Keine Korrektur der Falschmeldung: Radio-Energy gibt Pegida die Schuld an Linker-Gewalttat

Der Radiosender Energy machte aus dem schwerverletzten Pegida-Anhänger einen schwerverletzten Pegida-Gegner. Das Radio gibt seinen Fehler in der Berichterstattung zu, aber korrigiert wird die Falschmeldung nicht!

Bei der Jahresfeier von Pegida in Dresden kam es auch zu Ausschreitungen. Die Gewalt ging aber nicht von den Pegida-Anhängern aus, sondern von den Linksextremsten die sich an der Gegendemonstration beteiligten. Die Teilnehmer der Gegendemo verprügelten einen Pegida-Anhänger schwer. "Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen und mußte in ein Krankenhaus gebracht werden," zitiert die Wochenzeitung Junge Freiheit den Polizeibericht. 

Auch Polizisten wurden von den Linksradikalen angegriffen.  
Es gibt unzählige Berichte über die gestrige Pegida-Kundgebung in Dresden und viele Leitmedien versuchen alle Pegida-Beführworter in die rechte Ecke zu stellen. Auch der Berliner Radiosender Energy hat über die Pegida-Demo und die Ausschreitungen berichtet und machte aus dem verletzten Pegida-Teilnehmer kurzerhand einen verletzten Pegida-Gegner, was nachweislich nicht stimmt. 
Die "Junge Freiheit" befragte den "Energy"-Nachrichtensprecher Michael Bottlik über die Falschmeldung. Bottlik gestand den Fehler in der Berichterstattung ein, "das war nicht richtig", sagte er zur "JF". Der Moderator gab jedoch auch zu verstehen, dass es keine Korrektur der Nachricht geben werde. 

Radio: "Gegendemonstrant mit Eisenstange verprügelt"

In der Radio-Energy Berichterstattung vom Dienstag hieß es, dass Dresden montags jetzt zu einem gefährlichen Pflaster geworden sei. Die Schuld dafür trage Pegida. Die Stimmung wäre aufgeheizt gewesen, weil dort "drei Stunden lang Asylbewerber und demokratische Parteien beschimpft" worden seien.
Am Ende des Berichts sagte der Nachrichtensprecher: "Ein Gegendemonstrant wird mit einer Eisenstange verprügelt. Er liegt jetzt schwerverletzt im Krankenhaus," so "JF". Diese Meldung wurde am Dienstag wiederholt ausgesendet.

Obwohl der Sprecher zugab eine Fehler gemacht zu haben, sagte er aber auch, dass es keine Richtigstellung im laufenden Programm geben werde. "So etwas ist immer schwierig zu erklären für denjenigen, der es nicht gehört hat",rechtfertigte er die nicht Wiedergutmachung des Fehlers.
Nicht nur der Radiosender Energy verbreitete eine Falschnachricht über den Zwischenfall, auch andere Medien berichteten über die Ausschreitungen so, dass der Eindruck entstand Pegida-Anhänger hätten einen Gegendemonstranten zusammengeschlagen. (so)