Achtung Autospringer! – Die neuen „Wegelagerer“ aus dem Asylheim

Die Polizei nennt sie intern "Autospringer" - Fußgänger, die im Verdacht stehen, absichtlich vor Autos zu springen und damit Unfälle zu provozieren. Erste Fälle gab es bereits im März bei Klagenfurt, jetzt wurden wieder drei Fälle aus der Nähe einer Asylbewerberunterkunft in Villach Langauen gemeldet - und das sind nur die bekannt gewordenen Fälle.

Nicht ohne Grund verstärkte die Polizei in Kärnten die Streifen rund um die Asylheime.

Es ist offensichtlich, dass das absichtliche Fallen vor Autos nun bei uns Einzug gehalten hat.“

(Erich Londer, Stadtpolizeikommandant Villach)

Wo die Polizei die Augen wachsam hält, ist die Justiz eher lasch eingestellt, informiert „Unzensuriert.at“. Das Verfahren um einen „verunfallten“ Iraner wegen des Verdachts der Verleumdung wurde von der Staatsanwaltschaft mangels Beweisen eingestellt, so die Sprecherin Tina Frimmel-Hesse.

Drei jüngere Fälle

Laut dem österreichischen „Kurier“ wurden im März bereits sieben Fälle in und um Klagenfurt gemeldet, drei weitere kamen jetzt in Villach, rund um die Asylbewerberunterkunft Villach Langauen hinzu.

Zwei Autofahrer schilderten ihre Erlebnisse mit südländisch aussehenden Personen, die versuchten vor ihre Autos zu springen. Da die Autofahrer rechtzeitig bremsen konnten, flüchteten die Asylbewerber anschließend.

Am 11. sowie 15. November schilderten zwei Fahrzeuglenker, dass Männer südländischen Typs vor ihre Fahrzeuge gesprungen sind. Weil sie rechtzeitig anhalten konnten, sei nichts passiert; die Männer seien geflüchtet.“

(Erich Londer, Stadtpolizeikommandant Villach)

Eine Frau aus Villach hatte da weniger Glück. Am 16. November sprang ihr ein Mann aus Algerien vor das Auto. „Die Frau gab zu Protokoll, dass der Mann plötzlich mitten auf der Fahrbahn aufgetaucht sei und den Crash provoziert hat“, so Polizeikommandant Londer.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann schwer verletzt und kam ins Landeskrankenhaus Villach, wo er immer noch „unfallchirurgisch betreut“ werde, so eine Spitalsprecherin.

Erste kuriose Berichte

Bereits im Frühjahr wurden sieben Fälle – fünf Fußgänger und zwei Radfahrer sollen Unfälle inszeniert haben – aus dem Raum Klagenfurt in Kärnten gemeldet, zwei sollen hier näher beleuchtet werden.

Ein iranischer Asylbewerber sprang in der Klagenfurter Innenstadt absichtlich vor ein Auto, als der Fahrer gerade in langsamer Fahrt auf Parkplatzsuche war. Polizeisprecher Rainer Dionisio damals zur „Kleinen Zeitung“:

Es gibt Aussagen, die den Schluss zulassen, dass der Unfall von dem Mann provoziert wurde.“

(Rainer Dionisio, Polizeisprecher)

Der Autofahrer wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. In einem weiteren Fall aus Klagenfurt sprang ein Fremder einem Autofahrer während der Fahrt auf die Motorhaube. Der Fahrer fuhr weiter und erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung. Der „Unfallgegner“ konnte jedoch nicht mehr aufgefunden werden, wir berichteten.

Siehe auch:

Österreich: Asylbewerber warfen sich vor Autos – Neue Schmerzensgeld-Masche?