Hamburg: Sexuelle Übergriffe auf Schülerinnen – Polizei sucht Verdächtige in Asylunterkunft

Aus Hamburg werden sexuelle Belästigungen an Schülerinnen einer Gewerbeschule gemeldet. Die jungen Frauen gaben übereinstimmend an, dass sie von Afrikanern und Männer aus dem Nahen Osten bedrängt wurden.

sIn Hamburg sind zahlreiche junge Frauen Opfer von Übergriffen und Belästigungen geworden. Betroffen sind die Schülerinnen der Gewerbeschule W4 an der Dratelnstraße, in der etwa 2000 vorwiegend weibliche Schüler zur Medizinischen, Zahnmedizinischen oder Tiermedizinischen Fachangestellten ausgebildet werden, berichtet die Webseite harburg-aktuell.de.

Demnach finden die Übergriffe auf die Schülerinnen schon seit längerem statt. Die Taten wurden aber erst jetzt bekannt, nachdem die Schulleiterin mehrere Fälle gemeldet hatte. Die jungen Frauen würden auf dem Weg zur S-Bahn bedrängt und sexuell belästigt, heißt es. Die Täter würden teils in Gruppen oder auch alleine auftreten.  

Acht Fälle sind bislang offiziell von der Polizei bestätigt worden. Doch anscheinend ergab eine weitere Befragung der für die Schule zuständigen Polizisten, dass es zahlreiche ähnliche Taten gab. Dies bestätigte Hauptkommissar Andreas Schöpflin der Webseite harburg-aktuell.de.

Ein Opfer berichtete davon, dass ihr die Männer bis zum Hauptbahnhof in Hamburg gefolgt seinen. Einer aus der Gruppe drückte das Mädchen an die Wand während die anderen daneben standen und lachten. "Weitere ähnliche Vorfälle wurden beschrieben", so Schöpflin zu dem Webportal.

Die Täterbeschreibung ist immer gleich: Die Männer sprechen kaum oder kein Deutsch und sehen wir Afrikaner oder Menschen aus dem Nahen Osten aus. Die Polizei überprüft nun die nahegelegene Flüchtlingsunterkunft. Für die Schule gibt wegen den Übergriffen jetzt Polizeischutz. (so) 

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