Egal welchen Tee Sie mögen, die Stille des Tees lässt sich nur mit Muße erkunden. Dem Hecktiker bleibt sie verwehrt.Foto: Steffen Munter

Tulsi – Königin der Kräuter

Von 10. November 2005 Aktualisiert: 10. November 2005 17:49
Ein Tee erobert den Westen

Seit tausenden von Jahren ist das Tulsi-Kraut bei den Indern wegen seiner beruhigenden und zur Verbesserung des Allgemeinbefindens beitragenden Wirkung sehr beliebt. Die weiß, rot oder purpur blühende Staudenpflanze mit den kleinen Blättern ist eine der bedeutendsten Kräuter der altindischen Naturmedizin Ayurveda. Ein aus ihr zubereiteter Tee wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, Cholesterin senkend und entgiftend. Auch hilft er bei Verdauungsbeschwerden. Modern gesprochen, stärkt das Kraut das Immunsystem und fördert die Konzentration.

Die Hindu nennen sie gar die „Königin der Kräuter“.  Ein Hindu-Haus ist unvollständig, wenn im Garten (oder im Hof) kein Tulsi wächst. Gläubige Inder sagen ihr einen Schutz von Haus und Familie vor Unheil nach. An vielen indischen Hauseingängen sind diese Sträucher zu finden. Oft kann man sie auch an indischen und nepalesischen Tempeln finden. Der Name Tulsi bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt „Die Unvergleichliche“. Andere Namen sind z.B. Tulassi, Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum.

 Inzwischen erobert Tulsi die Teeläden Deutschlands. In verschiedenen Zusammensetzungen mit anderen Kräutern und Blüten werden sehr aromatische Mischungen angeboten. Ein Tee daraus schmeckt sowohl heiß, als auch als Kaltgetränk. Erst kürzlich trank ich einen vorzüglichen Tee aus Tulsi, grünem Rotbusch (Rooibos), Kamille und Rosenblüten in einem Cafe.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion