Berlin-Anschlag: Fahrer griff doch nicht ins Lenkrad – Schuss auf polnischen Lkw-Fahrer Stunden vor Anschlag

Beim LKW-Anschlag in Berlin konnte der Fahrer offenbar doch nicht eingreifen. Wie abschließende Obduktionsergebnisse ergeben hätten, habe der Pole schon zwischen 16.30 und 17.30 Uhr einen Kopfschuss erlitten und viel Blut verloren. Das war etwa drei Stunden vor dem Anschlag, der sich etwa um 20 Uhr ereignete.

Der polnische Lkw-Fahrer, der nach dem Lastwagenanschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt tot auf dem Beifahrersitz gefunden wurde, hatte nach „Bild“-Informationen schon Stunden vor der Tat einen Kopfschuss erlitten. Die abschließenden Obduktionsergebnisse hätten ergeben, dass der Pole schon zwischen 16.30 und 17.30 Uhr einen Kopfschuss erlitten und viel Blut verloren habe, berichtet die „Bild“-Zeitung in ihrem Onlineportal. Das war etwa drei Stunden vor dem Anschlag, der sich etwa um 20 Uhr ereignete.

Bislang war vermutet worden, dass der der polnische Lkw-Fahrer noch kurz vor dem Anschlag mit dem Attentäter im Führerhaus gekämpft hatte. Dabei sollte der Fahrer, der beim Attentat auf dem Beifahrersitz saß, möglicherweise sogar noch Schlimmeres verhindert haben, so die Deutschen Presse-Agentur laut Bild-Informationen. Dies hätten die Obduktionsergebnisse ergeben hieß es am 21. Dezember, zwei Tage nach dem Anschlag.

Ein Ermittler habe von einem Kampf gesprochen hieß es am 21. Dezember laut Bild-Informationen. Auch von Messerstichen war die Rede. Erschossen worden sei der Mann erst, als der Lkw zum Stehen kam.

In einer Online-Petition wird zurzeit das Bundesverdienstkreuz für den Mann gefordert.