Berlin-Lichtenberg: Drei Syrer bedrängen Frauen und schlagen helfenden Passanten nieder

In der Freitagnacht belästigen drei syrische Männer drei Frauen auf einem S-Bahnhof in Berlin Lichtenberg. Ein Passant stellt sich schützend vor die Frauen und wird von einem der Syrer von hinten mit einem Schlagstock auf den Kopf geschlagen, worauf die Täter auf den zu Boden gegangenen Mann eintreten. Als sich jedoch weitere Passanten einmischen und zu Hilfe eilen, flüchten die Syrer - in die Arme der Bundespolizei.

In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen Mitternacht, bedrängen drei syrische Männer, so die Polizei Berlin auf Nachfrage aus unserer Redaktion, eine Gruppe von Frauen am S-Bahnhof Lichtenberg. Ein 37-jähriger Passant bemerkt den Vorfall und stellt die Flüchtlinge im Alter von 24 bis 27 Jahren zur Rede.

Daraufhin schlägt ihm einer der Männer mit einem Teleskopschlagstock auf den Hinterkopf, sodass der couragierte Helfer zu Boden geht. Die Notlage des Opfers ausnutzend, treten die Syrer auf den 37-Jährigen ein. Erst als weitere Passanten zu Hilfe eilen, flüchten die Täter, so der Polizeibericht.

Täter noch im Bahnhof gefasst

Die alarmierte Bundespolizei konnte die drei Männer noch im Bahnhof Lichtenberg festnehmen. Einer der Syrer führte zudem ein Cuttermesser bei sich. Die Flüchtlinge waren zuvor nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Das stark blutende Opfer wurde mit einer Platzwunde am Kopf in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert. Zwischenzeitlich waren die von den Syrern belästigten Frauen geflüchtet.

Zeugen gesucht

Die Bundespolizei bittet Zeugen und Geschädigte des Vorfalls, insbesondere die drei Frauen, sich unter Telefon 030 / 297779 – 0 oder unter der kostenlosen Servicenummer der Bundespolizei 0800 / 6 888 000 zu melden.

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