Zeitanomalie in den Alpen – Das Geheimnis vom Untersberg

Epoch Times28. March 2018 Aktualisiert: 29. März 2018 20:51
Das Bermudadreieck in den Alpen: Der Untersberg ist ein sagenumwobener Ort an der Deutsch-österreichischen Grenze. Viele Mythen und Legenden ranken sich um Zeitlöcher, verschwundene Menschen und seltsame Geistererscheinungen rund um den Berg. Doch was hat es damit auf sich?

Der Untersberg liegt im nördlichen Teil der Alpen, der zu einer Hälfte in Österreich und zur anderen in Deutschland liegt. Dieses dreieckige Bergmassiv, das sich zwischen Salzburg und Berchtesgaden entlangzieht, ist ein sehr mythenreicher Ort. Viele Sagen und seltsame Begebenheiten ranken sich um den Berg.

Vom Dalai Lama wurde er als das „Herz-Chakra“ von Europa bezeichnet und die einheimische Bevölkerung nennt ihn Wunderberg. Seit vielen Jahrhunderten wird in der Region um den Berg, von verschwunden Leuten berichtet, die nach Monaten oder sogar erst nach Jahren – nachdem man sie bereits für tot erklärt hatte – wieder auftauchen.

Es wird von komplexen Höhlen erzählt, in die sich Bergsteiger wegen eines Unwetters retteten und – als sie nach dem Unwetter die Höhle verließen – plötzlich bereits mehrere Tage vergangen waren.

Viele Mythen ranken sich um außergewöhnliche Kräfte, die in dieser Region existieren und dass die Zeit anders verläuft. So soll ein verschwundener Jäger erst nach einem Jahr wieder aufgetaucht sein – ausgerechnet zu seinem eigenen Trauergottesdienst, berichtet Web.de.

Eine andere Geschichte erzählt davon, dass jährlich am 15. August an immer der gleichen Stelle ein Zeitloch entsteht. Folgt man diesem, kommt man in eine Parallel-Welt, in der Kaiser Karl V. schläft. Er schläft so lange, bis sein Bart dreimal um den Tisch gewachsen ist. „Zweimal ist das schon geschehen, erfolgt es das dritte Mal, dann erwacht der Kaiser aus seinem Schlafe und der Jüngste Tag bricht an“, so untersberg.org.

Hochzeitsgesellschaft spurlos verschwunden

Die Sage von der verschwundenen Hochzeitsgesellschaft berichtet, über ein Brautpaar mit seinen Gästen, dass sich auf den Weg zu ihrem Fest begab. Der Weg führte über den Untersberg. Zuvor soll dort „ein Kaiser mit einem bedeutenden Heere verschwunden sein und dass seit jener Zeit hier Geister erscheinen, welche die in dieser Gegend Wandernden beschenken.“

Als der Bräutigam dies vernahm, begann er nach dem Geist zu rufen und ihn zu bitten, er möge sie beschenken. Kaum ausgesprochen, öffnete sich der Berg und ein kleiner Mann trat herraus. Er führte die Hochzeitsgesellschaft ins Innere des Berges und bat sie an einer feierlich gedeckten Tafel Platz zu nehmen.

Nach reichlichem Festschmaus, schliefen die Gäste ein und schlummerten friedlich bis zum nächsten Morgen. Als sie wieder wach wurde, führte der freundliche Berggeist sie wieder hinaus, doch dort hatte sich alles verändert. Die Umgebung sah nicht mehr aus wie zuvor und die Menschen verstanden ihre Sprache nicht mehr.

Im nächsten Dorf fragten Sie den Pfarrer um Rat, woraufhin er in den Kirchenbüchern und der Dorfchronik forschte. Er fand tatsächlich einen Eintrag über eine Hochzeitsgesellschaft die – vor 500 Jahren – im Berg verschwunden sein sollte.

Wolfgang Stadler – regelmäßiger Zeitreisender

Unter dem Namen Stan Wolf schreibt der Ortsansässige Wolfgang Stadler Bücher rund um den sagenumwobenen Untersberg. Als Roman mit dem Titel, „Steine der Macht“ hat er bereits den 10. Band – mit 60 Prozent Wahrheitsgehalt herausgebracht. Das die Romane keine reine Fiktion sind haben, nach eignen Angaben, auch schon Geheimdienste herausfinden können. Denn er sammelt seit vielen Jahrzehnten die Geschichten rund um den geheimnisvollen Berg und kennt jede Ecke des Felsmassivs.

In seinen Romanen berichtet er von rätselhaften Zeitanomalien, Nazi-Generälen und mysteriösen Geschehnissen. Doch was ist Fiktion und was die Wahrheit?

Ein Erlebnis, was er mit seiner Tochter am Berg hatte, ließ ihn lange nicht los und motivierte ihn weiterzumachen. Nach eigenen Angaben reist er regelmäßig in Zeitlöchern am Berg und besucht andere Zeiträume.

Er kenne mehrere Stellen abseits der bekannten Pfade, an denen es Zeitlöcher gibt. Hinter einer Metalltür, deren Gang tief in Berg hineinführt, leben Menschen aus einer völlig anderen Zeit. Doch er könne sich da nie lange aufhalten, denn „dort vergeht die Zeit dreihundertmal langsamer als heraußen. Wenn ich etwas länger als einen Tag bleiben würde, wäre inzwischen ein ganzes Jahr vergangen“, berichtet er im Interview mit meinbezirk.at.

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