Multi-Kulti ist tot

Köln, Hamburg und Stuttgart: Polizeigewerkschafter sieht düstere Zukunft kommen

Epoch Times, Mittwoch, 6. Januar 2016 08:34
Wer gemeint hat, dass sich kriminelle Migranten mit ihren Aktivitäten auf die Flüchtlingsunterkünfte beschränken würden, wurde jetzt eines Besseren belehrt. Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt sagte, dass es zur Wahrheit gehöre, "dass sich unter den Flüchtlingen nicht nur Schutzsuchende sondern auch Kriminelle" befänden. Seiner Meinung nach fühlten sich die Täter stark genug, um sich in der Masse so zu verhalten.
Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft im Gespräch
Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft im Gespräch
Foto: Screenshot/Youtube

Der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr in Köln gesteht: "Das Vorgehen der Täter hat uns völlig überrascht. Das hat alles getoppt, was wir bisher in Silvesternächten erlebt haben. Weder in Köln noch in anderen Städten hat es einen solchen Modus Operandi bisher gegeben", zitiert der Kölner Stadtanzeiger den Beamten.

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Übergriffe wie vom "Tahrir-Platz"

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) erklärte: "Wir kennen solche Übergriffe aus dem Ausland wie etwa vom ägyptischen Tahrir-Platz".

Die Polizei sei von der neuartigen Dimension an Kriminalität völlig überrascht worden: "Das konnte man nicht vorhersehen, die Polizei konnte deshalb darauf nicht vorbereitet sein", so Wendt. Weiterhin sagte er: "Die Täter fühlen sich offenbar stark genug, um sich in Masse so zu verhalten."

Strafbekannte Asylbewerber aber keine Ausweisungen 

Bei den Überprüfungen der Nacht konnten viele der Nordafrikaner sich nur mit Duldungsbescheinigungen ausweisen und wurden zur Identitätsüberprüfung auf die Wache mitgenommen. Von Zeugen wurde beobachtet, wie sich Täter in der Menge wegduckten oder blitzschnell andere Jacken anzogen. Den Opfern war es kaum noch möglich, die Täter wiederzuerkennen.

Der Gewerkschafts-Vorsitzende ist nicht optimistisch. "Ich bin leider davon überzeugt, dass uns das in Zukunft noch weiter begleiten wird." Rainer Wendt sieht keine Chance, dass es zu irgendeiner Verurteilung kommen wird, da die Identifizierung der Täter kaum möglich sei.

Es seien einfach zu viele Männer gewesen, die Bilder der Videoaufnahmen zu ungenau. Einige der Täter waren schon strafrechtlich bekannt. Es sei aber nichts passiert: "Es wird keine Ausweisungen geben, denn Strafverfahren haben keine Auswirkungen auf Asylverfahren", so Wendt.

Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt

Das Ende der rosa Multi-Kulti-Brille

Warnungen vor derartigen Zuständen in Deutschland wurden vor einiger Zeit noch sogenannten rechten Spinnern und Verschwörungstheoretikern zugeschrieben. Jetzt sind sie bittere Realität und, wenn Rainer Wendt Recht behalten sollte, erst der Anfang. Auch Justizminister Heiko Maas zeigte sich entsetzt. Er geht von einer neuen "Dimension organisierter Kriminalität aus". Er forderte auf, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen: "Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen in unseren Städten blanker Gewalt schutzlos ausgeliefert sind", so der Bundesjustizminister.

Selbst aus den Reihen der Grünen kommt ein Aufschrei: "Was in Köln und in St. Pauli passiert ist, sind ungeheuerliche Straftaten, und die müssen konsequent verfolgt werden. Es gibt keinen Bonus für Nationalität oder Aufenthaltsstatus. Das Gesetz gilt für jeden.", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der "Welt". Selbst eine gesetzliche Integrationspflicht werde das Problem nicht lösen. "Anders als die Union glaube ich nicht, dass man auf diesen Gewaltausbruch ein Pflaster namens `Integrationspflicht` klebt und alles wird gut", so die Göring-Eckardt.

Pressekonferenz Justizminister Maas

Frauen bis 60 Jahren betroffen

Die bisherigen Berichte der sexuellen Übergriffe der Kölner Silvesternacht beliefen sich auf junge Frauen. Doch die Täter waren in allen Altersklassen aktiv. Die 40-jährige Julia W. berichtete dem WDR: "Die Stimmung war aggressiv. Plötzlich wurde ich von hinten - ohne dass mein Freund es sah - von mehreren Männern angegrabscht. Ich kann sagen, dass es mehrere waren, da zeitgleich Hände an meinen Brüsten und an meinem Po waren."

Sie habe sich mit ihrem Freund aus der Masse befreien können und sah in einem Mittelgang verstörte weinende Frauen, während mutmaßliche Täter von Polizisten mit Hunden abgeführt wurden. Diese Täter hätten keine Papiere bei sich gehabt und auch kein Deutsch gesprochen, so der WDR.

"Ich wollte mit meiner Freundin eigentlich nur kurz durch den Bahnhof gehen, um im Brauhaus auf der anderen Seite ein Bier zu trinken. Aber schon, als wir auf dem Bahnhofs-Vorplatz ankamen, habe ich plötzlich nur noch Männer gesehen. Es waren Hunderte. Und sie haben uns behandelt wie Freiwild." Dies waren die Wort einer 50-Jährigen im Frauen-Magazin "Emma".

Hilfsbereite wurden bedroht, selbst die Polizei hielt sich zurück

Der Kölner Stadtanzeiger zitierte eine ältere Dame (60): "Die haben versucht uns anzumachen, wir fühlten uns bedroht." Es wurde auch berichtet, dass Leute bedroht wurden, die sich einmischen wollten. Die Täter waren sehr aggressiv. Es sei zu Schlägereien gekommen. Selbst die Polizei schien Angst zu haben: "Ich hatte das Gefühl, die Polizei und die Sicherheitsleute der Bahn waren nicht nur überfordert, sondern hatten auch Angst, die Lage könnte eskalieren", so eine Augenzeugin im Kölner Stadtanzeiger. (sm)



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