Kölner Silvesterbericht des BKA: Hauptmotiv Frauenjagd – 50 Prozent als Illegale seit kurzem im Land – Beutehandel im Asylheim

Die Silvesternacht 2015/2016 veränderte Deutschland von Grund auf, als Frauen und Mädchen landesweit in Großstädten von Migranten gejagt, bestohlen, sexuell belästigt und teils sogar vergewaltigt wurden. Die Beute aus jener Nacht wurde noch lange danach in deutschen Asylheimen verkauft - von den "Siegern", wie sie sich selbst laut einem Kriminologen sehen.

Der vergangene Woche in Düsseldorf vorgelegte Abschlussbericht des BKA zur Kölner Silvesternacht 2015/2016 gab bekannt, dass die schweren sexuellen Übergriffe nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes nicht vorhersehbar waren und bewertete sie als „unmittelbar auftretendes und neuartiges Ereignis“.

Auch der als letzter Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags in Düsseldorf auftretende Kriminalpsychologe Prof. Rudolf Egg wertete das Ereignis entsprechend:

Das gab es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht.“

(Prof. Rudolf Egg, Kriminalpsychologe)

Zudem erklärte er, dass die Täter die Übergriffe „nicht als Scham erlebt, sonder als Sieg gefeiert“ hätten. Das habe die Runde gemacht. Deshalb seien in diesem Jahr auch erneut Hunderte nordafrikanisch oder arabisch aussehende Männer zur Silvesterfeier nach Köln angereist.

Hauptmotiv: Frauenjagd, nicht Diebstahl

In den Städten Köln, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Stuttgart kam es zu 658 „reinen Sexualdelikten durch Personengruppen im öffentlichen Raum“ und 239 „Sexualdelikten in Kombination mit Raub und Diebstahl“, berichtet der „Kölner Stadtanzeiger“. Frauen und Mädchen wurden zuerst im Gedränge eingekreist und von ihren Freunden getrennt.

Anschließend wurde den Opfern insbesondere an Gesäß, Brüsten und/oder in den Intimbereich gefasst. In Einzelfällen kam es zu vollendeten Vergewaltigungshandlungen.“

(BKA-Abschlussbericht)

Die Bund-Länder-Projektgruppe „Silvester“ berichtet zudem, dass 78 Prozent der Taten auf öffentlichen Plätzen begangen wurden, wie in der Düsseldorfer Altstadt, der „Großen Freiheit“ in Hamburg-St. Pauli oder aber im Bahnhofsbereich der Hansestadt und am Breslauer Platz. Nicht zu vergessen: die Kölner Domplatte und der Hauptbahnhof mit seinem Vorplatz.

In Köln kam es in 143 Fällen gar zu sexueller Nötigung und Vergewaltigung.

Täter oft Illegale – Beutehandel im Asylheim

Was die Beute aus den Raubzügen anbelangt, wurde diese zum Teil in den Asylheimen Deutschlands verkauft. Die gestohlenen Handys benutzten die Täter in der Regel aber selbst, so die „Kölnische Rundschau“.

Von den insgesamt 121 ermittelten Tatverdächtigen aus 14 Nationen waren 55 bereits vorher polizeilich bekannt.

Die TOP 3 der Täter bemisst mit Algeriern (33 Prozent), Marokkanern (26 Prozent) und Irakern (14 Prozent) fast drei Viertel der Gesamttäterschaft. Zudem fielen elf Prozent auf Flüchtlinge aus dem Irak und acht Prozent auf Afghanen. Etwa die Hälfte von ihnen waren noch nicht einmal ein Jahr in Deutschland. Von 107 der 121 Männer ist der ausländerrechtliche Status bekannt. Von ihnen war knapp die Hälfte illegal im Land. Die meisten Täter waren aus anderen Städten angereist.

Über die Opfer weiß man, dass sie überwiegend weiblich, deutsche Staatsbürger und im Alter von 18 bis 24 Jahren alt waren.

Als Gründe für die Übergriffe sieht das BKA „andauernde Perspektivlosigkeit“, gruppendynamische Prozesse und Alkoholgenuss. Weiterhin seien die im Herkunftsland gepflegten geschlechtsspezifischen Rollevnerhältnisse im Widerspruch zum hiesigen Wertesystem. Selbstkritisch reflektierend sieht die Polizei auch einen Mangel im „nach außen hin nicht sichtbare Eingreifen der Sicherheitsbehörden“.

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