Kanzlerin Merkel zu „Nazi-Vorwurf“: „Solche deplatzierten Äußerungen kann man ernsthaft eigentlich gar nicht kommentieren“

Kanzlerin Merkel zum "Nazi-Vorwurf" von türkischer Seite: "Solche deplatzierten Äußerungen kann man ernsthaft eigentlich gar nicht kommentieren. Zu rechtfertigen sind sie schon überhaupt gar nicht – auch nicht mit einem Wahlkampf für ein Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei..."

Kanzlerin Merkel hielt am 6. März 2017 bei der Festveranstaltung von „15 Jahre wellcome“ in Berlin eine Festrede, bei der sie anfangs auf das aktuelle Verhältnis zur Türkei einging (Quelle: Webseite der Bundeskanzlerin). Nachfolgend die Rede der Kanzlerin.

Sehr geehrte Frau Volz-Schmidt,
sehr geehrte Frau Senatorin Leonhard,
sehr geehrte Frau Bischöfin Fehrs,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde und Unterstützer von wellcome – und dazu zählen besonders auch Sie, liebe Frau Dürig, von der Robert Bosch Stiftung!

Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass ich heute hier bei Ihnen bei wellcome dabei sein darf und dass wir in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung den 15. Geburtstag dieses wunderbaren Hilfsangebots für junge Eltern feiern dürfen.

Bitte gestatten Sie mir, dass ich zunächst aus aktuellem Anlass ein paar Worte zu etwas anderem sage, nämlich zum deutsch-türkischen Verhältnis. Anlass dafür sind natürlich die jüngsten Äußerungen türkischer Regierungsmitglieder, auch die des türkischen Staatspräsidenten, mit denen die Bundesrepublik Deutschland in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt wird.

Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Solche deplatzierten Äußerungen kann man ernsthaft eigentlich gar nicht kommentieren. Zu rechtfertigen sind sie schon überhaupt gar nicht – auch nicht mit einem Wahlkampf für ein Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei. Besonders schwerwiegend – ich persönlich empfinde das einfach nur als traurig – ist das alles aber, weil NS-Vergleiche letztlich immer nur zu einem führen, nämlich dazu, dass das unfassbare Leid der Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus damit verharmlost wird. Und schon deshalb disqualifizieren sich solche Äußerungen von selbst.

Traurig machen mich solche Äußerungen auch noch deshalb, weil wir eigentlich alle wissen, dass Deutschland und die Türkei in vielfacher Weise miteinander verbunden sind – über Millionen von Menschen, die sich beiden Ländern verbunden fühlen, über unsere engen wirtschaftlichen Beziehungen, darüber hinaus als Nato-Partner und im gemeinsamen Kampf gegen islamistischen Terror. Es gibt tiefgreifende Meinungsunterschiede zwischen Deutschland und der Türkei – über den Zustand der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei, über das Schicksal von weit über hundert verhafteten Journalisten, auch über das Schicksal unseres Landsmanns, des Journalisten Deniz Yücel. Für seine Freilassung setzen sich die ganze Bundesregierung mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln ein und viele andere Menschen mehr.

Alle diese ernsten und tiefgreifenden Meinungsunterschiede mit der Türkei kommen in aller Klarheit und, was uns betrifft, auf der Grundlage unserer Werte auf den Tisch – der Meinungsfreiheit, der Pressefreiheit, der Redefreiheit, der Versammlungsfreiheit. Diese Werte gelten. Deshalb sind auch Auftritte türkischer Regierungsmitglieder in Deutschland innerhalb des Rechts und der Gesetze, die bei uns gelten, möglich, sofern sie ordnungsgemäß, rechtzeitig und mit offenem Visier angekündigt und genehmigt sind.

Bei all dem werde ich mich weiter mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass wir unsere Grundwerte leben und so leben können, wie wir das für richtig halten. Sie machen unser Land und unsere Art zu leben aus.

Nun, meine Damen und Herren, liebe Frau Dürig, noch einmal zum eigentlichen Anlass des heutigen Tages. Ich freue mich sehr, dass wir den 15. Geburtstag von wellcome hier in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung feiern können. Im Jahr 2011 hat die Stiftung zum 150. Geburtstag von Robert Bosch ein neues Netzwerk gebildet – aus Personen, die in der einen oder anderen Weise soziale Verantwortung übernehmen. Darunter war auch die wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt. Sie hatte vor Jahren eine ebenso einfache wie geniale Idee in die Tat umgesetzt und eine Initiative ins Leben gerufen, um Eltern in der Phase nach der Geburt ihres Kindes zu unterstützen.

Die Herausforderung für frischgebackene Mütter und Väter ist groß. Da ist einerseits die Freude, die Tochter oder den Sohn – oder beide; wir haben vorhin auch Drillinge gesehen – im Arm zu halten. Andererseits verändert sich das eigene Leben grundlegend. Eben wurde hier auf der Bühne gesagt, wie entscheidend die ersten Tage, Wochen und Monate für die Entwicklung eines Kindes sind. Wenn uns etwas beschäftigen muss, dann ist es ja gerade die Tatsache, dass viele Kinder nicht die Chancen haben, die andere haben, und dass sich das lebenslang auswirkt. Diese Tendenz wird ja nicht kleiner, sondern sie ist anhaltend da. Vielleicht ist die Durchlässigkeit sogar eher größer geworden.

Ganz gleich, wie gut sich Eltern vorbereiten – was es wirklich bedeutet, sich um ein neugeborenes Kind zu kümmern, zeigt sich eben erst dann, wenn es da ist. Dann ist praxisnaher Rat gefragt – jemand, der im richtigen Moment zur Seite steht, der hilft und entlastet. Dies war schon immer so. Aus gutem Grund gibt es das beliebte Sprichwort: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.“ Sie haben dies bei dieser Veranstaltung zum Podiumsthema gemacht. Doch in einem solchen Dorf mit Familienanschluss, mit vielen Verwandten und guten Bekannten leben heute die wenigsten, wenn sie Eltern werden. Gerade junge Menschen verlassen häufig aus beruflichen Gründen ihren Wohnort. Sie ziehen in ein neues Umfeld. Die Familie ist oft weit weg. Also fehlt es nicht selten an Unterstützung, wenn ein Kind kommt.

Hohe Belastung, das Gefühl, überfordert und der neuen Verantwortung nicht gewachsen zu sein – das waren Erfahrungen, die, wie wir gehört haben, auch Rose Volz-Schmidt selbst gemacht hatte. Im Gespräch mit anderen Eltern konnte sie dann feststellen, dass sie keine Ausnahme war, sondern dass es anderen genauso erging wie ihr selbst. Der erste Schritt war wahrscheinlich schon, dass Rose Volz-Schmidt das Gespräch gesucht hat. Manch einer sorgt sich ja auch, überhaupt darüber zu sprechen. Als ausgebildete Sozialpädagogin aber nahm sie Ursachen und Zusammenhänge in den Blick – und zog Schlüsse daraus. Das Ergebnis war die Gründung von wellcome.

Wellcome – mit dem Doppel-L im Namen – steht dafür, dass Kinder willkommen sind, dass sie gut im Leben ankommen und dass sie gut im Leben vorankommen. Wellcome macht Eltern Mut – weniger mit Worten als vielmehr mit konkreten Starthilfen. So verschieden Familien sein können, so verschieden kann die Hilfe durch wellcome aussehen. In jedem Fall aber ist sie praktisch, pragmatisch und unbürokratisch. Sie ist eben nicht durch allzu viele Richtlinien und Schablonen vorgefertigt, denn die Erfahrung ist einfach, dass alle Kinder unterschiedlich sind, und das muss eben passen – Hilfe für jeden. Das Angebot ist für alle da – unabhängig vom sozialen Hintergrund. Es dient dazu, die Lücke durch fehlende Unterstützung von Familie, Freunden und Bekannten zu schließen. Zu Recht versteht sich wellcome deshalb als moderne Form der Nachbarschaftshilfe.

Ich glaube, man muss auch sagen, was wellcome nicht ist: Es geht nicht darum, Eltern ersetzen zu wollen, sondern darum, Eltern zur Elternschaft durch zeitlich begrenzte Hilfe zur Selbsthilfe zu befähigen. Mit ihrer individuellen Betreuung verstehen es wellcome-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, immer wieder die Gratwanderung zwischen zu vermeidender Bevormundung und hilfreicher Anleitung zu meistern.

Natürlich gilt es, auch Gefahren zu erkennen. Wellcome steht für eine Kultur des Hinsehens und des Handelns. Dies hat mich als Schirmherrin besonders überzeugt, denn wir müssen besonders den Blick für die Kinder schärfen, die Gefahr laufen, vernachlässigt oder gar misshandelt zu werden. In solchen Fällen gilt es, ganz gezielt mit Hilfsangeboten auf Eltern zuzugehen – möglichst bevor etwas geschieht. Kinderschutz spielte bei wellcome von Anfang an eine wichtige Rolle.

Was sich mit wellcome in 15 Jahren entwickelt hat, ist ohnehin eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. 2002 war wellcome als lokal begrenztes Projekt gestartet. Weil die Idee so überzeugend war, gewann Frau Volz-Schmidt im gleichen Jahr beim Ehrenamtswettbewerb „startsocial“ einen Preis. – „startsocial“ ist hier auch vertreten; nicht alle Projekte, die Sie auszeichnen, haben eine solche Karriere gemacht. – Es spricht aber auch für Frau Volz-Schmidt, dass sie sich von Anfang an diesen Beratungen geöffnet hat.

Bei meiner Übernahme der Schirmherrschaft 2007 war wellcome gerade einmal fünf Jahre alt, war allerdings aus den Kinderschuhen schon ein bisschen herausgewachsen. Denn Sie hatten damals schon den 50. Standort in Deutschland eröffnet. Inzwischen ist wellcome ein weit verzweigtes Sozialunternehmen mit rund 250 Teams in 14 Bundesländern. Auch in Österreich und der Schweiz gibt es entsprechende Angebote. 2016 haben knapp 4.300 Ehrenamtliche über 4.500 Familien betreut. Hinzugekommen ist ein neues Internetangebot: „www.ElternLeben.de„. Diese Online-Plattform bietet ein großes Angebot hilfreichen Wissens für Eltern, die sich dort untereinander und auch mit ausgewiesenen Experten austauschen können.

Der Erfolg von wellcome gründet auf der einen Seite auf dem Gedanken des sozialen Engagements, der Hilfe für die Nachbarn, aber auf der anderen Seite auch auf einem Schuss Unternehmergeist. Denn selbstverständlich hängt auch die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen von innovativen und effizienten Herangehensweisen ab. Als gemeinnützige GmbH erwirtschaftet wellcome sozialen Mehrwert, wenn man das einmal so sagen darf. Allerdings lässt sich dieser nicht so genau auf Euro und Cent messen wie die Betriebsergebnisse gewinnorientierter Unternehmen.

Diesem Problem wiederum widmet sich die gemeinnützige AG Phineo. Dieses Analyseunternehmen untersucht die Wirksamkeit bestimmter gesellschaftlicher Engagements. Besonders überzeugenden Projekten wird das sogenannte Wirkt-Siegel zuerkannt. In diesem Sinne positiv bewertet wurden 2011 das wellcome-Angebot „Praktische Hilfen nach der Geburt“ und 2015 das Angebot „Patenschaften für Familien in Not“. Damit wird – auch für die Öffentlichkeit sichtbar – den vielen Mithelfenden, Förderern und Helfern von wellcome schwarz auf weiß bescheinigt, dass sich ihr Einsatz lohnt und dass die Hilfe auch professionell, also fachlich gut erfolgt.

Wellcome wirkt – und zwar genau dort, wo der Grundstein für unsere Gesellschaft gelegt wird, nämlich in den Familien. Was Kinder in ihren Familien erfahren und lernen oder eben auch nicht, das wird ihr ganzes Leben und damit auch unsere Gesellschaft prägen. Wenn Kinder im Kreise der Eltern und Geschwister zu selbstbewussten und verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen, dann ist das gut für uns alle. Deshalb ist es auch so wichtig, dafür zu sorgen, dass Familien gute Rahmenbedingungen haben. Natürlich kann und soll Politik nicht vorschreiben, wie Familien ihr Leben zu führen haben. Aber Politik kann und soll Freiräume bieten, damit Familien die Chance haben, ihr Leben nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Wir nennen das die Freiheit der Wahl.

Daher haben wir in der Bundesregierung insbesondere dafür gesorgt, dass sich Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren lassen – unter anderem durch die Flexibilisierung von Elterngeld und Elternzeit und natürlich durch sehr viel bessere Betreuungsangebote für Kinder, als wir sie vor Jahr und Tag hatten. Es hat lange gedauert, ehe sich die Bundesrepublik Deutschland auf diesen Weg gemacht hat. Und wir haben immer noch Schritte zu tun, wenn ich einmal an die Grundschulbetreuung denke, die noch längst nicht in dem Zustand ist, wie wir uns das wünschen.

In diesem Jahr startet bereits das vierte Investitionsprogramm zum Kita-Ausbau. Damit wollen wir 100.000 zusätzliche Plätze schaffen, weil wir merken: Wenn wir Wahlfreiheit wirklich ernst nehmen und die Angebote für Kinderbetreuung vorhanden sind – auch für die Kinder unter drei Jahren –, dann werden sie häufiger genutzt. Früher hat man ja immer behauptet, es gäbe keinen Bedarf, und hat die Zahl der Angebote so klein gehalten, dass man nie nachprüfen konnte, ob es nicht noch mehr Bedarf gibt. Aber kaum sind die Plätze da, gibt es irgendwie doch Bedarf.

Besonders wichtig für das Arbeitsfeld von wellcome sind verbindliche Strukturen für die sogenannten „Frühen Hilfen“, die wir in den vergangenen Jahren auch seitens der Politik verbessert haben. Das Netzwerk erhält über eine Bundesinitiative auch finanzielle Unterstützung. Frühe Hilfen erleichtern es Eltern, der Verantwortung für ihr Kind besser gerecht zu werden. Diese Hilfen sollen, wie es der Name sagt, frühzeitig ansetzen, wenn die Last zu groß wird, um Vernachlässigung und Missbrauch vorzubeugen.

Ich erinnere mich daran – ich weiß nicht, den wievielten Jahrestag wir da gefeiert haben, vielleicht den zehnten –, dass uns ein Professor der Gynäkologie erzählt hat, wie traurig es ist, dass manchmal so wenige Kinder pro Familie geboren werden und dass immer, wenn die Eltern gerade verstanden haben, wie es mit dem Kinderkriegen und dem Erziehen ist, schon wieder alles vorbei ist. Ja, so hat er gesprochen. Deshalb ist es ja so wichtig, dass andere Angebote das dann sozusagen auch weitergeben und den knappen Schwung der Routine und des Könnens mit vermitteln. Das hat mir damals sehr eingeleuchtet.

Zur Arbeit von wellcome gehört auch, dort, wo das Ehrenamt an Grenzen stößt – ich glaube und könnte mir vorstellen, das ist für Sie auch oft ein Thema im Praktischen –, zu sagen, dass dann auch ein professionelles Angebot vermittelt werden muss. Denn natürlich können auch Ehrenamtler zum Schluss überfordert sein, wenn sie zu große Aufgaben haben. Das heißt nicht, dass ein Ehrenamt unprofessionell ist. Aber die eigenen Grenzen zu kennen – wie man auch Eltern bittet, die eigenen Grenzen aufzuzeigen –, ist eine eigene Art von Professionalität. Und das wird eben bei wellcome auch sehr gut gelebt. Hier unterstützen qualifizierte Fachkräfte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das heißt: Die Begleiter von Familien erfahren selbst auch Begleitung.

Dadurch erreicht wellcome zweierlei: Einerseits sichert das Sozialunternehmen auf diese Weise die Qualität der Arbeit, andererseits entlastet es auch seine ehrenamtliche Mitarbeiterschaft. So bleibt für jeden und jede der Dienst tragbar und verantwortbar. Dies ist wichtig. Denn dadurch bleibt uns unverzichtbares Engagement auch nachhaltig erhalten. Es ist nicht nur kurzfristig, sondern das ermöglicht denen, die sich engagieren wollen, dies auch für längere Zeit zu tun. Gerade in dem so sensiblen Bereich Familie stößt natürlich auch der Staat an einigen Stellen an seine Grenze. Nähe, Anteilnahme und Herzlichkeit kann ich nicht in Gesetzestexten verordnen. Die müssen da sein. Sie entstehen eben dann, wenn Menschen füreinander da sind. Und das wird bei wellcome gelebt.

Ehrenamtliches Engagement – dies ist ein Beispiel für viele, viele andere – macht unser Miteinander menschlich. Ein erfolgreiches Ehrenamt lebt von viel gutem Willen. Aber ganz ohne Geld geht es eben auch nicht. Daher hat wellcome auch den sogenannten „Club der 1.000“ ins Leben gerufen – einen Zusammenschluss derer, die jährlich mindestens 1.000 Euro spenden. Ich gehe davon aus, dass auch noch weitere Club-Mitglieder immer herzlich willkommen sind, oder? Ja, Frau Volz-Schmidt klatscht.

In jedem Fall danke ich allen ganz herzlich, die wellcome auf die eine oder andere Weise, mit großen oder kleinen Beiträgen unterstützen. Natürlich danke ich auch all den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Herzen, die die wunderbare Idee, die hinter wellcome steht, jeden Tag immer wieder mit Leben erfüllen, die sich in und für Familien stark machen und sich damit um unsere Gesellschaft insgesamt verdient machen.

Einige Ehrenamtliche können bei diesem Festakt dabei sein, viele andere nicht. Deshalb möchte ich die Anwesenden bitten, meinen Dank, meine Grüße und meine besten Wünsche auch Ihren Teams zu Hause zu übermitteln. Sie alle arbeiten unter dem wellcome-Logo mit dem Engel. Viele Mütter und Väter, denen Sie helfen, werden Sie genau als solche empfinden: Als Engel, die in schwierigen Zeiten zur Stelle sind, die jungen Eltern zur Hand gehen, ihnen Zeit schenken und Druck von ihnen nehmen. Schon allein das Wissen, Hilfe erhalten zu können, vermag das Vertrauen von Eltern in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

In 15 Jahren wellcome wurde aus einer Initiative eine Institution. Dazu kann ich nur gratulieren.

Es bleibt nur zu wünschen: Auf weitere gute und erfolgreiche 15 Jahre! – Herzlichen Dank!