„Sharia-Polizei“ terrorisiert Berlin – Auf Koran geschworen: „Sag nicht, du seist nicht gewarnt worden“

In Berlin treibt sich offenbar eine Gruppe von 80 islamistischen Schlägern in Form einer "Sharia Police" herum. Es gab Angriffe auf Personen, die teils schwer verletzt wurden. Der Staatsschutz ermittelt.

Die Polizei Berlin untersucht eine Reihe von Mob-Angriffen auf Personen, begangen durch Islamisten, die versuchen, in der Hauptstadt das Scharia-Gesetz offen zu erzwingen, berichtet „World Tribune“ basierend auf einen Artikel des „Gatestone Instituts“.

Nach Zeugenaussagen würden tschetschenische Salafisten Landsleute davon abhalten, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Zudem will die größere Gruppe offenbar die Einrichtung eines parallelen islamischen Rechtssystems in Deutschland fördern.

Auf den Koran eingeschworen

Auch der „Tagesspiegel“ berichtete von den Vorfällen. Das Blatt, dem ein Video vorliegt, welches seit Mai in der tschetschenischen Community kursiert, berichtet, dass das Video ein Foto eines Mannes mit Sturmhaube enthalte, der mit einer Pistole in die Kamera zielt. Auf Tschetschenisch sage eine Stimme:

„As-salamu alaykum, muslimische Brüder und Schwestern, ihr wisst es, ich weiß es, jeder weiß es.“ Es täten einige „tschetschenische Frauen – und Männer, die wie Frauen aussehen – unaussprechbare Dinge“ in Europa. Diese wolle man „maßregeln“, falls man die Gelegenheit dazu habe.

Die Gruppe bestehe aus etwa 80 Gleichgesinnten, „weitere wollen beitreten“. Sie hätten auf den Koran geschworen und würden raus auf die Straßen gehen.

Sag nicht, du seist nicht gewarnt worden. Sag nicht, du hättest es nicht gewusst.“

(Sharia-Video)

Offenbar berichtete das russischsprachige Online-Portal „Meduza“ erstmals davon.

Bewaffnete mit Kriegserfahrung

Die Polizei äußert sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht dazu. In Deutschland lebende Tschetschenen berichten einstimmig von möglicherweise bis zu 100 Bewaffneten, angeführt von Männern mit Kriegserfahrung.

Vergangene Woche sollen mindestens zwei Frauen und ein Mann verprügelt worden sein. Zwei weitere Frauen wurden verfolgt und bedroht.

Aus Justzikreisen heiße es, dass straff organisierte, salafistische Tschetschenen in Berlin und Brandenburg zunehmend eine Gefahr seien. Es gebe viele Hinweise auf religiös motivierte Taten, Drogenhandel und Erpressung.

Kriminelle Tschetschenen

Zuletzt wurden Tschetschenen mit Verbindung zu der Rockergruppe „Guerilla Nation“ im Mai nach Schüssen auf eine Berliner Bar festgenommen, so der „Tagesspiegel“. Auch hätten Tschetschenen in Flüchtlingsheimen christliche Asylbewerber angegriffen.

Statistisch gesehen lässt sich die kriminelle Ader der Angehörigen dieses sunnitisch islamischen Volkes aus dem Kaukasus schwer nachweisen, da sie keine eigene Staatsbürgerschaft haben. Sie leben in Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien – jeweils russische Teilrepubliken. Manche kommen auch aus Georgien, seltener aus Kasachstan.

Es wird allgemein angenommen, dass die Tschetschenienkriege zwischen den muslimischen Separatisten und der russischen Regierung zur Radikalisierung der Tschetschenen beigetragen haben.

Laut einem Sprecher des Berliner Innensenators Andreas Geisel (SPD) stelle man seit Jahren immer wieder „vereinzelte Bezüge zu Ermittlungskomplexen der russisch-eurasischen Organisierten Kriminalität fest.