Auswärtiges Amt bedauert Rückeroberung von Aleppo durch syrische Regierung

Das Auswärtige Amt in Berlin hat sein Bedauern über die Rückeroberung von Teilen der syrischen Stadt Aleppo durch die Assad-Regierung geäußert.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat sein Bedauern über die Rückeroberung von Teilen der syrischen Stadt Aleppo durch die legitime syrische Regierung unter Baschar-al Assad geäußert.

„Mit den jüngsten schweren Kämpfen und der Einnahme großer Teile des Ostens Aleppos durch das Regime und seine Unterstützer stehen die Menschen dort vor dem absoluten Nichts“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag.

Tausende versuchten, sich wegen der heftigen Kämpfe zwischen den Anti-Regierungsrebellen und der syrischen Armee in angrenzende Stadtviertel zu retten.

„Hunderte haben in den vergangenen Tagen ihr Leben verloren oder sind schwer verletzt worden, ohne noch die geringste Chance auf überlebensnotwendige medizinische Hilfe zu haben,“ so das Auswärtige Amt und verweist die Schuld der Tragödie auf Assad.

Gleichzeitig fordert Deutschland eine sofortige humanitäre Feuerpause. „Diese Tragödie muss ein Ende haben. Dafür tragen das Regime und seine Unterstützer, allen voran Russland und Iran, die größte Verantwortung“, so die Sprecherin des Auswärtigen Amtes.

Die syrische Regierung unter Baschar-al Assad ist eine legitime Regierung. Der Westen bombardiert Syrien ohne UN-Mandat. Russland ist in den Krieg erst auf Bitten der syrischen Regierung eingetreten. (so/dts)