IS-Kämpfer als Schläfer, Alkohol, Drogen und Prostitution - Undercover-Journalist berichtet aus Asyllagern

Epoch Times, Montag, 21. März 2016 14:08
Ein Journalist machte es sich zur Aufgabe über die Zustände in den Flüchtlingslagern in Deutschland zu berichten. Er schaffte es in mehreren Asyllagern Undercover "einzuchecken" und berichtete über sein Erlebtes und die schlimmen Zustände vor Ort.
Flüchtlinge und Migranten warten in einem Zelt am LAGeSo in Berlin, 21. Dezember 2015.
Flüchtlinge und Migranten warten in einem Zelt am LAGeSo in Berlin, 21. Dezember 2015.
Foto: KAY NIETFELD/Getty Images

Der Reporter und Terrorismusexperte Shams Ul-Haq war in drei Flüchtlingsheimen in Deutschland Undercover unterwegs. Mit falscher Identität und unerkannt machte er sich ein Bild über die Lage in den Asylunterkünften.

Anzeige

Die Märkische Allgemeine Zeitung brachte bereits eine Reportagen-Reihe über die Erlebnisse des gebürtigen Pakistani in den Lagern. Dieses Mal berichtete Ul-Haq über die Zustände in Eisenhüttenstadt, einer Stadt in Brandenburg. Davor war er in Berlin-Tempelhof und in Dresden unterwegs, wo die Lage auch nicht besser sei.

Ul-Haq beschreibt den Alltag der Asylsuchenden in den Flüchtlingsunterkünften als "öde", die Hygiene als "mies" und die Entwicklungen als "erschreckend".

In Eisenhüttenstadt gelang es dem 40-Jährigen unterzukommen und sogar Taschengeld zu kassieren. Es selbst stammt aus dem Umland von Islamabad und kam vor 25  Jahren als Asylbewerber nach Deutschland. Als freier Journalist versucht er, die aktuellen Missstände in den Flüchtlingsunterkünften aufzudecken und schleuste sich deshalb schon mehrfach in Asylbewerberheime ein, berichtet die "MAZ".

Das Leben in den Asylunterkünften 

Er beschreibt, dass in den Lagern oft "fromme Männer" erscheinen würden. Sie hätten Bärte und seien angezogen wie "Salafiyya-Freunde um den Oberguru Pierre Vogel". Diese Leute würden sich als ehrenamtliche Helfer ausgeben und die Migranten und Flüchtlinge in Moscheen bringen. 

Ul-Haq sprach auch mit einer ehrenamtlichen deutschen Flüchtlingshelferin, "die sich wirklich kein Etikett einer Rassistin anheften lässt". Aber ab einer bestimmten Uhrzeit gehe auch sie nicht mehr auf dem Areal spazieren. Sie wolle nicht belästigt werden, erzählt sie dem Undercover-Journalisten. Dies sei ihr schon mehrfach passiert.

Nach fünf Tagen Aufenthalt in Eisenhüttenstadt verließ der Journalist das Auffanglager und fuhr erneut zum Lageso in Berlin, wo er zuvor schon "einquartiert" war.

"Vor ein paar Wochen hatte ich dort und in Tempelhof 'eingecheckt'. Ich dachte, es wird schwer für mich, wieder in Tempelhof reinzukommen. Unsinn! Ich wurde ich nicht einmal nach meinem Ausweis gefragt und durfte in meinem ehemaligen Hangar 3 Box A3 wohnen. Und hier traf ich alte Bekannte, die sich freuten, mich wiederzusehen. Für sie habe ich eine Flasche guten Schnaps in der Tasche, damit ich hier wieder in kurzer Zeit wichtige Informationen erhalten kann," beschreibt Ul-Haq sein Wiederkommen. 

IS-Kämpfer, Alkohol, Drogen und Prostitution

Er traf sich mit seinem "alten syrischen Freund", der am längsten in Tempelhof wohnte. Dieser wolle "überhaupt nicht weg", so Ul-Haq. Denn er habe das Sagen unter den Flüchtlingen.  

"Bei unserem ersten Treffen hatte er mir erzählt, dass hier IS-Kämpfer als Schläfer leben. Er bestätigt mir, dass viele sich weiterhin in Tempelhof aufhalten. Die Geschichte von einer albanischen Mafia-Gruppe macht die Runde, berichtet er. Die verkaufe Bleiberechtsdokumente, natürlich gefälscht," fährt Ul-Haq in der "MAZ" fort. 

Allgemein sei die Situation im Auffanglager öde, und das "ewige Warten" werde vom "Saufen und Kiffen" begleitet. Es gibt auch Flüchtlinge, die sich als Prostituierte anbieten würden. Dies laufe "sehr, sehr vertraulich" ab, so der Journalist.

Die hygienischen Bedingungen schockierten den Eingeschleusten: Es gebe nur Dixie-Klos und diese würden schlimmer stinken "als ein Schweinestall". Familien und Kinder müssten diese Toiletten auch benutzen. Viele würden über Juckreiz und Krankheiten klagen. Richtige Duschen gebe es dort nicht und auch keine richtigen Waschbecken. "Nur Waschbassins aus Plastik". 

Der Undercover-Journalist sah aber auch Hangars, die "sehr gut ausgestattet" waren und leer stünden. Diese dürften die Flüchtlinge aber nicht benutzen, was Ul-Haq als "verkehrte Welt" bezeichnete. (so) 



Anzeige