BKA-Bericht über Silvester-Straftaten: Sexuelle Übergriffe in 12 Bundesländern

Epoch Times, Samstag, 23. Januar 2016 21:03
Nicht nur in Köln kam es zu sexuellen Übergriffen auf Frauen, sondern auch in weiteren zwölf Bundesländern. Dies geht aus einem Bericht des Bundeskriminalamtes hervor. Darin heißt es auch, dass die Polizei die deutschen Bürger nicht mehr schützen kann.
Polizei am Kölner Hauptbahnhof
Polizei am Kölner Hauptbahnhof
Foto: Sascha Schuermann/Getty Images

Neue Erkenntnisse über die Silvesternacht wurden nun vom Bundeskriminalamt veröffentlicht: Laut dem BKA-Bericht sei es in insgesamt zwölf Bundesländern zu sexuellen Übergriffen und Raub gegenüber Frauen gekommen, zitiert Deutsche Wirtschafts Nachrichten den Bericht unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP. 

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Demnach variiere das Ausmaß der Straftaten von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Auch gebe es laut BKA keinen Verdacht, dass sich Banden im voraus organisiert hätten. Diese Angabe unterscheidet sich von der Aussage des Bundesjustizministers Heiko Maas, der meinte, es habe sich bei den Übergriffen in verschiednen Städten in der Silvesternacht um organisierte Kriminalität gehandelt.

Aus dem BKA-Bericht geht weiters hervor, dass die überwiegende Mehrzahl der Übergriffe in nordrhein-westfälischen Städten statt fanden. Darunter Köln, Düsseldorf und Bielefeld. Dort wurden bei der Polizei die meisten Übergriffe angezeigt. Dabei handelte es sich um sexuelle Übergriffe aber auch um Raub. 

In Hamburg seien demnach rund 200 Anzeigen eingegangen, überwiegend reine Sexualdelikte. In Hessen wurden der Polizei 31, in Bayern 27, in Baden-Württemberg 25, in Bremen elf und in Berlin sechs Übergriffe gemeldet, zitiert "DWN" den BKA-Bericht. Vereinzelt habe es solche Straftaten auch in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gegeben. Die genauen Zahlen stehen noch nicht fest, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, heißt es weiter.  

Von den Übergriffen waren demnach meist Frauen betroffen. Die Täterbeschreibung ist in allen Städten identisch. Die Opfer sprechen von jungen Männern mit "südländischem" oder "arabischem" Erscheinungsbild.

Die Verfolgung der Straftäter stellt sich für die Polizei als besonders schwierig heraus, da durch die illegale Einwanderung Tausende Migranten in Deutschland nicht registriert sind. Es werden auch keine Fingerabdrücke von den Flüchtlingen genommen. Die Polizei weiß nicht, wer die Leute sind, woher sie kommen und wo sie sich aufhalten. Viele Einwanderer sind in Deutschland einfach untergetaucht.

Der Polizei sei es auch längst nicht mehr möglich, die Menschen im eigenen Land, seien es Deutsche oder Flüchtlinge, zu schützen. Auch dies geht laut "DWN" aus dem BKA-Bericht hervor. (so) 



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