Einführung: Was ist gut, was ist böse – Hintergründe zum derzeitigen Chaos

„Das Kommunistische Manifest“ beginnt mit den Worten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Die Verwendung des Begriffs „Gespenst“ war keine Laune von Karl Marx. Sondern es sollte als ein Teufel verstanden werden, dessen Ziel es ist, die Menschheit zu ruinieren. Und dazu bedient er sich vieler verlockender Verkleidungen, von denen in diesem Buch die Rede ist.

Wie kein anderes System in der Geschichte erklärt der Kommunismus der Menschheit selbst den Krieg, einschließlich der menschlichen Werte und der Menschenwürde – vielen wird dies immer klarer. Die Redaktion der Epoch Times beginnt hier mit der Veröffentlichung des neuen Buches „Wie der Teufel die Welt regiert“.

Einführung

Inhaltsverzeichnis

1. Der Kommunismus ist ein Teufel, der die Menschheit zerstören will
2. Die Mittel und Wege des Teufels
3. Der Kommunismus ist die Ideologie des Teufels
4. Ein metaphysisches Verständnis des Teufels
5. Die vielen Gesichter des Teufels
6. Der Sozialismus als Vorstufe des Kommunismus
7. Die Romantisierung des Kommunismus
8. Die Zerstörung von Kultur und Moral durch den Teufel
9. Zum Göttlichen zurück, Traditionen wiederherstellen, dem Plan des Teufels entkommen

Der Zusammenbruch der kommunistischen Regime in der Sowjetunion und in Osteuropa bedeutete das Ende eines Kalten Krieges zwischen den kapitalistischen und kommunistischen Lagern in Ost und West, der ein halbes Jahrhundert dauerte. So waren viele optimistisch und glaubten, der Kommunismus sei zu einem Relikt der Vergangenheit geworden.

Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass sich stattdessen eine abgewandelte kommunistische Ideologie durchgesetzt und in der ganzen Welt etabliert hat. Es gibt die offen kommunistischen Regime wie China, Nordkorea, Kuba und Vietnam; es gibt die ehemaligen Staaten der Sowjetunion und die osteuropäischen Länder, in denen die kommunistische Ideologie und ihre Gepflogenheiten noch immer einen bedeutenden Einfluss ausüben. Es gibt die afrikanischen und südamerikanischen Länder mit ihrem Versuch, einen Sozialismus unter dem Banner von Demokratie und Republikanismus zu etablieren. Und es gibt die Nationen Europas und Nordamerikas, deren Staatswesen zum Wirt kommunistischer Einflüsse geworden ist, ohne dass die Menschen es überhaupt bemerken.

Der Kommunismus erzeugt Krieg, Hungersnot, Massenmord und Tyrannei. Diese sind an sich schon erschreckend genug, doch der Schaden, den der Kommunismus anrichtet, geht weit darüber hinaus. Wie kein anderes System in der Geschichte erklärt der Kommunismus der Menschheit selbst den Krieg, einschließlich der menschlichen Werte und der Menschenwürde – vielen wird dies immer klarer. Im Laufe eines Jahrhunderts errichtete der Kommunismus in der Sowjetunion und in China gewaltige Diktaturen; er verursachte mehr als 100 Millionen unnatürliche Tode; er versklavte Milliarden; und er brachte die Welt an den Rand eines Atomkriegs, und damit der Zerstörung. Doch noch bedeutender ist seine bewusste und umfassende Zerstörung der Familie, die Anstiftung zu sozialen Unruhen und der Angriff auf die Moral – das alles ruiniert die Grundlagen der Zivilisation.

Was ist dann das Wesen des Kommunismus? Was ist sein Ziel? Warum sieht er die Menschheit als seinen Feind? Wie können wir ihm entkommen?

1. Der Kommunismus ist ein Teufel, der die Menschheit zerstören will

„Das Kommunistische Manifest“ beginnt mit den Worten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Die Verwendung des Begriffs „Gespenst“ war keine Laune von Karl Marx. Das Vorwort dieses Buches erörtert, dass der Kommunismus nicht als eine ideologische Bewegung, eine politische Doktrin oder ein gescheiterter Versuch einer Neuordnung der menschlichen Gesellschaft verstanden werden sollte. Stattdessen sollte es als ein Teufel verstanden werden –

ein böses Gespenst, das durch Hass, Verdorbenheit und andere elementare Kräfte im Universum erzeugt wurde.

Das kommunistische Gespenst nahm die Form einer Schlange an, dann die eines roten Drachen, und es leistet Satan Gesellschaft, der Gottheiten hasst und niedere Wesen und Dämonen ausnutzt, um die Menschen ins Chaos zu stürzen. Das Ziel des Gespenstes ist es, die Menschheit zu ruinieren. Und während die Gottheiten der Menschheit die Erlösung anbieten, sagt der Kommunismus den Menschen, dass sie nicht glauben sollen, greift die menschliche Moral an, damit die Tradition aufgegeben wird, und veranlasst die Menschen dazu, die göttliche Lehre zu ignorieren und letztlich zerstört zu werden.

Nach dem Kalten Krieg schadete das Gift des Kommunismus weiterhin nicht nur den ehemaligen kommunistischen Ländern, sondern verbreitete sich auf der ganzen Welt. Die ideologische Infiltration durch den Kommunismus führte dazu, dass das Gespenst die menschliche Gesellschaft weltweit beeinflussen konnte, und viele Menschen denken sogar, dass die dunklen Wünsche des Kommunismus ihre eigenen sind. Dadurch verlieren die Menschen ihre Fähigkeit, Recht und Unrecht, Gut und Böse zu unterscheiden. Das – eine Verschwörung des Teufels – ist beinahe erreicht worden.

Und so dachten die meisten Menschen, obwohl sich das Gespenst zu seinem finsteren Sieg beglückwünschte, dass es zerstört worden sei. Es gibt nichts Gefährlicheres als eine Menschheit, die am Rande der Zerstörung steht und dennoch ahnungslos ihren Triumph feiert.

2. Die Mittel und Wege des Teufels

Der Mensch wurde von Gott erschaffen, und die Barmherzigkeit der Gottheiten hat die Menschen lange beschützt. Im Wissen darum machte sich der Teufel daran, diese Verbindung zu lösen und die Menschen zu verderben, damit sich die Götter nicht mehr um sie kümmern. Der Ansatz des Teufels bestand darin, die der Menschheit von den Gottheiten gegebene Kultur zu untergraben, die menschliche Moral zu korrumpieren und so die Menschen zu verderben und sie der Erlösung unwürdig zu machen.

Sowohl das Gute als auch das Böse, das Göttliche und der Teufel, leben im Herzen eines jeden Menschen; ein Leben kann in moralische Dekadenz versinken oder sich durch moralische Kultivierung erheben. Diejenigen, die an das Göttliche glauben, wissen, dass die eigenen aufrichtigen Gedanken durch das Streben nach sittlichem Verhalten und Denken durch Götter gestärkt werden, und dass Götter Wunder geschehen lassen können. Die Götter werden einem auch helfen, das moralische Niveau zu verbessern, damit man ein edlerer Mensch wird und am Schluss in den Himmel zurückkehren kann. Eine Person mit niedriger Moral ist jedoch von Egoismus erfüllt: Begierden, Gier, Unwissenheit, Überheblichkeit. Während die Götter solche Gedanken und Handlungen niemals anerkennen werden, vergrößert sie der Teufel, um den Egoismus und die Bosheit zu verstärken und die Person zu falschem Verhalten anzustiften, wodurch Karma erzeugt und ein weiterer moralischer Verfall verursacht wird, bis am Ende nur noch die Hölle wartet. Wenn die moralischen Normen der menschlichen Gesellschaft als Ganzes sinken, wird der Teufel diesen Trend beschleunigen, mit dem Ziel, mehr Fehlverhalten, mehr Karma und letztendlich die Zerstörung der Menschheit zu verursachen.

Die Turbulenzen in Europa seit dem 18. Jahrhundert und der damit verbundene moralische Verfall gaben dem Teufel eine Chance. Er machte sich daran, die Kriterien zur Unterscheidung zwischen Gut und Böse Schritt für Schritt zu zersetzen. Er förderte Atheismus, Materialismus, Darwinismus und die Philosophie des Kampfes. Der Teufel wählte Marx als seinen Gesandten unter den Menschen. Marx‘ „Kommunistisches Manifest“ von 1848 propagiert die gewaltsame Zerstörung von Privatwirtschaft, Gesellschaftsschichten, Nationen, Religionen und der Familie. Die Pariser Kommune von 1871 war sein erster Versuch, die Macht zu ergreifen.

Seine Anhänger meinen, dass die politische Macht die Kernfrage der marxistischen Politikwissenschaft sei; dies ist sowohl wahr als auch unwahr. Durch die Klarheit über die Ziele des Kommunismus können wir erkennen, dass politische Macht für das kommunistische Projekt sowohl wichtig als auch unwichtig ist. Sie ist einerseits wichtig, da der Zugang zu politischer Macht es erlaubt, den Verfall der Menschheit zu beschleunigen. An den Hebeln der Macht können Kommunisten ihre Ideologie mit Gewalt vorantreiben und eine traditionelle Kultur in nur einigen Jahrzehnten oder Jahren ausrotten. Andererseits ist politische Macht aber auch unwichtig, da der Teufel auch ohne den Staatsapparat über Mittel verfügt, die Schwächen und Unzulänglichkeiten der Menschen zu instrumentalisieren; sie zu täuschen, auszunutzen, Druck auszuüben und zu verwirren, und so das traditionelle Denken zu stürzen, die Ordnung zu untergraben und Unruhe zu stiften; und zu teilen und zu herrschen, mit dem Ziel, die globale Kontrolle zu erlangen.

3. Der Kommunismus ist die Ideologie des Teufels

Gott schuf eine reichhaltige Kultur für die menschliche Gesellschaft, die auf universellen Werten basiert und den Menschen den Weg zurück in den Himmel bahnt. Der Kommunismus des Teufels und die traditionelle Kultur von Gott sind unvereinbar.

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Für das böse Gespenst stehen Atheismus und Materialismus im Mittelpunkt: eine Vereinigung von Elementen deutscher Philosophie, französischer Sozialrevolution und britischer Politischer Ökonomie, die wie eine weltliche Religion fungieren – mit dem Ziel, die zuvor von Gott und den orthodoxen Überzeugungen eingenommene Position zu ersetzen. Der Kommunismus macht die Welt zu seiner Kirche und bringt alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens in seinen Zuständigkeitsbereich. Der Teufel besetzt die Gedanken der Menschen und veranlasst sie, sich gegen das Göttliche aufzulehnen und die Tradition zu verwerfen. So führt der Teufel den Menschen zu seiner eigenen Zerstörung.

Der Teufel wählte Marx und andere zu seinen Vertretern, um die von Gott für die menschliche Gesellschaft festgelegten Grundsätze zu bekämpfen und zu zerstören. Er propagiert den Klassenkampf und die Abschaffung etablierter sozialer Strukturen. Im Osten startete er eine gewalttätige Revolution und gründete einen totalitären Staat, der Politik und weltliche Religion vereinte. Im Westen realisiert er einen progressiven, gewaltfreien Kommunismus durch hohe Besteuerung und die Umverteilung des Reichtums. Weltweit versucht er, die kommunistische Ideologie auf alle politischen Systeme auszudehnen, mit dem Ziel, die Nationalstaaten zu schwächen und ein globales Regierungsorgan zu errichten. Dies ist das im Kommunismus versprochene „Paradies auf Erden“, eine vermeintlich kollektive Gesellschaft ohne Klassen, Nationen oder Regierungen, basierend auf den Prinzipien „jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“.

Der Kommunismus nutzt sein Versprechen, ein Paradies auf Erden zu erschaffen, um eine atheistische Vorstellung vom „sozialen Fortschritt“ zu etablieren; er nutzt den Materialismus, um das spirituelle Streben der Menschheit, einschließlich des Glaubens an das Göttliche und die Religion, zu untergraben, um es der kommunistischen Ideologie zu ermöglichen, sich in allen Bereichen auszubreiten – einschließlich Politik, Wirtschaft, Bildung, Philosophie, Geschichte, Literatur, Kunst, Sozialwissenschaft, Naturwissenschaft und sogar Religion. Wie ein Krebsgeschwür beseitigt der Kommunismus mit seinen Metastasen andere Überzeugungen, einschließlich des Glaubens an Gott. Der Reihe nach zerstört er die nationale Souveränität und Identität sowie die moralischen und kulturellen Traditionen der Menschheit und führt den Menschen in die Zerstörung.

Im „Kommunistischen Manifest“ verkündete Marx: „Die kommunistische Revolution ist das radikalste Brechen mit den überlieferten Eigentumsverhältnissen; kein Wunder, daß in ihrem Entwicklungsgange am radikalsten mit den überlieferten Ideen gebrochen wird“. Damit fasste Marx selbst die Vorgehensweise des Kommunismus in den vergangenen zwei Jahrhunderten treffend zusammen.

  • Gott ist die Quelle der moralischen Ordnung, und die göttliche Moral ist ewig und unveränderlich. Moralische Standards können niemals von Menschen bestimmt werden, noch steht es in der Macht der Menschen, diese zu verändern. Der Kommunismus versucht, die Moral zum Tode zu verurteilen und eine neue Moral durch den kommunistischen Neuen Menschen zu etablieren. Doch während er die wirkliche Moral verleugnet, benutzt der Kommunismus negative Methoden, um alle positiven Faktoren aus den menschlichen Traditionen zu vertreiben mit dem Ziel, dass negative Faktoren die Welt erobern.
  • Traditionelle Gesetze entstammen der Moral und sollen die Moral aufrechterhalten. Der Kommunismus versucht, die Moral vom Gesetz zu trennen und die Moral zu zerstören, indem er schlechte Gesetze fabriziert und die traditionellen böswillig interpretiert.
  • Gott ruft den Menschen auf, gütig zu sein; der Kommunismus ruft zum Klassenkampf auf und befürwortet Gewalt und Mord.
  • Gott hat die Familie als grundlegende soziale Einheit etabliert; der Kommunismus glaubt, dass die Familie eine Manifestation des privaten, kapitalistischen Systems sei und droht, sie zu beseitigen.
  • Gott gibt den Menschen die Freiheit, Reichtum zu erlangen und das Recht auf Leben; der Kommunismus versucht, Privateigentum zu beseitigen, Vermögen zu enteignen, Steuern zu erhöhen, Kredite und Kapital zu monopolisieren und das Wirtschaftsleben vollständig zu kontrollieren.
  • Gott legte die Form fest, die die Moral, Regierung, das Recht, die Gesellschaft und Kultur annehmen sollten; der Kommunismus sucht den „gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung“.
  • Gott gab den Menschen die einzigartige Form der traditionellen Kunst als Mittel zur Weitergabe seines Bildnisses; die traditionelle Kunst erinnert die Menschheit an die Schönheit des Himmels, stärkt den Glauben an das Göttliche, erhöht die Moral und fördert die Tugend. Der Kommunismus hingegen will die Menschen dazu bringen, perverse moderne Werke zu verehren – künstlerische Produktionen, die unsere göttliche Natur ersticken, dem dämonischen Impuls zu Chaos und Unordnung freien Lauf lassen und die Kunstwelt manipulieren, indem sie niederträchtige, hässliche, missgebildete, böse und dekadente Ideen verbreiten.
  • Gott will, dass der Mensch demütig und voller Ehrfurcht und Staunen über die göttliche Schöpfung ist. Der Kommunismus erfreut sich am Dämonischen und Arroganten im Menschen und ermutigt ihn, sich gegen das Göttliche aufzulehnen. Indem er das Böse, das der menschlichen Natur innewohnt und unvermeidbar ist, verstärkt, nutzt der Kommunismus die Idee der „Freiheit“, um ein Verhalten zu fördern, das frei von Moral, Pflicht und Last ist. Er benutzt den Slogan der „Gleichheit“, um Neid und Eitelkeit zu wecken, da der Mensch von Ruhm und materiellen Interessen in Versuchung geführt wird.

Nach dem Zweiten Weltkrieg vergrößerten die Kommunisten ihr militärisches und wirtschaftliches Imperium, und der kommunistische Block und die freie Welt kämpften jahrzehntelang. Die kommunistische Doktrin wurde in diesen Ländern zu einer weltlichen Religion, einer in den Lehrbüchern festgeschriebenen, unanfechtbaren Wahrheit. Doch auch anderswo hat der Kommunismus unter anderen Vorzeichen Fuß gefasst und einen enormen Einfluss ausgeübt.

4. Ein metaphysisches Verständnis des Teufels

Die Vorstellung vom Teufel, von dem in diesem Text die Rede ist, ist die einer übernatürlichen Macht. Wer das Wesen des Gespensts des Kommunismus versteht, hält einen der Schlüssel in der Hand, um das Chaos zu erkennen, das der Teufel in der Welt gesät hat.

Einfach ausgedrückt besteht das Gespenst des Kommunismus aus Hass – es bezieht seine Energie aus dem Hass, der im menschlichen Herzen aufsteigt.

Das kommunistische Gespenst ist mit Satan verbunden; manchmal sind die beiden nicht zu unterscheiden, deshalb werden wir uns nicht um eine getrennte Betrachtung bemühen.

Die Arrangements des Teufels sind sowohl im Osten als auch im Westen in allen Berufen und Lebensbereichen präsent. Mal ist seine Macht geteilt, mal eingebunden; mal nutzt er diese Taktik, mal jene. Er folgt keinem einfachen Muster.

Der Teufel ist der Initiator eines uneingeschränkten Krieges, der die folgenden Bereiche zu Schlachtfeldern gemacht hat, auf denen er Krieg gegen die Menschheit führt: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, Militär, Bildung, Lehranstalten, Kunst, Medien, Unterhaltung, Populärkultur, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Die dunkle Energie des Teufels kann sich von einer Sphäre, Gruppe oder Bewegung auf eine andere ausbreiten. Nachdem die Bewegung gegen den Vietnamkrieg in den 1970er Jahren im Westen nachgelassen hatte, manipulierte der Teufel rebellische Jugendliche und kanalisierte ihre Energien in die Agitation für Feminismus, Umweltschutz und Legalisierung von Homosexualität. Auch die übrigen Bemühungen des Teufels galten der Zersetzung der westlichen Zivilisation von innen heraus.

Der Teufel kann Menschen ohne gute Absichten zu seinen Handlangern in der menschlichen Welt machen, indem er Heuchelei benutzt, um mitfühlende und unschuldige Menschen zu täuschen, die dann seine Verfechter werden.

Die Handlanger des Teufels – von denen sich die meisten ihrer Rolle gar nicht bewusst sind – gibt es überall in der Gesellschaft: von der Elite über die Mittelschicht bis zur Unterschicht. So manifestieren sich ihre Aktivitäten mal als Bottom-up-Revolutionen, mal als Top-down-Verschwörungen, mal als Reformen aus der Mitte.

Der Teufel kann seine Gestalt ändern und an mehreren Orten gleichzeitig existieren. Er benutzt niedere Wesen und Gespenster in anderen Dimensionen, um seine Arbeit auszuführen: Pornographie und Drogenabhängigkeit sind Werkzeuge des Teufels. Diese Wesen ernähren sich von den negativen Energien des Menschen, dazu gehören Hass, Angst, Verzweiflung, Arroganz, Aufsässigkeit, Eifersucht, Promiskuität, Wut, Raserei, Faulheit und mehr.

Der Teufel ist geheimniskrämerisch und voller List. Er nutzt die Gier, Bosheit und Dunkelheit der Menschen, um seine Ziele zu erreichen – und solange der Gedanke eines Menschen mit diesen Eigenschaften übereinstimmt, kann der Teufel diese Person kontrollieren. Oft denken die Menschen, nach ihren eigenen Gedanken zu handeln, aber sie merken nicht, dass sie manipuliert werden.

5. Die vielen Gesichter des Teufels

So wie der Teufel viele Namen trägt, zeigt sich auch der Kommunismus auf vielfältige Weise. Der Dämon benutzt zur Täuschung widersprüchliche Positionen: ein totalitäres Regime oder eine Demokratie; eine Planwirtschaft oder eine Marktwirtschaft; Kontrolle der Presse oder keinerlei Einschränkungen der Meinung; Widerstand gegen Homosexualität in einigen Ländern oder die Legalisierung von Homosexualität in anderen; mutwillige Umweltzerstörung oder der Ruf nach Umweltschutz und so weiter. Er kann eine gewaltsame Revolution oder einen friedlichen Wandel befürworten. Er kann sich als politisches und wirtschaftliches System oder als ideologischer Trend in Kunst und Kultur manifestieren, er kann die Form von reinem Idealismus annehmen oder die von kaltblütiger Intrige. Kommunistische totalitäre Regime sind nur eine der Manifestationen des Dämons. Der Marxismus-Leninismus und der Maoismus sind nur ein Aspekt der Täuschungen des Teufels.

Seit dem Frühsozialismus im 18. Jahrhundert sind in der Welt zahlreiche ideologische Strömungen entstanden: wissenschaftlicher Sozialismus, fabianistischer Sozialismus, Syndikalismus, christlicher Sozialismus, demokratischer Sozialismus, Humanismus, Ökosozialismus, Wohlfahrtskapitalismus, Marxismus-Leninismus und Maoismus. Diese Ideologien lassen sich in zwei Arten einteilen: gewalttätiger oder gewaltfreier Kommunismus. Die Infiltration und allmähliche Erosion des Status quo ist die Haupt-Taktik der gewaltfreien Strömung des Kommunismus.

Eine der Täuschungen des Teufels besteht darin, in den beiden gegnerischen Lagern des Ostens und des Westens tätig zu werden. Als er die große Invasion im Osten durchführte, nahm er auch eine neue Gestalt an und stahl sich in den Westen. Die Fabian Society Großbritanniens, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die Zweite Internationale Frankreichs, die Sozialistische Partei in den Vereinigten Staaten und viele andere sozialistische Parteien und Organisationen verbreiteten die Saat der Zerstörung in Westeuropa und Nordamerika. Während des Kalten Krieges machten die Massenmorde, die Arbeitslager, Hungersnöte und Säuberungen in der Sowjetunion und in China einige Westler froh darüber, immer noch im Luxus und in Freiheit zu leben. Einige Sozialisten verurteilten aus humanitären Gründen öffentlich die Gewalt in der Sowjetunion, was viele dazu veranlasste, in ihrer Wachsamkeit nachzulassen.

Der Dämon des Kommunismus hat eine Vielzahl von komplexen Gestalten im Westen und operiert unter vielen Bannern, so dass es fast unmöglich ist, sich vor ihm zu schützen. Die folgenden Lehren oder Bewegungen wurden entweder aus dem Kommunismus abgeleitet oder vom Kommunismus zur Erreichung seiner Ziele genutzt: Liberalismus, Progressivismus, die Frankfurter Schule, Neomarxismus, Kritische Theorie, die Gegenkultur der 1960er Jahre, die Antikriegsbewegung, sexuelle Befreiung, Legalisierung von Homosexualität, Feminismus, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, politische Korrektheit, Keynesianismus, avantgardistische Kunstschulen und Multikulturalismus.

6. Der Sozialismus als Vorstufe des Kommunismus

Im Westen betrachten viele den Sozialismus und den Kommunismus getrennt, was dem Sozialismus den Nährboden zur Entfaltung bietet. Tatsächlich ist der Sozialismus nach der marxistisch-leninistischen Theorie nur die Vorstufe des Kommunismus.

In der „Kritik des Gothaer Programms“ brachte Marx 1875 die Idee vor, dass es eine erste Phase und eine fortgeschrittene Phase des Kommunismus gibt. Angetrieben von den Veränderungen der damaligen internationalen Situation schlug Friedrich Engels in seinen späteren Jahren auch den „demokratischen Sozialismus“ vor, bei dem mit Wählerstimmen politische Macht erlangt werden sollte. Der demokratische Sozialismus wurde von sozialdemokratischen Parteichefs und Theoretikern der Zweiten Internationale angenommen und entwickelte sich zu den heutigen linken Parteien in vielen kapitalistischen Ländern der Welt. Lenin legte klare Definitionen von Sozialismus und Kommunismus fest: Er betrachtete den Sozialismus als eine Vorstufe des Kommunismus, und der Kommunismus sollte auf der Grundlage des Sozialismus entwickelt werden.

Somit wird klar, dass der Sozialismus immer Teil des Marxismus und der internationalen kommunistischen Bewegung war. Das öffentliche Eigentum und die Planwirtschaft des Sozialismus sind Teil der ersten Vorbereitung auf den Kommunismus. Gegenwärtig scheinen Zweige des Sozialismus oder linke Doktrinen, die im Westen populär sind, oberflächlich nichts mit dem Kommunismus zu tun zu haben, doch sind sie einfach die gewaltfreien Formen des Kommunismus. Statt einer gewaltsamen Revolution sind Wählerstimmen im Westen ein gewaltfreies Mittel, um an die Macht zu kommen. Anstelle von völligem Staatseigentum erfüllt die hohe Besteuerung in den westlichen Ländern den gleichen Zweck. Statt einer staatlichen Planwirtschaft werden im Westen Sozialfürsorgesysteme dazu benutzt, den Kapitalismus zu untergraben. Linke Parteien in westlichen Ländern halten Sozialversicherungen und Wohlfahrtssysteme für einen wichtigen Aspekt zur Verwirklichung des Sozialismus.

Bei der Verurteilung der Verbrechen des Kommunismus sollten nicht nur die Gewalt und die Massenmorde im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Gefahren, die der Sozialismus selbst mit sich bringt. Der Kommunismus in seinen gewaltfreien Formen hat die Menschen unter dem Vorwand verschiedener Zweige des Sozialismus getäuscht und verwirrt. Um den Kommunismus wirklich zu verstehen, bleibt einem nichts anderes übrig, als auch seine Vorstufe anzuerkennen, denn der Kommunismus entwickelt sich von dieser Vorstufe weiter und ist nicht über Nacht reif – wie ein Lebewesen wächst auch er allmählich heran.

Einige sozialistische oder Wohlfahrtsstaaten im Westen nutzen heute die Idee des „Gemeinwesens“, um individuelle Freiheiten zu opfern. Die Bürger in diesen Ländern behalten bestimmte politische Freiheiten, weil der Sozialismus dort noch nicht weit entwickelt ist. Der Sozialismus ist jedoch kein statischer Begriff. Die sozialistischen Länder haben die Ergebnisgleichheit als oberstes Ziel festgelegt, und deshalb müssen sie Menschen ihrer Freiheit berauben. Der Sozialismus erfährt einen unvermeidlichen Übergang zum Kommunismus, indem die Menschen fortwährend ihrer individuellen Freiheiten beraubt werden.

Würde sich ein freies Land über Nacht in ein totalitäres Regime verwandeln, wäre der drastische Gegensatz zwischen Propaganda und Realität für die meisten Menschen schockierend. Viele würden rebellieren oder zumindest passiv Widerstand leisten. Dies würde der totalitären Herrschaft zu hohe Kosten verursachen, und das Regime müsste wahrscheinlich Massenmorde begehen, um den Widerstand zu beseitigen. Dies ist einer der Hauptgründe, warum sowohl die Sowjetunion als auch die Volksrepublik China in Friedenszeiten Massenmord an ihren eigenen Bürgern verübt haben.

Im Gegensatz zu totalitären Regimen frisst der Sozialismus in demokratischen Staaten die Freiheiten der Menschen langsam durch Gesetze auf – wie die Metapher vom kochenden Frosch. Der Prozess des Aufbaus eines sozialistischen Systems dauert Jahrzehnte oder Generationen und lässt die Menschen allmählich taub, blind und an den Sozialismus gewöhnt werden. All das verstärkt die Täuschung. Wesen und Ziel dieser Art von schleichendem Sozialismus unterscheiden sich inhaltlich nicht von der gewalttätigen Form.

Der Sozialismus nutzt die Idee, durch Gesetzgebung „gleiche Rechte“ zu garantieren, während er in Wahrheit  die moralischen Werte nach unten zieht und die Menschen der Freiheit beraubt, sich dem Guten zuzuwenden. Unter normalen Umständen unterscheiden sich Menschen aller Art naturgemäß in ihren religiösen Überzeugungen, moralischen Standards, ihrer kulturellen Bildung, ihrem Bildungshintergrund, ihrer Intelligenz, Standhaftigkeit, ihrem Fleiß, Verantwortungsbewusstsein, ihrer Durchsetzungskraft, Innovation, ihrem Unternehmertum und mehr. Natürlich ist es unmöglich, die Gleichheit zu erzwingen, indem man plötzlich diejenigen auf niedrigeren Ebenen emporhebt – deshalb schränkt der Sozialismus stattdessen diejenigen auf höherem Niveau künstlich ein.

Besonders was die Moralvorstellungen angeht, greift der Sozialismus des Westens unter dem Deckmantel der „Antidiskriminierung“, „Wertneutralität“ oder „politischen Korrektheit“ das grundlegende moralische Urteilsvermögen an. Das ist gleichbedeutend mit dem Versuch, die Moral als solche zu beseitigen. Dies ging einher mit der Legalisierung und Normalisierung aller Arten von antitheistischer und ruchloser Sprache, sexueller Perversionen, dämonischer Kunst, Pornografie, Glücksspiel und Drogenkonsum. Das Ergebnis ist eine Art umgekehrte Diskriminierung derjenigen, die an das Göttliche glauben und eine moralische Erhöhung anstreben, mit dem Ziel, sie an den Rand zu drängen und schließlich zu beseitigen.

7. Die Romantisierung des Kommunismus

Noch heute gibt es zahlreiche Westler, die romantische Fantasien über den Kommunismus hegen. Doch haben sie nie in einem kommunistischen Land gelebt und das dortige Leid ertragen, daher können sie nicht nachempfinden, was Kommunismus in der Praxis bedeutet.

Während des Kalten Krieges gingen viele Intellektuelle, Künstler, Journalisten, Politiker und junge Studenten aus der freien Welt als Touristen und Reisende nach Russland, China oder Kuba. Was sie sahen, oder besser sehen durften, war völlig anders als die gelebte Realität der Menschen in diesen Ländern. Kommunistische Staaten haben ihre Täuschung von Ausländern perfektioniert: Alles, was die ausländischen Besucher sahen, wurde sorgfältig für ihren Geschmack gestaltet, einschließlich der Modelldörfer, Fabriken, Schulen, Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Gefängnisse. Die Empfangspersonen, denen sie begegneten, waren Mitglieder der Kommunistischen Partei oder andere Personen, die als politisch zuverlässig galten.

Die Besichtigungen wurden geprobt. Die Westler wurden mit Blumen, Wein, Tanz, Gesang und Banketten empfangen und von lächelnden kleinen Kindern und Beamten begrüßt. Dann wurden sie zu Menschen bei der Arbeit gebracht, die in der Lage waren, frei und gleichberechtigt zu sprechen; sie sahen Studenten, die fleißig lernten; und schöne Hochzeiten.

Was sie nicht zu sehen bekamen, waren die Schauprozesse, Massenverurteilungen, Lynchmorde, Kampfsitzungen, Entführungen, Gehirnwäsche, Einzelhaft, Zwangsarbeitslager, Massenmorde, der Diebstahl von Land und Eigentum, Hungersnöte, Mangel an öffentlichen Dienstleistungen, Mangel an Privatsphäre, Lauschangriffe, Überwachung, Überwachung durch Nachbarn und Informanten überall, sowie die brutalen politischen Kämpfe in der Führung und den extravaganten Luxus der Elite.

Vor allem konnten sie das Leid der gewöhnlichen Menschen nicht sehen.

Die Besucher verkannten die Inszenierung für sie als die Norm in einem kommunistischen Land. Im Westen machten sie dann durch Bücher, Artikel und Reden Werbung für den Kommunismus. Viele von ihnen wussten überhaupt nicht, dass sie hereingelegt worden waren. Einige wenige sahen Risse im Gebäude, aber viele von ihnen fielen dann in eine andere Falle: Sie sahen sich als „Mitreisende“ und nahmen die Haltung ein, „schmutzige Wäsche nicht in der Öffentlichkeit zu waschen“. Die Massenmorde, die Hungersnöte und die Unterdrückung in den kommunistischen Ländern, so argumentierten sie, waren einfach der Preis, den der Übergang zum Kommunismus kostete. Sie waren zuversichtlich, dass der Weg zum Kommunismus zwar krumm, die Zukunft aber rosig war. Sie weigerten sich, die Wahrheit zu sagen, denn das hätte den Namen des „sozialistischen Projekts“ verunglimpft. Da ihnen der Mut fehlte, die Wahrheit zu sagen, entschieden sie sich für ein schändliches Schweigen.

Jeder ist „frei und gleich“, es gibt keine Unterdrückung oder Enteignung, es gibt großen materiellen Reichtum, jeder gibt nach seinen Fähigkeiten und bekommt nach seinen Bedürfnissen – ein Himmel auf Erden, wo jeder Mensch sich frei entfalten kann. Eine solche menschliche Gesellschaft existiert nur als Fantasie, und diese Fantasie wurde vom Teufel als Köder benutzt, um die Menschen zu täuschen.

In der Realität fällt die Macht dann in die Hände einer kleinen Elite. Echter Kommunismus ist ein totalitärer Apparat, der von einer kleinen Gruppe kontrolliert wird, die ihr Machtmonopol nutzt, um die Mehrheit zu unterdrücken, zu versklaven und zu berauben. In einigen sozialistischen Ländern ist die Zeit dafür noch nicht gekommen, und so scheinen sie moderat zu sein. Wenn die Bedingungen reif sind, wird sich das alles ändern – und für die naiven Anhänger der sozialistischen Utopie kommt Reue dann zu spät.

8. Die Zerstörung von Kultur und Moral durch den Teufel

Der Teufel hat in jedem Bereich und jeder Nation seine Handlanger platziert und so die Unwissenden und Leichtgläubigen dazu gebracht, ihre Reise in Richtung Zerstörung zu beschleunigen.

Der Kommunismus lehrt die Menschen, den Glauben an das Göttliche abzulehnen und Gott zu verneinen. Gleichzeitig greift er Religionen von außen an, während er Menschen manipuliert, um die Religionen von innen zu korrumpieren. Religionen wurden politisiert, kommerzialisiert und in Unterhaltung verwandelt.

Zahlreiche moralisch korrupte Geistliche interpretieren religiöse Texte auf eine irreführende Art und Weise, leiten ihre Anhänger irre und gehen sogar so weit, dass sie mit ihren Laienmitgliedern Ehebruch begehen oder gar pädophil sind.

Dieses Chaos hat aufrichtige Gläubige verwirrt und sie der Hoffnung beraubt. Noch vor einem Jahrhundert war ein unerschütterlicher Glaube an Gott ein Zeichen von moralischem Anstand. Heutzutage gelten religiös Gläubige als töricht und abergläubisch. Sie behalten ihren Glauben für sich, und aus Angst, verspottet zu werden, diskutieren sie ihn nicht einmal unter Freunden.

Ein weiteres wichtiges Ziel des Kommunismus ist die Zerstörung der Familie, wobei Ideen wie die Gleichberechtigung und das „Teilen von Reichtum und Frau“ benutzt werden. Insbesondere das 20. Jahrhundert sah eine Reihe von modernen feministischen Bewegungen, die sich für die sexuelle Befreiung, die Verwischung von Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Angriffe gegen das sogenannte „Patriarchat“ und die Schwächung der Rolle des Vaters in der Familie einsetzten. Sie änderten die Definition der Ehe, förderten die Legalisierung und Legitimierung der Homosexualität, trieben das Recht auf Scheidung und Abtreibung voran und nutzten die Sozialpolitik zur effektiven Förderung und Subventionierung von Alleinerziehenden. All dies führte zum Zusammenbruch der Familien und zu mehr Armut und Kriminalität. Dies ist eine der alarmierendsten Veränderungen der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten.

Während die kommunistischen Regime ihre starren Diktaturen im politischen Bereich fortsetzten, ist die Parteipolitik in freien Gesellschaften in eine Krise geraten. Der Kommunismus nutzte Schlupflöcher in den rechtlichen und politischen Systemen der demokratischen Nationen, um die großen politischen Parteien zu manipulieren. Für den Wahlsieg griffen Politiker zu schmutzigen Tricks und machten Versprechungen, die sie nie halten konnten.

Der Einfluss des Kommunismus sorgte dafür, dass politische Parteien auf der ganzen Welt oft irgendwo links des politischen Spektrums stehen und sich für höhere Steuern, höhere Sozialausgaben, „Big Government“ und Interventionismus einsetzen – das alles wollen sie in der Gesetzgebung verankern. Das Verhalten der Regierung spielt bei der Gestaltung der Gesellschaft eine gewaltige Rolle, und mit einer linken Regierung kann die linke Ideologie die gesamte Gesellschaft infiltrieren, unterstützt durch die Indoktrination der Jugend, die wiederum mehr linke Kandidaten wählt.

Die Lehranstalten, die eigentlich die Essenz der Weisheit und Kultur der vorangegangenen Generationen vermitteln sollten, wurden ebenfalls untergraben. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sorgte das kommunistische Gespenst für die systematische Zerstörung des Bildungswesens. China, berühmt für seine tiefgründige uralte Kultur, wurde schon vor der Gründung der Kommunistischen Partei der Bewegung der Neuen Kultur ausgesetzt. Dies war Teil der Bemühungen, das chinesische Volk von seinen Traditionen zu trennen. Nachdem die Kommunisten die Macht übernommen hatten, verstaatlichten sie das Bildungssystem, füllten die Schulbücher mit der Ideologie der Partei und verwandelten Generationen junger Chinesen in grausame „Wolfskinder“.

Im Westen startete das Gespenst die progressive Bildungsbewegung, indem es die Fahne der Wissenschaft und des Fortschritts benutzte, um die Kontrolle über Philosophie, Psychologie, Pädagogik und schließlich das gesamte Bildungswesen zu erlangen und somit Lehrer und die Schulverwaltung zu manipulieren. An den Schulen wurden nach und nach orthodoxe Ideen und die traditionelle Moral vom Lehrplan gestrichen; die akademischen Standards wurden gesenkt, um die Schüler weniger belesen und rechenkundig zu machen, und weniger fähig, ihre eigenen Urteile zu bilden und den gesunden Menschenverstand zu benutzen. Den Schülern wurden Atheismus, Materialismus, die Evolutionstheorie und eine Philosophie des Kampfes eingetrichtert.

Nach der Gegenkultur der 1960er Jahre sind die Verfechter der politischen Korrektheit zu einer Gedankenpolizei geworden, die Lehrer zwingt, die Schüler mit allen möglichen verdrehten Ideen zu indoktrinieren. Die Schüler verlassen die Schule ohne einen starken moralischen Kompass, ohne eine Grundlage in ihrer eigenen Kultur, ohne gesunden Menschenverstand und ohne Verantwortungsgefühl, sie haben keine andere Möglichkeit, als der Menge blind zu folgen und sich so dem Abwärtstrend der Gesellschaft anzuschließen.

In der Gesellschaft gibt es Drogenmissbrauch, steigende Kriminalitätsraten, Medien voller Sex und Gewalt, eine Kunstwelt, die Groteskes für Schönheit hält, und alle möglichen bösen Kulte und okkulten Gruppen. Junge Menschen lieben blindlings Film- und Fernsehstars, verschwenden ihre Zeit mit Online-Spielen und Sozialen Medien und enden entmutigt und demoralisiert. Die sinnlose Gewalt des Terrorismus gegen Unschuldige verletzt alle moralischen Parameter der Tradition und lässt die Menschen verzweifelt um die Sicherheit der Welt und die Zukunft bangen.

9. Zum Göttlichen zurück, Traditionen wiederherstellen, dem Plan des Teufels entkommen

Die menschliche Zivilisation wurde den Menschen von Gottheiten überliefert. Die chinesische Zivilisation hat die Blütezeit in der Han- und Tang-Dynastien erlebt, und die westliche Zivilisation erreichte ihren Höhepunkt in der Renaissance. Wenn die Menschen die Zivilisation aufrecht erhalten können, die ihnen von Gottheiten gegeben wurde, dann wird der Mensch, wenn die Gottheiten zurückkehren, in der Lage sein, eine Verbindung zu ihnen aufrechtzuerhalten und das Gebot zu verstehen, das sie lehren. Wenn die Menschheit ihre Kultur und Tradition zerstört und die Moral der Gesellschaft zusammenbricht, dann werden die Menschen, wenn die Gottheiten zurückkehren, ihre göttlichen Lehren nicht verstehen, weil ihr Karma und ihre Sünden zu groß sind und ihr Denken zu weit von den göttlichen Geboten abgewichen ist. Das ist gefährlich für die Menschheit.

Dies ist eine Ära der Verzweiflung und zugleich der Hoffnung. Diejenigen, die nicht an Gott glauben, führen ein Leben der sinnlichen Freuden; diejenigen, die an Gott glauben, erwarten Seine Rückkehr in Verwirrung und Unruhe.

Der Kommunismus ist eine Geißel der Menschheit. Sein Ziel ist die Vernichtung der Menschheit, und seine Arrangements sind sorgfältig und präzise. Die Verschwörung war so erfolgreich, dass sie fast abgeschlossen ist, und der Teufel heute unsere Welt regiert.

Die uralte Weisheit der Menschheit sagt uns folgendes: Ein aufrichtiger Gedanke überwindet hundert Übel, und wenn die Buddha-Natur eines Menschen erscheint, erschüttert sie die Welt der zehn Himmelsrichtungen. Der Teufel scheint mächtig zu sein, aber er ist nichts vor Gott. Wenn Menschen ihre Aufrichtigkeit, Freundlichkeit, Barmherzigkeit, Toleranz und Geduld bewahren können, werden sie von Gott beschützt, und der Teufel wird sie nicht beherrschen können.

Die Barmherzigkeit des Schöpfers ist grenzenlos, und jedes Leben hat eine Chance, der Katastrophe zu entfliehen. Wenn die Menschheit zu den Traditionen zurückkehren, die Moral erhöhen und den mitfühlenden Ruf des Schöpfers und des Erlösung bringenden himmlischen Gebots hören kann, werden die Mensch in der Lage sein, dem Versuch der Zerstörung durch den Teufel zu widerstehen. Sie werden sich auf den Weg zur Erlösung machen und der Zukunft entgegen schreiten.

Fortsetzung

Chinesisches Original: http://www.epochtimes.com/
Englische Version: https://www.theepochtimes.com/how-the-specter-of-communism-is-ruling-our-world

Hier die Liste der veröffentlichten Kapitel: Wie der Teufel die Welt beherrscht

Kurzform: Einführung, Kap. 1: 36 Strategien Teil 1, Teil 2Kap. 2: Marx Teil 1, Teil 2Kap. 3: NovemberrevolutionKap. 4: Der verborgene Feind der freien Gesellschaft Teil 1, Teil 2 Kap. 5: Offene oder verdeckte Gewalt Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 – Kap. 6: Eine Generation ohne traditionelle Kultur Teil 1, Teil 2 – Kap. 7: Die Zerstörung der Familien Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 8: Sozialstaat und Politik Teil 1, Teil 2Teil 3Kap. 9: Die Wohlstandsfalle Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 10: Justiz, Gesetze und Staatsterrorismus Teil 1, Teil 2Kap. 11: Kunst Kap. 12: Bildungswesen Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap 13: Medien Teil 1, Teil 2Kap. 14: Parteikultur und Pop-Kultur Teil 1, Teil 2Kap. 15: Terrorismus – Kap. 16:  Umweltschutz Teil 1, Teil 2Kap. 17: Globalisierung Kap. 18: Globaler Anspruch des „Modell China“ Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Ausblick