Berlin: 13-Jährige 30 Stunden lang entführt und vergewaltigt

Eine 13-jährige Deutsch-Russin wurde dieser Tage in Berlin entführt und von drei Unbekannten 30 Stunden lang gefangengehalten und mehrfach vergewaltigt. Verschiedene russische Medien berichteten den Vorfall.

Die Deutsch-Russische Community ist entsetzt über ein Verbrechen, zu dem deutsche Polizei und Medien schweigen. Wegen der Schweigespirale tobt in der Socialmedia Streit, ob die Meldung Wahrheit oder „rechte Propaganda“ sei – das Opfer beschrieb die Täter als „arabische Männer“. EPOCH TIMES rief die Berliner Polizei an und erhielt von einer Sprecherin folgende offizielle Aussage:

„Nach Ermittlungen der Polizei gab es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung. Nähere Angaben werden zum Schutz der Persönlichkeit nicht bekannt gegeben.“

Auf Nachfragen fügte die Sprecherin hinzu, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien, dass dies jedoch das Ergebnis der bisherigen Ermittlungen sei.

Was war passiert?

Am 11. Januar verschwand die 13-jährige morgens auf dem Schulweg und die Polizei veröffentlichte einen Fahndungsaufruf. Dienstagmittag des darauffolgenden Tages tauchte sie wieder auf. Nach eigenen Angaben war sie von „arabischen Männern“ entführt worden, die ihr die Augen verbunden hätten, sie in eine Wohnung verschleppt und sie dort 30 Stunden lang gegen ihren Willen festgehalten und wiederholt vergewaltigt hätten. Der Tatort wird in der Nähe von Falkenberg vermutet.

Nachdem sie mitten in Hellersdorf freigelassen worden war, hatte das Mädchen bei Fremden geklingelt, um Hilfe zu suchen.

Die deutsch-russische Community reagierte entsetzt. In Berlin-Marzahn gingen Deutsch-Russen zum Demonstrieren auf die Straße, wie ein Fernsehbericht des Senders „Perwij Kanal Berlin“ zeigt.

Es sah nach Routine aus

Der Fahndungsaufruf, mit dem nach dem Mädchen gesucht worden war.Der Fahndungsaufruf, mit dem nach dem Mädchen gesucht worden war.Foto: Youtube / Screenshot Perwij Kanal Berlin

Die Angehörigen gehen davon aus, dass die 13-jährige kein Einzelfall war und die Täter so etwas öfter tun.

Anfang hätte die Familie Angst gehabt, an die Presse zu treten, weil sie eine mögliche Rache der Täter fürchtete – dann habe man sich jedoch trotzdem dafür entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen, weil man hoffe, andere Kinder vor einem ähnlichen Schicksal bewahren zu können, so die Tante des Mädchens gegenüber dem Fernsehsender.

Die Eltern und das Opfer stünden unter einem schweren Schock, weshalb sie aussage, so die Tante. Einer der Entführer habe das Mädchen zunächst unter einem Vorwand dazu gebracht, in sein Auto zu steigen. Dort stellte sie dann schnell fest, dass sie nicht allein mit ihm war. Sie sagte außerdem aus, dass es in dem Zimmer, in das sie verschleppt wurde, lediglich ein Bett und eine Matratze gab – sonst nichts. Sie sei von den drei Tätern sofort auf das Bett geworfen und vergewaltigt worden. Außerdem wurde sie verprügelt.

Der russische Sender bezog in seinen Bericht auch ein Video ein, das die Hackergruppe Anonymous.Kollektiv am 14. Januar postete. Ein mehrere Jahre altes Video, in dem ein unbekannter Deutscher mit Migrationshintergrund detailliert beschreibt, wie er gemeinsam mit sechs anderen Personen ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt habe, das „noch Jungfrau“ gewesen sei. Kritiker unterstellten Anonymous, damit Propaganda zu treiben.

Die aktuell betroffene Familie erhebt indessen schwerste Vorwürfe gegen die Polizei.

Cousine prangert Polizei an

Die NPD Berlin Marzahn-Hellersdorf nutzte die Geschichte, um am 16. Januar in Marzahn gegen „Sexuelle Gewalt“ und das Versagen des Rechtsstaats zu demonstrieren. Auf der Kundgebung sprach die hörbar aufgewühlte Cousine des Opfers, welche schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhob.

Die Cousine erklärte, dass die Polizei keine Anzeige gegen die Täter erstattete. Beamte hätten die 13-jährige während eines dreistündigen Verhörs, das isoliert und ohne Begleitperson stattfand, ausgelacht, verhöhnt und der Lüge geziehen – bis sie zusammengebrochen sei und der Darstellung der Polizei zugestimmt habe – nämlich dass die Vergewaltigungen gar nicht stattgefunden hätten, dass es nur so aussehen sollte und dass sie, die 13-jährige, es so gewollt habe. Das Mädchen wurde demnach von Ordnungshütern zu einer Falschaussage über ihre Peiniger gezwungen.

Die Familie geht nun mit einem Anwalt gegen diese Maßnahmen vor. Es existiert ein ärztliches Dokument, welches die Vergewaltigung bestätigt.

Die Deutsche Welle veröffentlichte mittlerweile einen langen Bericht in russischer Sprache, der die Meldung eine Lüge nannte.

Sollten die von der Familie erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, erinnern sie stark an den Missbrauchs-Skandal von Rotherham, wo über Jahrzehnte hinweg weiße Mädchen von einer britsch-pakistanischen Clique organisiert vergewaltigt wurden und die Polizei absichtlich die Augen verschloss.

Rede der Cousine (deutsch)

Russischer Bericht mit Aussage der Tante (dt. UT):

https://youtube.com/watch?v=35Z0RAKUa-g

(rf)

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