Berlin: Nach Frankreich-Flucht nun langer Vollbart in Moabit – Vergewaltigungs-Prozess gegen libyschen Asylbewerber hat begonnen

Nach der Tat flüchtete der Libyer und beging unter falschem Namen weitere Verbrechen in Frankreich. Im Gefängnis wird er identifiziert und ausgeliefert.

Den 9. Februar 2017 wird die Mitarbeiterin eines Neuköllner Szene-Cafés nie in ihrem Leben vergessen …

Als die 48-Jährige an jenem Donnerstagmorgen den Dienst übernahm, ist nur ein einziger Gast im Café: Fatah C. (34), ein Libyer, der 2011 nach Europa und 2015 nach Deutschland kam.

Die Mitarbeiterin beginnt im Café zu putzen. Plötzlich greift der harmlos wirkende Mann die Frau brutal an, schlägt ihr immer wieder mit Glasflaschen auf den Kopf, würgt sie. Dann zerrt er sie in einen Lagerraum und vergewaltigt sie. Nach 25 endlosen Minuten verschwindet der Libyer wieder aus dem Leben der 48-Jährigen. In der Eile vergisst er seine Papiere am Tatort, berichtet die „B.Z.“.

Die 48-jährige Frau kommt mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Frankreich: Flucht und weitere Verbrechen

Während der Libyer sich nach Frankreich absetzt, zeigt das ZDF die Bilder aus der Überwachungskamera im TV bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“.

Zu dieser Zeit lebt der Mann schon in Frankreich, unter falschem Namen. Doch seine kriminelle Natur zwingt ihn, weitere Verbrechen zu begehen. Er wird gefasst und inhaftiert. Im Gefängnis wird er identifiziert und nach Deutschland ausgeliefert.

Mit Vollbart im Knast

Am 23. August 2017 wird Fatah C. nach Berlin gebracht, muss in Moabit in Untersuchungshaft.

Hier lässt sich der Libyer einen langen Vollbart wachsen.

Zu den Vorwürfen schweigt er.

Bedrückende Szene im Landgericht

Wie sehr das Verbrechen die Frau seelisch mitgenommen hat, zeigt sich auch im Landgericht. Hier findet der Prozess gegen den 34-jährigen Flüchtling statt. Im Saal 537 trifft das Opfer erstmals wieder auf den Kriminellen:

„Muss ich ihn anschauen?“, fragt die Frau den Richter. Der muss darauf bestehen: „Wäre wichtig.“

Sagen Sie, ob dieser Mann der Täter ist.“

(Richter)

Zuvor hatte sie stundenlang erzählt, wie der Libyer sie halb totgeschlagen und vergewaltigt hatte, wie die „B.Z.“ weiter berichtet. Den Angeklagten habe sie dabei nicht ein einziges Mal angesehen.

Nun zögert sie. Dann nimmt sie allen Mut zusammen …

„Gut, dann tue ich es.“

Sie steht vor dem Mann. Sie schaut ihn an und sagt: „Das ist er.“

Dann schwinden ihr die Sinne, sie bricht ohnmächtig zusammen …

Der nächste Prozesstag findet am 15. November statt, das Urteil wird am 22. erwartet.

Siehe auch:

Berlin: Junge Männer bieten Jugendlichen K.O.-Joints an, um sie auszurauben – Spice, Bonzai, „Zombidrogen“ & Co.

Öffentlichkeitsfahndung in Berlin: Polizei sucht junge Schläger vom U-Bahnhof Alexanderplatz

 

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
hier werden von unseren Moderatoren freigegebene Kommentare veröffentlicht! Wir werden sie so schnell wie möglich freischalten - täglich zwischen 7 und 22 Uhr. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für konstruktive Ergänzungen, Anregungen, über kritische Anmerkungen und auch über Humor.

Ihre Epoch Times-Redaktion