur Insel Okinawa und ist ein Teil der japanischen Ryukyu-Inselkette. Einige Interessierte versuchen eine Verbindung des Monumentes mit Atlantis, oder mit einer fortgeschrittenen Zivilisation, die schon vor der Sintflut existierte, herzustellen. Die Debatte darüber, ob die Struktur von Menschen gemacht oder natürlichen Ursprungs ist, wird von den Gelehrten weitergeführt.

Das Yonaguni-Monument, an der südwestlichen Spitze der Inselkette die zu Okinawa gehört, liegend, hat das Interesse vieler Forscher geweckt. Geologen, Wissenschaftler und Schriftsteller wie Masaaki Kimura, Graham Hancock und Robert Schoch haben versucht, mehr Licht in das Dunkel der Legenden um das Monument zu bringen.

Das Yonaguni-Monument ist eine versunkene Felsformation, die von einigen als Überbleibsel einer japanischen Zivilisation betrachtet wird, die angeblich vor 5.000 bis 10.000 Jahren existierte.

Kihachiro Aratakea, Direktor des Tourismusverbandes Yonaguni-Cho, entdeckte es 1985 auf einer seiner Tauchtouren. Im Jahr 1997 besuchte Masaaki Kimura, Meeresgeologe an der Universität von Ryukyu in Japan, den Ort mit einer Gruppe von Wissenschaftlern. Kimura hat viele Jahre damit verbracht, den mysteriösen Yonagunikomplex zu erforschen, und er kam zu dem Schluss, dass Yonaguni vom Menschen geschaffen wurde.

Kimura sagte: „Die größte Struktur (Yonaguni-Monument) sieht aus wie eine komplizierte, monolithische Stufenpyramide, die aus einer Tiefe von 25 Metern aufsteigt.“

Das Monument liegt auf der einstigen Landzunge nach Taiwan

Er betonte, dass die Struktur nicht isoliert steht. Zehn weitere Strukturen wurden auf Yonaguni entdeckt, darunter eine Burg, fünf tempelartige Gebäude und ein riesiges Stadion. Interessanterweise sind alle diese Strukturen durch Straßen und Wasserlinien verbunden.

Er fand heraus, dass das Monument aus Sandstein besteht und aus einereinzigen Felsformation herausgearbeitet wurde. Es ist ein riesiges Rechteck von 150 mal 40 Metern, das 27 Meter hoch ist. Auf der Spitze des Steinmonuments ist eine Form zu erkennen, die wie eine Schildkröte aussieht, die in den Stein gemeißelt zu sein scheint.

Er entdeckte auch Schriftzeichen der alten Kaida-Schrift, die in den Stein geritzt wurden. In dieser alten Schrift wurde lange Zeit, vor dem heutigen Japanisch geschrieben.

Versunkene Kultur ist asiatischer Herkunft

„Die Zeichen und Tierskulpturen im Wasser, die ich teilweise in meinem Laboratorium rekonstruieren konnte, deuten darauf hin, dass die Kultur vom asiatischen Kontinent kommt.“

„Eine Skulptur, die ich als Unterwassersphinx beschrieb, ähnelt einem chinesischen oder alten Okinawa-König“, sagte er.

Ein Meeresgeologe namens Robert M. Schoch, der das Monument mit Kimura und Hancock 1997 beim Tauchgang untersuchte, glaubt jedoch, dass das Monument eigentlich nur eine „natürliche Formation“ sei. Schoch denkt, dass das Monument durch Wellen entstanden sei, Erosion über Millionen von Jahren.

„Doch als ich dann das erste Mal persönlich dort war, wusste ich, dass es nicht künstlich war“, sagte Schoch. „Es ist nicht so regelmäßig, wie viele Leute behaupten, und die richtigen Winkel und Symmetrie summieren sich an vielen Stellen nicht.“ „Professor Kimura meint, er habe eine Art von Schrift oder Bildern gesehen, aber es sind nur Kratzer auf einem Felsen, die natürlich sind“, sagte er.

„Er interpretiert sie als menschengemacht, aber mir ist nicht klar, wie er darauf kommt.“

„Der beste Weg, um eine definitive Antwort auf ihre Herkunft zu erhalten, ist, immer mehr Beweise zu sammeln“, erklärte Kimura. „Wenn ich diese Strukturen nicht mit meinen eigenen Augen hätte sehen können, wäre ich vielleicht auch skeptisch“, fügte er hinzu.

Experten halten die Theorie, dass die ‚Pyramide‘ von Menschen gemacht sei, für möglich

In der Tat unterstützt Touri Ouchi, ein außerordentlicher Professor für Seismologie an der Kobe Universität, Kimuras Ansatz. Er sagte, dass er nie gesehen habe, dass Strukturen wie diese, oberhalb oder unterhalb des Wassers, aus tektonischen Aktivitäten resultieren.

„Ich bin auch dort getaucht und habe die Pyramide berührt“, sagte er. „Was Professor Kimura sagt, ist überhaupt nicht übertrieben. Es ist leicht zu sagen, dass diese Relikte nicht durch Erdbeben verursacht wurden. “

Kimura glaubt, dass, als Yonaguni gebaut wurde, der Meeresspiegel viel niedriger lag als jetzt, und die Yonaguni Insel war eine Landfläche, die mit dem Taiwan verbunden war. Es war höchstwahrscheinlich eine wichtige Seehandelsroute.

Wie ist diese Zivilisation verschwunden und was ist mit all den dort lebenden Menschen passiert? Laut Kimura wurde die Stadt verlassen, als der Meeresspiegel stieg. Dies führte zum Verlust der Stadt. Die These eines massiven Erdbebens, sodass die Insel und ihre Bewohner unter den Wellen versanken, wird von Kimura auch in Betracht gezogen.

Hier ist ein interessantes Video dazu:

Glauben Sie, dass die Struktur nur das Ergebnis eines natürlichen Phänomens ist, oder glauben Sie, dass sie tatsächlich von Menschen gebaut wurde? Mit der Kommentarfunktion unter dem Artikel können Sie ihre Gedanken mit anderen teilen!

Quelle: Japan’s mystifying underwater ‘pyramid’ compared to the lost city of Atlantis—the debate continues

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