Leipzig: Kriminalitätssprung um 20 Prozent verängstigt Bürger – Ärger mit nordafrikanischen Illegalen

Die Kriminalität in Leipzig wächst. Im Vergleich 2015 zu 2016 explodierte die Kriminalität in der Stadt um 20,4 Prozent. Das Problem illegaler Migranten, hauptsächlich aus Nordafrika, wächst weiter an. Doch auch mit Rockerkriminalität und Linksextremismus scheint die Messestadt geplagt.

Leipzig, Messestadt in Sachsen, ehemalige Bezirkshauptstadt der DDR, gilt nicht nur als Hochburg der Kriminalität und als drittgefährlichste Stadt nach Berlin und Erfurt (gerechnet auf Straftaten je 100.000 Einwohner).

Die Region der Polizeidirektion Leipzig wies in der Sicherheitslage „im Jahr 2016 mit 117.780 Fällen ein erheblich höheres Straftatenniveau als im Vorjahr auf“. Dies war ein Plus von 16.107 Fällen oder 15,8 Prozent Straftaten.

In der eigentlichen Stadt Leipzig war der Anstieg noch gravierender: Die 560.000-Einwohner-Metropole verzeichnete mit 88.615 Fällen einen Anstieg um 15.001 Fälle oder 20,4 Prozent zum Vorjahr.

[Siehe: Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 – Sicherheitslage für die Polizeidirektion Leipzig]

Illegale nordafrikanische Intensivtäter

Laut einem Bericht des MDR lebten 2016 in Leipzig 13,6 Prozent mehr Menschen, als noch fünf Jahre zuvor in 2011. Im gleichen Zeitraum stieg allerdings auch die Kriminalität – in fast dreifacher Intensität – auf 36,9 Prozent, dem höchsten Stand in diesem Fünf-Jahres-Zeitraum.

Der MDR berichtetete am 29. August, dass die „Angst vor Kriminalität in Leipzig wächst“. Der aktuelle Report macht klar: Leipzig hat ein Problem mit nordafrikanischen Intensivtätern. Doch nicht nur das.

Leipzigs Straßen, Bars und Diskotheken werden zum Basar für Antänzer und Taschendiebe und Umschlagplatz für Drogen. Illegale Einwanderer aus Nordafrika, nirgends gemeldet, kämpfen sie ums Überleben, leben in Kellern. Auf Asyl haben sie keine Chance und deshalb auch gar keinen Antrag gestellt. Ihnen würde nur die Abschiebung drohen.

Inzwischen mussten die Clubs aufrüsten: Mehr Sicherheitspersonal, Stacheldraht und Überwachungskameras. Größere Gruppen Nordafrikaner müssen sicherheitshalber draußen bleiben. Dafür hagelte es auch reichlich Kritik. Weltbilder werden erschüttert und brechen zusammen. In Kneipen warnen Plakate vor Dieben, Kellnerinnen werden sexuell angemacht.

Ein Bericht des MDR vom November 2016 berichtet aus dem Milieu einer „kriminellen Parallelgesellschaft“.

Hotspot Eisenbahnstraße

Antifa, Rockerbanden, Straßenkriminalität – Leipzigs Hotspot für Gewalt und Drogen und der höchste Migrantenanteil der Stadt, die Leipziger Eisenbahnstraße ist berühmt und berüchtigt. Gleichwohl hat sie eine magische Anziehungskraft auf Studenten und Künstler, wird immer belebter und bunter.

Das ZDF berichtet in seiner Reportage „Brennpunkt Eisenbahnstraße – Leipzigs Osten zwischen Gewalt und Vielfalt“ von einer dramatischen Entwicklung im „Stadtteil mit alternativem Charme“ und irgendwie auch der Frage, ob die Henne oder das Ei zuerst da war.

Linksextrem und autonom

Doch Leipzig hat noch ein anderes Problem: Neben Berlin und Hamburg ist Leipzig eine Hochburg für Linksextremismus.

Hier geht es hauptsächlich gegen Nazis zur Sache, echte und etikettierte und vor allem auch gegen die verhasste Polizei.

Gescheitert an der Realität: Super-Integration

Gleichwohl fördert die alternative Szene die Refugee-Welcome-Ideologie, wenn auch manchmal mit bescheidenem Erfolg.

Im Oktober 2016 musste der linksautonome Szene-Club „Conne Island“ einige Erfahrungen mit der Realität machen, die so gar nicht ins rosarote Refugee-Konzept passten.

Um interessierten Flüchtlingen die kulturelle Teilhabe und eine durch die linken Querdenker konzipierte Super-Integration zu realisieren, wurde der Clubeinlass für Asylbewerber für einen Spendenbeitrag von 50 Cent ermöglicht. Doch das Angebot wurde von weiteren zahlreichen jungen Männern mit Migrationshintergrund schamlos ausgenutzt. Es kam, wie es kommen musste und jene kamen, „um dort für Stress zu sorgen“ und Frauen zum Spießrutenlaufen einzuladen. Die „böse“ Polizei musste den Securitys gegen die allzu aggressiven ausländischen Gäste, vornehmlich aus Nordafrika, beistehen.

Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung. […] Gemeinsam zu feiern und im Zuge dessen wie von selbst eine Integration junger Geflüchteter im Conne Island zu erreichen, stellte sich als recht naiver Plan heraus.“

(Statement, Club „Conne Island“, Auszug)

 

Siehe auch:

Polizei Leipzig: Klartext über Nationalität von Straftätern – Negative Seite der Asylpolitik ist Teil der Realität

Linkenclub „Conne Island“ versucht Refugee-Super-Integration und scheitert an krimineller Realität

Offener Brief: Sachsens Polizei fordert von der Politik mehr Schutz für Beamte

„Penetrante Anmache“ in Leipziger Schwimmbädern: Frauen von Migranten belästigt

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