Brutale Vergewaltigung einer 88-Jährigen: Somalischer Asylbewerber (20) zu vier Jahren verurteilt

Epoch Times, Montag, 18. Januar 2016 15:59
Traumatisiert, reifeverzögert, minderbegabt, vereinsamt, aber schuldfähig: Diese Attribute geben die vom Gericht beauftragte Ärztin und die Jugendgerichtshilfe dem 20-jährigen Täter. Nach sechs Prozesstagen wird der Asylbewerber aus Somalia zu vier Jahren Haft verurteilt. Er soll eine Therapie und einen Sprachkurs im Gefängnis machen.
Foto: Joe Raedle/Getty Images

Der aus Somalia geflohene Mann war im Jahr 2013 in der Notunterkunft in Bad Oeynhausen angekommen. Immer wieder hatte er Frauen an Haustüren und auf der Straße wegen Sex angesprochen.

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Er will das "mehrere 100 Male" gemacht haben, einige Male davon mit Erfolg. Wie er selbst aussagte, wollte er eine Frau suchen und heiraten, um Bleiberecht zu erhalten, berichtete das Westfalen-Blatt.

Obwohl der Mann jetzt zu einer schweren Gefängnisstrafe verurteilt wurde, bleibt es fraglich, ob er später tatsächlich ins Bürgerkriegsland Somalia ausgewiesen wird.

Von dort habe er nämlich fliehen müssen, weil sein Bruder einen Mord begangen habe und er selbst deshalb verfolgt wurde, schreibt die Neue Westfälische Zeitung.

Überfall in der Nacht

Im Sommer 2015 fuhr er des Nachts mit seinem Fahrrad in der nordrhein-westfälischen Stadt Porta Westfalica umher. Es war am 11. Juni 2015. In einem Haus sah er sein späteres Opfer, die 88-jährige Rentnerin und kletterte durchs Badfenster in die Wohnung. Dort überwältigte und vergewaltigte er die Seniorin. Am nächsten Morgen wurde er gefasst.

"Sie haben die Frau in ihrer eigenen Wohnung überfallen um ihren Sexualtrieb zu befriedigen", konstatierte die Vorsitzende des Schöffengerichts, Alexandra Sykulla: "Das ist schon eine krasse Nummer."

Andere Sichtweise?

Der Afrikaner hingegen sprach von einer Einladung zum Kaffee und einvernehmlichem Sex. Woher die Hämatome an den Armen der alten Frau kamen, konnte er jedoch nicht erklären.

"Das Opfer hatte aus Angst, noch schlimmere Gewalt zu erfahren, keinen größeren Widerstand geleistet und unter anderem nur 'stopp' gesagt", schreibt die Neue Westfälische wörtlich dazu.

Offenbar hat der Täter eine andere Rechtsauffassung, als die Richterin. Schon die Staatsanwältin bestätige, dass er "keine Unrechtseinsicht" zeige.

Den Aussagen des damals 19-Jährigen zufolge habe er vorher Alkohol und Drogen zu sich genommen.

Später zeigte er sich als Exhibitionist mit heruntergelassenen Hosen vor dem Haus eines Paares. Der Mann vertrieb den Somalier, der flüchtete und zum Haus der Seniorin kam.

Psychologie eines Vergewaltigers

Die Gutachterin vor Gericht bestätigte dem traumatisierten Flüchtling, sowohl labil und aufgedreht als auch entspannt und konzentriert zu sein. "Er reagiert auf Kleinigkeiten manchmal sehr heftig, verwüstet dann sogar seine Zelle. Über seine Gefühle sprechen kann er nicht. Heute habe ich ihn zum ersten Mal weinen gesehen", so die Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Allerdings sei zu berücksichtigen, dass er aus einem fremden (afrikanisch/muslimisch) Kulturkreis komme und man ihm die hiesigen Standards von Tests nicht einfach überstülpen könne.

Er habe auch Sprachprobleme. "Deshalb ist das polizeiliche Protokoll für mich schwer nachvollziehbar, in dem er so konkrete Angaben macht und sogar in perfektem Englisch. Tut er bewusst blöd und spielt uns vielleicht eine Show vor?", fragt sich die Ärztin.

Sie kommt nach vielen Gesprächen und Tests zum Ergebnis: Der junge Asylbewerber zeigt einen IQ von "lernbehindert und geistig behindert", schreibt das Westfalen-Blatt.

Wie geht das?

Wenn dem so ist, stellt sich die Frage, wie ein geistig zumindest eingeschränkter, gewaltbereiter Jugendlicher einen möglichen 10.000-Kilometer-Landweg aus dem ostafrikanischen Bürgerkriegsland Somalia, über Saudi-Arabien, Irak, Syrien, die Türkei und die Balkanroute nach Deutschland vollbracht und finanziert haben will?

Wie dem auch sei, der Mann wird wohl auch nach der Therapie und dem Sprachkurs ein Problemfall bleiben. Wie die Neue Westfälische berichtete, habe die Expertin betont, dass durch den Angeklagten auch weiterhin eine Gefahr ausgehe und jede Frau Opfer werden könne, bis hin zur Passantin auf der Straße. (sm)

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