Bus-Installation nach dem Vorbild von Islamisten-Barrikade vor Dresdner Frauenkirche wieder abgebaut

Die Installation "Monument" wurde heute in Dresden abgebaut. Zwei Monate lang polarisierte das "Kunstwerk" vor der Frauenkirche. Drei Buswracks sollten auf das Leid der Syrer aufmerksam machen. Das Problem: Die Wracks wurden in Aleppo von Terroristen zum Schutz vor Scharfschützen aufgebaut...

Nach zwei Monaten ist die umstrittene Bus-Installation des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni in Dresden am Dienstag wieder abgebaut worden.

Die drei Buswracks sollten an das zerstörte Aleppo erinnern. Das Bild aus der syrischen Stadt ging im März 2015 um die Welt. Dort waren die Busse als Schutz vor Scharfschützen aufgestellt worden. (Siehe: Umstrittene Buswracks in Dresden – Errichtet nach dem Vorbild von Islamisten-Barrikade in Syrien)

Das Problem: Die Busse wurden von islamistischen Terroristen aufgebaut. Auf dem Bild aus Aleppo ist sogar die Flagge der Extremistengruppe Ahrar ash-Scham zu sehen.

Die Installation „Monument“ soll demnächst in Berlin gezeigt werden.

Die Buswracks, die Anfang Februar kurz vor dem 72. Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomber vor der Frauenkirche aufgestellt worden war, sollte ein Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit setzen. Die Installation war in der Stadt umstritten und wurde heftig kritisiert. (so/afp)