Linksextreme drohen Berlins Innensenator Henkel mit Mord

Linksextremisten haben Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) mit Mord gedroht. Grund dafür ist die geplante Räumung des linken Szenetreffs „Rigaer 94“ in Friedrichshain.
Titelbild
Berlins Innensenator Frank Henkel.Foto: Sean Gallup/Getty Images
Epoch Times29. Februar 2016

Linksradikale befürchten, dass ein ehemals besetztes Haus in der Rigaer Straße in Friedrichshain und weitere Objekte bald geräumt werden, berichtet die BZ. Deshalb riefen Unbekannte auf der Internetseite Indymedia dazu auf, „mit allen Mitteln“ die Räumungen zu verhindern. Der Aufruf, der mit „Autonome Gruppen“ unterzeichnet wurde, forderte, dass „am Tag X“ Berlin „brennen“ solle und endet mit der Parole: „Bei Räumung 1 Millionen Sachschaden und Henkel im Kofferraum!“

Die Polizei interpretiert dies als Mordaufruf. Sie sieht darin eine Anspielung auf den von der Roten Armee Fraktion ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, dessen Leiche 1977 in einem Kofferraum gefunden wurde. Henkel sagte daraufhin der Berliner Zeitung: „Ich lasse mich nicht einschüchtern.“

Im Januar hatten 500 Polizisten das Haus gestürmt, nachdem in der Nähe ein Beamter beim Knöllchen verteilen angegriffen wurde. Die Polizei beschlagnahmte damals Wurfgeschosse und Feuerlöscher, berichtete die BZ. Bei der Erstürmung fanden die Beamten Treppenhäuser und Wohnungen verbarrikadiert vor, was der Brandschutz-Verordnung widerspreche.

Die Website der Rigaer94 jedoch erklärt die Geschichte genau umgekehrt: Dass durch die Polizei „bei der ‚Begehung‘ Feuerlöscher geklaut wurden und Fluchtwege versperrt wurden.“ Henkel wolle den Brandschutz für die Räumung vorschieben.

Eine Räumung des Hauses könnte laut BZ das Bezirksamt veranlassen. (rf)



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