„Feinde unseres Landes“: Petry zu Bombenattentat auf Konzert in Ansbach

Zu den jüngsten Anschlägen in Deutschland äußerte sich nun AfD-Chefin Petry: "Wenn sich ein Muslim mit einer Bombe auf einem öffentlichen Platz in die Luft sprengt und dabei willkürlich Menschen ermordet, gilt das überall auf dem Globus als islamistisches Attentat. Nur in Deutschland rätselt man lange hin und her..."

Zum Bombenattentat auf ein Konzert in Ansbach durch einen sogenannten Flüchtling erklärt die AfD-Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD im sächsischen Landtag, Frauke Petry:

„Wenn sich ein Muslim mit einer Bombe auf einem öffentlichen Platz in die Luft sprengt und dabei willkürlich Menschen ermordet, gilt das überall auf dem Globus als islamistisches Attentat. Nur in Deutschland rätselt man lange hin und her, welche Motive der Täter wohl gehabt haben könnte. War er vielleicht psychisch labil? War es ‚bloß‘ ein Amoklauf, kein Terroranschlag? Was hätte die deutsche Gesellschaft tun können, um ihn an seiner Tat zu hindern?

Was für ein absurdes, was für ein ehrloses Theater.

Die Motive einer solchen Bluttat sind übrigens sekundär. Primär ist der Schutz der deutschen Staatsbürger. Ob der Täter ein Dschihadist war oder ein frustrierter Amokläufer, ist den Opfern einerlei. Was die Gesellschaft hätte tun könne, um Taten wie in Reutlingen oder Würzburg zu verhindern, sollte tatsächlich die einzige angemessene Frage sein. Wie wäre es denn mit Grenzkontrollen? Was soll noch passieren, bis wir anfangen zu überprüfen, wer bei uns ins Land kommt?

Wir von der AfD wollen uns hier nicht an gleichsam offene Gräber stellen und Recht behalten haben, weil passiert ist, wovor wir seit langem warnen. Wir werden auch nicht behaupten, dass es keine Anschläge mehr gäbe, wenn wir Regierungsverantwortung übernommen haben. Wir können aber versprechen, dass wir eingewanderte Verbrecher und Verbrechensplaner niemals mit jenem pathologischen, autoaggressiven Verständnis behandeln werden, wie es heute zahlreiche Politiker und Öffentlichkeitsarbeiter tun, sondern als das, was sie sind: als Feinde der offenen Gesellschaft, als Feinde unseres Landes.“