„Am Geld darf es nicht scheitern“: Kanzlerin Merkel stellt 2017 50 Millionen Euro für Flüchtlingskrise zusätzlich in Aussicht

Kanzlerin Merkel stellt für die Bewältigung der Flüchtlingskrise in diesem Jahr bis zu 50 Millionen Euro mehr in Aussicht: "Am Geld darf diese Arbeit nicht scheitern". Die EU könne es "wohl verkraften", deutlich mehr Migranten anzusiedeln.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für die Bewältigung der Flüchtlingskrise mehr Geld in Aussicht gestellt.

Deutschland könne dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) im laufenden Jahr bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen, sagte Merkel am Freitag in Berlin.

„Am Geld darf diese Arbeit nicht scheitern“, betonte die Kanzlerin nach einem Treffen mit dem UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi und dem IOM-Generaldirektor William Lacy Swing.

Eine „Europäische Union mit 500 Millionen Einwohnern“ könne „wohl verkraften kann“, deutlich mehr Migranten anzusiedeln, sagte die Kanzlerin nach ihrem Treffen. Sie erklärte, vor allem das Problem der illegalen Migration aus Libyen stelle eine Herausforderung dar. (dpa)