Essen: Rund 200 Ausländer sorgen zu Halloween für Tumult und Rangeleien

Beim alljährlichen "Zombie-Walk" zu Halloween in Essen haben mehrere Gruppen von Männern ausländischer Herkunft für Tumulte gesorgt. Der Bahnhof musste gesperrt werden.

Nach dem sogenannten „Zombie-Walk“ in der Essener Innenstadt ist es am Dienstag zu Übergriffen von rund 200 jungen Männern ausländischer Herkunft gekommen, berichtet die „Junge Freiheit“.

Laut Bundespolizeisprecher Volker Stall hätten rund 200 Männer mit „Migrationshintergrund in Kleingruppen“ vor und während der Halloween-Veranstaltung Teilnehmer des Umzugs provoziert und Streit gesucht.

Von ihrem äußerlichen Erscheinungsbild seien diese überwiegend „Südländer und Nordafrikaner“ gewesen, sagte Stall der JF. Ob es sich bei ihnen um Flüchtlinge oder auch Einwanderer mit deutschem Pass gehandelt habe, sei nicht bekannt. Dies lasse sich nur für die Beteiligten sagen, bei denen aufgrund von Straftaten die Personalien festgestellt worden seien.

Der Streit hat sich offenbar unter den Männern fortgesetzt, wobei es zu unübersichtlichen Szenen auf den Bahnsteigen des Essener Hauptbahnhofs gekommen sein soll. Dort waren aufgrund der Feiertage viele Reisende unterwegs. Um die „öffentliche Sicherheit und Ordnung“ aufrecht zu erhalten, sei dieser dann geräumt und anschließend abgesperrt worden, so die Polizei.

Über Nebeneingänge konnten die Reisenden aber dennoch ihre Züge erreichen. Nach einer halben Stunde wurde die Sperrung gegen 23 Uhr wieder aufgehoben.

Wie JF weiter berichtet, leiteten die Bundespolizisten mehrere Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Zu Konflikten sei es noch die ganze Nacht über gekommen. Die Polizei sprach insgesamt 1.230 Platzverweise aus. Obwohl die Beamten die Situation gegen 23.30 Uhr vollends unter Kontrolle hatten, patrouillierte die Bundespolizei auch für den Rest der Nacht am und im Essener Hauptbahnhof.

Die Aggressoren gehörten wohl zum Großteil nicht zu den Besuchern des Zombie-Walks, berichtet „DERWESTEN“. Sie provozierten unbeteiligte Reisende, suchten Streit, sollen auch Feuerwerkskörper geworfen haben. „Gegenüber den Beamten verhielten sie sich respektlos, es gab auch Beleidigungen“, so Polizeisprecher Stall.

Immer wieder mussten die Bundespolizisten auch Hunde einsetzen, um die Kontrolle zurückzuerlangen.

In sozialen Netzwerken berichteten einige Nutzer von angeblichen sexuellen Übergriffen und Diebstählen, schreibt das Blatt weiter. „Nach bisherigen Erkenntnissen liegen uns keine Hinweise zu sexuellen Übergriffen vor“, sagt Volker Stall. Diebstähle habe es allerdings gegeben – allerdings sei nicht klar, inwieweit es Zusammenhänge zu den aggressiven Gruppen gibt.

(mcd)

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