Wohnen auf hohem Niveau: Wie Sie das Komfortgefühl in Ihrem Haushalt erhöhen

Zuhause wohnen mit dem Standard eines Hotels: Wer hat nicht schon einmal diesen verlockenden Gedanken gehabt?

Weil das aber nicht nur hohe Hygiene und Ordnung erfordert, benötigt man hierfür wesentlich mehr als einen gut durchstrukturierten Putzplan. Vielmehr muss ein Gefühl vermittelt werden, dass auf mehreren Sinnesebenen auf den Menschen wirken muss. Wie man das erreicht und durch welche Maßnahmen und Initiativen man das Komfortgefühl stetig erhöht, dafür zweifellos notwendig.

Teppiche statt blankem Boden

Die Wahl des Bodens und des Bodenbelags macht einen großen Unterschied auf das Komfortgefühl zuhause aus. Wer in der Früh auf weichem Teppich statt auf blanken, kühlen Fliesen seine ersten Schritte macht, wird sich wesentlich wohler in den eigenen vier Wänden fühlen. Dabei ist auch die Wahl der Teppiche ausschlaggebend. Möchte man einen seriöseren, jedoch weniger heimeligen Eindruck machen, empfehlen sich Bordürenteppiche und Flachgewebeteppiche. Möchte man etwas kuscheliger haben, sind hingegen Woll-, Gabbeh-, und Berberteppiche die bessere Alternative.

Was für das Wohnzimmer gilt, sollte natürlich im Besonderen für die Nassräume gelten. Großzügige Teppiche vor dem Bad und im WC sind wichtig dafür, die eigene Immobilie modern und komfortabel rüberkommen zu lassen.

Die richtige Beleuchtung

Gerne unterschätzt wird die richtige Beleuchtung der verschiedenen Räume. Denn Winkel und Position der Lichtquellen machen einen wesentlichen Faktor dabei aus, wie wir uns und unsere eigenen vier Wände wahrnehmen. Ein Beispiel: Durch die Beleuchtung von oben alleine wirkt der eigene Körper vor dem Spiegel muskulöser, bei seitlicher Betrachtung wirkt man hingegen untrainierter und weniger ästhetisch. Ähnlich verhält es sich mit der Beleuchtung bei unterschiedlich großen Räumen.

Vor allem sollte der Fokus aber auf eine gute Ausleuchtung für die abendlichen Stunden liegen. Das inkludiert Bettlichter, starke Schreibtisch- und Deckenlampen, die den gesamten Raum ausleuchten. Es lohnt sich die Kabel so zu verlegen, dass sie optisch nicht sichtbar sind. Das mag zwar ein auf den ersten Blick marginaler Unterschied sein, macht jedoch viel aus, wenn es darum geht, seine eigene Wohnung auf einen neuen optischen und komfortablen Standard zu heben.

Der richtige Geruch: Schlüssel zur Wohlfühlumgebung

Nicht nur TV-Experimente zeigen, dass man sich bei einer unbekannten Umgebung mit angenehmen Geruch schnell wohlfühlt. Tatsächlich macht der Geruch unter anderem aus, was man träumt und wie angenehm man den Schlaf im Nachhinein empfindet. Nicht zuletzt können Gerüche positive und negative Erfahrungen aus der Vergangenheit besetzen und damit aktiv die Stimmung verändern. Grund genug, das Thema Geruch in der Wohnung nicht dem Zufall zu überlassen, sondern auf den richtigen Zimmerduft zu setzen.

Am besten platziert man eine Duftquelle an einem gut durchlüfteten Zimmer, sodass sich der Geruch in der ganzen Wohnung gleichmäßig verteilen kann. Natürlich kann man aber auch für jedes Zimmer – Bad, Küche, Wohnzimmer, etc. – eine eigene Duftquelle platzieren. Um was für eine Duftquelle handelt es sich am besten? Zum Beispiel für die sanitären Anlagen sind Diffuser sehr gut geeignet. Noch besser sind Duftgeräte, die regelmäßig Duftstoffe ausstoßen. Benötigt man nur sporadisch gute Gerüche, können sich etwa Duftkerzen für das WC eignen.

Geeignete Düfte findet man sowohl im Internet als auch in den meisten Drogerien und anderen Geschäften. Möchte man spezifisch nach einem bestimmten Duft oder einer speziellen Duftrichtung suchen, empfehlen sich Seiten wie etwa der Raumduftshop. Hier kann man durch die große Auswahl und eine gut geordnete Kategorisierung leicht fündig werden. Nicht jeder Geruch sagt schließlich dem eigenen Geschmack zu, nicht jeder Duft passt zum eigenen Haushalt.

Modernes Design

Die besten Möbel, Beleuchtung und Dekoration reicht noch nicht aus, um eine Wohnung modern zu gestalten, wenn das Design und die Farben sprichwörtlich von vorgestern sind. Man kann nicht erwarten, dass bei einem Stil aus den 70-ern der Eindruck entsteht, man empfinde sich in einem komfortablen und modernen Hotel. Wie ändert man das am schnellsten? Es empfiehlt sich, einfach Farbkombinationen im nächsten Bauhaus zu vergleichen und nach persönlichem Geschmack die passendste Kombination zu wählen.

Nicht unerheblich ist dabei auch der emotionale Ausdruck der Farben. Etwa ist die Farbe Rot dafür verantwortlich, Aggressionen und Gereiztheit leichter auszustrahlen. Grün und Blau zum Beispiel wirken harmonisch und auf das Gemüt entspannend. Die farbliche Kombination sollte deshalb sowohl auf die eigene Persönlichkeit, als auch auf den Effekt abgezielt werden, den sie auf Besucher haben sollen.

Mehr Komfort durch Automatisierung

Beim Thema Automatisierung scheiden sich die Geister. Viele Menschen empfinden zu viele Anlagen und Technik in den eigenen vier Wänden als störend. Gleichzeitig betrachten nicht Wenige Automatisierung als großen Vorteil im Haushalt. Tatsache ist: Wer durch Anlagen und Technik Prozesse im Haushalt automatisiert, spart Zeit und meistens auch Nerven. Das können nur die Rollos beim Fenster sein, aber auch Beleuchtung im ganzen Haus, Heizung und andere Funktionen. Viele moderne Systeme funktionieren mittlerweile via App über das Smartphone. So kann man zum Beispiel das Rollos automatisch zur gewünschten Zeit hoch- und runterfahren lassen, was in der Früh durchaus zum Aufstehen animieren kann.

Maximalen Stauraum schaffen

Wir sind es gewohnt, ständig Dinge auf dem Schreibtisch, Boden und auf den Schränken stehen zu haben. Das ist zwar auf den ersten Blick angenehm, raubt der Wohnung aber ein Stück weit den Komfort und Eleganz eines schönen Hotelzimmers. Deshalb sollte darauf geachtet werden, möglichst viel Stauraum zu schaffen. Das ist zwar wahrscheinlich mit der Anschaffung von neuen Schränken und Regalen verbunden, hat aber große Vorteile. Denn so wird die Wohnung weniger als Nutzraum, sondern vielmehr als Lebensraum und als gestaltbare Immobilie gesehen.

Kunst und Kultur

Je gehobener das Hotel, desto mehr Kunst findet man an den Wänden und im Design. Das muss nicht bedeuten, dass es sich unbedingt um Rembrandt, Picasso oder Ähnliches handeln muss. Zeitlose Bilder ohne auf den ersten Blick erkennbaren persönlichen Bezug machen jedoch einiges aus, wenn es darum geht, Hotelatmosphäre aufzubauen.

Fazit

Komfort und ein „Hotel-Feeling“ ist immer ein subjektives Gefühl, dass am besten durch alle Sinneseindrücke zu erreichen ist. Sinnvoller ist es also, alle vorhin erwähnten Komponenten (Design, Boden, Kunst, etc.) möglichst auf ein Level zu bringen. Der eigene Haushalt sollte immer anders als ein Hotel jedoch immer eine persönliche Note haben, die ihm Individualität und Heimgefühl verleiht. (mz)