Flüchtlingskrise: Sexuelle Übergriffe auf junge Mädchen und Gewalt im Freibad

In einem Freibad in Baden-Württemberg kam es zu mehreren sexuellen Übergriffen auf Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren. Darüber hinaus wurde ein Bademeister attackiert. Die mutmaßlichen Täter - arabischstämmige Flüchtlinge.

Im städtischen Freibad von Kirchheim/Teck in Baden-Württemberg (Kreis Esslingen) wurden zahlreiche Frauen und Mädchen von Asylsuchenden sexuell belästigt.

Nach Auskunft der Polizei sind fünf Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren von mindestens drei arabischstämmigen Männern sexuell belästigt worden, berichtet die „Frankfurter Allgemeine“. Demnach riss einer der Täter einer Zehnjährigen das Bikinioberteil vom Leib. Kurz darauf habe ein 21 Jahre alter irakischer Asylwerber einer Elfjährigen an den Po gefasst. Danach habe ein 25 bis 30 Jahre alter Mann ein 13 Jahre altes Mädchen sexuell belästigt. Dem Bericht zufolge berührte er es am Po und zog ihr die Bikinihose vom Körper. Am späten Nachmittag ereignete sich offenbar ein weiterer sexueller Übergriff. Dieses Mal berührten zwei etwa 25 Jahre alte, offenbar ebenfalls arabischstämmige Männer zwei 14 Jahre alte Mädchen an den Brüsten sowie im Schritt, heißt es. Einer von beiden habe laut Polizeibericht auch sein erigiertes Glied an den Mädchen gerieben.

Solidarität mit dem Täter

Die Episode begann laut der FAZ mit einem 17-jährigen Afrikaner der sich nicht an die Baderegeln gehalten hatte und mit dem Bademeister in Streit geraten war. Nach Eintreffen der Polizei solidarisierten sich rund 30 Badegäste mit dem mutmaßlichen Täter. Sie beschimpften die Polizisten als „Rassisten“ und „gewalttätige Schweine“. Darauf hin griff ein 19-jähriger Iraner dem Bademeister an den Hals und brachte ihn zu Fall. Auch zwei Polizisten wurden demnach leicht verletzt.

„Diese Dimension, dass ein Bademeister am Hals angegriffen wird, kannten wir bisher nicht“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen der Zeitung. Während des Einsatzes hätten dann mehrere Badegäste über die sexuellen Belästigungen der Mädchen berichtet.

Jetzt müsse „hart durchgegriffen“ werden, sagte die Oberbürgermeisterin von Kirchheim/Teck, Angelika Matt-Heidecker (SPD) nach dem Vorfall. Die Bademeister sollten schneller von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und zügiger Verweise aussprechen. Zudem sollen an heißen Tagen, wo das Schwimmbad stark frequentiert werde, private Sicherheitskräfte eingesetzt werden. In dem Schwimmbad sind schon Verhaltensregeln für Flüchtlinge aufgehängt worden. Wer als Flüchtling einen Stadtpass hat, bekommt freien Zutritt ins Schwimmbad. (so)