Das Ende des Schweigens

Nach Sex-Attacken in Köln: Bundeskanzlerin will "harte Antwort des Rechtsstaats"

Epoch Times, Dienstag, 5. Januar 2016 19:36
Nach einem Gespräch mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Dienstag Nachmittag, meldete sich auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel empört zu Wort. Rufe nach "Handeln" gehen durchs Land.
Symbolbild
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Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, dass die Kanzlerin empört sei "über diese widerwärtigen Übergriffe und sexuellen Attacken". Es müsse alles daran gesetzt werden, die Schuldigen so schnell und so vollständig wie möglich zu ermitteln und ohne Ansehen ihrer Herkunft oder ihres Hintergrundes zu bestrafen, so der Staatssekretär.

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Die Kanzlerin sagte laut Steffen Seibert auch, dass diese Taten nach einer harten Antwort des Rechtsstaates verlangen, meldete die "Berliner Morgenpost". Auch Bundesjustizminister Maas sprach von "feigen und abscheulichen Übergriffen", die man nicht hinnehmen dürfe.

Angela Merkel lasse sich von den Ermittlungsarbeiten informieren und stehe in engem Kontakt mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

Bundesinnenminister de Maizière sagte: "Dass eine so große Zahl von Personen, offensichtlich mit Migrationshintergrund, diese Übergriffe verübt haben sollen, stellt eine neue Dimension dar. Dies darf aber nicht dazu führen, dass nunmehr Flüchtlinge gleich welcher Herkunft, die bei uns Schutz vor Verfolgung suchen, unter einen Generalverdacht gestellt werden."

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD) sagte zum "Spiegel": "Die Übergriffe auf Frauen in Köln entsetzen mich. Diesen Frauen muss jetzt mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten geholfen werden." Auch sie sprach von der Gefahr eines Generalverdachts gegen Flüchtlinge und Ausländer: "Jeder Kriminelle muss wissen, dass er bei uns verfolgt und bei solchen schweren Straftaten auch außer Landes verwiesen werden kann. Es wäre fatal, wenn wir unser Klima gegenüber Flüchtlingen oder anderen Ausländern durch solche Straftäter vergiften ließen."

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat eine klare Ansage an die Sex-Täter: "Wenn Asylbewerber oder Flüchtlinge solche Übergriffe begehen, ist das ein eklatanter Missbrauch des Gastrechts und kann nur ein sofortiges Ende des Aufenthalts in Deutschland zur Folge haben."

Kultureller Hintergrund gehört zur Straftat

Die Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner wurde von "Focus" im Interview gefragt, ob man nun die Herkunft der mutmaßlichen Täter benennen dürfe? Ihre Antwort war eindeutig: "Natürlich!" Die Politikerin stellte klar: "Kein kultureller Hintergrund rechtfertigt das Überschreiten bestimmter Rechtsstaatsgrenzen, die Erniedrigung von Frauen. Und wenn manche Männer es aus ihrem Heimatland auch anders gewohnt sind: In unserem Land sind Männer und Frauen gleichberechtigt und es gelten Persönlichkeitsrechte." Dabei wolle sie nicht leugnen, dass es auch Übergriffe von deutschen Männern auf Frauen gebe, allerdings würden das "Massenphänomen" von Köln eine "andere Dimension und neue negative Qualität" zeigen.

Berlins Innensenator Frank Henkel bringt es auf den Punkt: "Es ist unerträglich und zutiefst verstörend, wie kriminelle Sexbanden hier mitten in unserem Land Jagd auf Frauen machen konnten." Der CDU-Politiker sprach das Thema der Themen an: "Rechtsfreie Räume oder No-Go-Areas für Frauen darf es in deutschen Städten nicht geben. Da muss der Rechtsstaat mit aller Härte durchgreifen und die Betroffenen schützen." (sm)

Dieser Post einer Betroffenen in Köln wurde wegen angeblicher Ausländerfeindlichkeit zensiert und gelöscht....

Posted by WillNews on Montag, 4. Januar 2016



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