Berlin: Unterwanderung der Polizei durch Migranten-Clans? – Anonymer Brief folgt anonymer Audio-Message

Wird die Berliner Polizei von kriminellen Migranten-Clans unterwandert? Was läuft an der Berliner Polizeiakademie? Warum wählen Kritiker der Zustände anonyme Mitteilungsformen?

Sie hätten ihren deutschen Kollegen „Schläge angedroht“ und auch er habe „wirklich Angst vor denen“ gehabt. So schildert ein Ausbilder der Polizeiakademie in Berlin-Spandau in einer geheimen und anonymen Audioaufnahme die Situation in der Schule für angehende Polizisten.

Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“

(Polizeiausbilder, anonym)

Die anonyme Aufnahme sei Polizeipräsident Klaus Kandt in der vergangenen Woche vertraulich übermittelt worden, berichtet die „Welt“, der die Aufnahme vorliegt. Polizeisprecher Thomas Neuendorf bestätigte die Echtheit der Aufnahme und erklärte: „Wir werden uns die Schule genauer anschauen, mit Schülern und Auszubildenden sprechen, was dort für Missstände herrschen.“ Zudem sollen auch Schüler Straftaten begangen haben, so der Sprecher.

Doch wer ist gemeint mit diesem „Feind in unseren Reihen“?

Schüler mit Migrationshintergrund hätten in seiner Klasse nur Hass, Lernverweigerung und Gewalt anzubieten, beklagte der Ausbilder.

Anonymer Brief: Unterwanderung der Polizei

Nun berichtet der „Tagesspiegel“ über einen nach eigenen Aussagen langjährigen LKA-Beamten, der in einem anonymen Brief an Polizeipräsident Kandt einen ungeheuerlichen Verdacht ausspricht: Die Polizei habe sich inzwischen für kriminelle Clans geöffnet!

Der Brief liege dem Blatt vor und werde polizeiintern als echt eingestuft, heißt es.

Bewerber aus diesen Großfamilien werden – trotz Strafakte – in der Polizei angenommen.“

(Brief eines LKA-Beamten, anonym)

Ein Weiteres dazu: Der LKA-Beamte beschwert sich darüber, dass Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers für die Praxis der Einstellung junger Migranten einstehe, besonders aus muslimischen Herkunftsländern. Laut „Tagesspiegel“ gelte die designierte Generalstaatsanwältin als Wunschkandidatin von Rot-Rot-Grün. Der LKA-Mann schreibt in seinem Brief außerdem, dass der Rechtsbeistand von Frau Koppers auch für kriminelle Clan-Mitglieder gearbeitet habe.

Ob sich diese jungen Migranten, im schlimmsten Fall aus Großclans stammend, gegenüber der Ordnung und den Gesetzen des Staates stärker verpflichtet fühlen als den eigenen Glaubensbrüdern oder gar der eigenen Familie, bleibt spekulativ – aber von essenzieller Bedeutung.

„Tag24“ berichtet aus dem Schreiben:

Hier steht zweifelsohne bereits im Raum, dass diese Unterwanderung der arabischen Großfamilien bereits begonnen hat. […] Es ist nur noch die Frage, wann zwischen rivalisierenden Ethnien in der Polizei zwischen zwei Kollegen der erste Schuss fällt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.“

(Brief eines LKA-Beamten, anonym)

Doch welche Probleme bringen möglicherweise unsichere Polizeischüler, außer einer eventuellen Clan-Mitgliedschaft und einem mutmaßlichen Hang zum Scharia-Recht, mit sich?

Wenn Frauen als Vorgesetzte nicht mehr akzeptiert werden, weil sie Frauen sind, wenn Auszubildende sich beim Dienstschwimmen verweigern, weil in dem Becken vorher eine ‚Unreine‘ geschwommen sein könnte, dann hören die Toleranz und Willkommenskultur und ‚Multikulti‘ auf!“

(LKA-Beamter, anonym)

Wie der „Tagesspiegel“ weiter berichtet, fielen immer wieder junge Männer aus entsprechenden Familien auf, weil sie Straftaten begangen haben sollen, obwohl sie Polizeibeamte seien. Dabei wurden teils sogar Razzien an kriminelle Bekannte verraten.

Taube Ohren bei der Polizeiführung?

Doch warum sehen sich die Verfasser solche Tonaufnahmen und Briefe genötigt, dies anonym zu tun?

Warum kann solche Kritik, die die innere Sicherheit direkt betrifft, nicht mehr offen und aufrichtig an die Polizeiführung berichtet werden?

Auch dazu kann der LKA-Mann etwas sagen: Derzeit würden sich die Beamten nicht trauen, mit Kritik zu ihren Vorgesetzten zu kommen.

Die Reaktion des Polizeipräsidenten gibt dem langjährigen Beamten des Landeskriminalamtes recht:

Für mich erschöpft sich dieses Schreiben in haltlosen, diffamierenden, möglicherweise sogar strafrechtlich relevanten Bemerkungen. Ich werde dieses Papier nicht kommentieren. Wichtig ist für mich jedoch die Kultur des Umgangs in unserer Behörde. Ich bleibe dabei, Frau Koppers und ich stehen für eine offene Gesprächs- und Kritikkultur.“

(Klaus Kandt, Polizeipräsident von Berlin)

Bei einer internen Führungsbesprechung der Akademie im August soll auch das Thema Migrationshintergrund zur Sprache gekommen sein, wie ein internes Papier festhielt, welches der „Welt“ vorliegt. Darin wurden Probleme angesprochen, „welche sich im Zuge der Einstellungen von Beamten/innen mit Migrationshintergrund (derzeit 30%) entwickelt haben“. Es wurde ein „herablassender Umgang mit weiblichen Angestellten wie Putzfrauen“ festgestellt sowie ein Defizit der Anwärter im Berufsethos.

Es gab Lehrer, die sich mit den Vertretern der Parteien treffen wollten, um über Missstände zu sprechen. Doch auf diese wurde Druck ausgeübt.“

(Berliner Polizeiführer)

Derartiges bestätigte auch FDP-Innesprecher Marcel Luthe:

Die Gewerkschaft der Polizei hatte ein Gespräch mit uns und Lehrkräften organisiert. Es wurde abgesagt.“

(Marcel Luthe, FDP Berlin)

Sparen am falschen Fleck

Doch während an anderen Stellen Unsummen ausgegeben werden können, werden die Mittel selbst an sensiblen Stellen einfach weggespart, so auch bei der Polizeiakademie. Dort würden nämlich erfahrene Beamten „wegrationalisiert“, die zuvor den Klassen als permanente Ansprechpartner zur Verfügung standen und, zum Thema Migration, auch der Deutschunterricht käme zu kurz, bemängelt Jendro und fordert bessere Betreuung für die Polizeischüler.

Die Polizei muss massiv einstellen. Wir können die Bewerber nicht beeinflussen, sehr wohl aber ihre Entwicklung.“

(Benjamin Jendro, GdP)

Das Sparen am falschen Fleck bestätigte auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter:

Es wurde so massiv gespart, dass die Polizei nun dem Personalbedarf hinterherläuft und offenbar nicht genügend qualifizierte Bewerber für die vorhandenen Plätze findet.“

(BDK)

Und die Folge?

Es bestehe nun die Gefahr, dass freie Plätze mit ungeeigneten Bewerbern besetzt würden.

Egal, wo man den Stein umdreht, ob Terrorismus, 15 Prozent mehr Straftaten seit 2011, die niedrigste Aufklärungsquote, offene Dealer-Gebiete und nun die Polizeiakademie – die Spitze der Polizei versagt auf ganzer Linie. Wie lange will der Innensenator das den Berlinern noch zumuten?“

(Marcel Luthe, FDP, Innensprecher, Berlin)

Welche Rolle spielt der Migrationshintergrund?

Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) scheint dies keine Überraschung:

Seit Monaten erreichen uns solche Nachrichten über Dritte, aber nie von direkt Betroffenen.“

(Benjamin Jendro, Sprecher der GdP)

Im Nachhinein würde sich dies meist relativieren. Man höre auch nichts Vergleichbares aus den Einsatzhundertschaften und den Abschnitten, wo die Ausgebildeten eingesetzt würden.

Jendro vermutet das Problem eher bei der Akademie selbst: „Wir haben durchaus Probleme an der Akademie, aber nach unseren Erfahrungen hat das nichts mit Migrationshintergrund zu tun“, so GdP-Sprecher Jendro.

Dem widersprachen allerdings am Donnerstag Polizeibeamte, die auch Mitglieder der GdP sind. Demnach sei der Anteil derjenigen, die sich rassistisch und frauenverachtend äußerten, bei Männern höher, deren Eltern aus dem Nahen Osten kamen.

Siehe auch:

Kirmes in Unna: Massenschlägereien von Freitag bis Sonntag mit Messern und Stöcken – Asylbewerber-Gang löst Großeinsätze aus

Hamburgs BDK-Landeschef warnt: „Wir sind am Ende“ + Video

Hamburger Polizei: Am Dammtor wurde scharf geschossen (+Video) – AfD-Fraktion bemängelt Sicherheit unter Rot-Grün, fordert mehr Polizei

Bonn: Schüsse aus türkischem Hochzeitskonvoi (+Video) – Nur „junge Männer, die ein bisschen auf Gangster machen“

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
hier werden von unseren Moderatoren freigegebene Kommentare veröffentlicht! Wir werden sie so schnell wie möglich freischalten - täglich zwischen 7 und 22 Uhr. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für konstruktive Ergänzungen, Anregungen, über kritische Anmerkungen und auch über Humor.

Ihre Epoch Times-Redaktion