Tornado in Deutschland klärt Mythos vom Fisch-Regen auf (Video)

Fische, die vom Himmel regnen, das passiert doch nur im Märchen. Aber ausgerechnet einer der seltenen historischen Tornados in Deutschland beweist das Gegenteil.

Crivits 5.9.1792: In Crivits wütete am 5. September 1792 ein heftiger Tornado. Dieser Wirbelsturm wurde dabei beobachtet, wie er das Wasser förmlich aus einem nahen See saugte. Sogar der Grund des Sees soll zu sehen gewesen sein. Danach fiel das Wasser, einschließlich der damit aufgenommenen Fische, auf die Gassen und Gärten der Stadt. In diesem Licht scheinen Berichte von Regengüssen, bei denen Fische oder Frösche vom Himmel fallen, als weniger mystisch, oder?

Auf BBC Supernatural wurde dieses Szenario simuliert, unbedingt anschauen:

https://youtube.com/watch?v=MKWfNSFXzqw

Starke Tornados in Deutschland sind eigentlich so selten, dass man in Chroniken und Geschichtsbüchern danach suchen muss.  Die Alpen verhindern meisten, dass feuchtwarme Luft aus dem Süden Europas nach Deutschland vordringt. Diese ist eine der Grundlagen für große Tornados ist. Dennoch kam es in den vergangenen Jahrhunderten auch bei uns zu starken Tornados.

Woldegk 29.7.1764: Ein bemerkenswerter F5 Tornado soll am 29. Juni 1764 eine 30 Kilometer lange und 900 Meter breite Schneise der Verwüstung nahe Woldegk ins Land gerissen haben. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben und mehrere wurden verletzt. 

5.7.1936 Ahrenshagen: Spektakulär war auch ein Tornado der Stärke F4 der am 5. Juni 1936, der eine elf Kilometer lange und zwischen 50 bis 70 Meter breite Schneise von Ahrenshagen über Trinwillershagen, Wiepkenhagen bis nach Lüdershagen schlug. Dabei wurden Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. (dk)

Quelle: https://www.epochtimes.de/wissen/tornado-in-deutschland-laesst-fische-regnen-grosse-historische-tornados-in-deutschland-mythos-a1237008.html