Neues aus einem "Migrantenstadl" im tiefsten Westen

Epoch Times, Mittwoch, 20. Januar 2016 18:00
Unter welchen Vorspiegelungen werden die Migranten nach Deutschland gelockt? Wieso geht denn das alles so schleppend? Wann wird uns der „Migranten-Soli“ zugemutet? Viele Fragen hat eine Leserin des Newsletters von Heiko Schrang.
"Bedeutet
"Bedeutet 'Notunterkunft für Flüchtlinge' jetzt, dass nach Belieben der Bezirksregierung aufgestockt werden darf?", fragt eine besorgte Bürgerin tief aus dem Westen.
Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images

"Die Flut der Mails von immer mehr besorgten Bürgern, die mich täglich erreichen, reißt nicht ab! Hier exemplarisch für die vielen Mails ein detaillierter Bericht, wie es in einer deutschen Gemeinde wirklich abläuft, ohne dass die Medien darüber berichten." So beginnt der neueste Artikel von Heiko Schrang auf seinem kostenlosen Newsletter www.macht-steuert-wissen.de

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EPOCH TIMES durfte ihn übernehmen:

Hallo lieber Heiko, es gibt Neuigkeiten aus dem lustigen E. Migrantenstadl:

Aktuell sind es, statt der eigentlich bis Ende Januar erwarteten 2.500 Einwanderer, „nur“ 169 Menschen.

Das kam so: am 14.12.2015 sind die ersten etwa 250 Einwanderer in unser beschauliches Dorf gebracht worden, am 23.12.2015 wurde bereits der erste Fall von Hepatitis A diagnostiziert, weshalb die „Notunterkunft für Flüchtlinge“ noch bis zum 23.01.2016 unter Quarantäne stehen wird.

Die Info kam aus der RP-online.

Interessanterweise gibt es da auch eine „interaktive Karte NRWs“ auf der man nachschauen kann, wie viele Migranten in welchem Ort NRWs aufgenommen wurden, immerhin Stand Oktober 2015.

Unsere „Einrichtung“ ging ja erst Mitte Dezember 2015 ins Rennen, ist deshalb wohl nicht zu finden. Danach kommen nur 7,69 Einwanderer auf 1000 Einwohner unserer kompletten Gemeinde, so die Theorie. Die ganze Gemeinde umfasst 14.961 Einwohner, 115 Migranten, Stand Oktober 2015. Unterhalb der Interaktiven Karte steht der sinnige Spruch: Migranten werden zu 90% nach Einwohnerzahlen aufgeteilt.

Ja, darf ich mal lachen: Unser Dorf hat knapp 5.000 Einwohner, Ende Januar können es 2.500 Migranten sein! Das wäre dann rein rechnerisch jeder Dritte! Bedeutet „Notunterkunft für Flüchtlinge“ jetzt, dass nach Belieben der Bezirksregierung aufgestockt werden darf?

Eine andere Frage: was kostet „Merkels Sommermärchen 2015“ den deutschen Steuerzahler, bzw. den deutschen Sozialversicherungspflichtigen? Wann wird uns der „Migranten-Soli“ zugemutet? (Bitte nicht Flüchtlings-Soli nennen, sonst müssten wir ja klagen; es sind nun mal größtenteils keine Flüchtlinge, da die Menschen zahlreiche sichere Drittländer durchquert haben).

Was bedeuten die jetzt in vielen größeren Städten eingeführten „Sozialversicherungskarten für Migranten“? Sind dabei auch, wie etwa in dem Deutsch-Türkischen-Sozialversicherungsabkommen von 1964 die Familienangehörigen, wie Eltern in den Heimatländern mitversichert, frage ich mal ganz naiv?

Ein Satz zu der Demo in Köln am Samstag, den 9.Januar:

Angeblich waren es 1.700 Pegida-Anhänger, die Wahrheit sieht vermutlich so aus, dass die Zahl seitens „Qualitätsmedien“ politisch korrekt nach unten korrigiert wurde. Den Demonstranten stand ein Heer von 1.700 Beamten der Landespolizei, sowie mehrere Hundertschaften Bundespolizei gegenüber, also deutlich über 2.000 Polizisten.

Ich frage mich: was soll diese Maßlosigkeit? Wo waren die Polizisten in der Silvesternacht? Kann es sein, dass mündige Bürger ins rechte Lager gedrückt und vorgeführt werden?

Ist es mit einer solchen Menge an Polizeikräften nicht möglich, die überall aufpoppenden Parallelgesellschaften und No-go-Areas im Keim zu ersticken? Wie wäre es mit einem solchen Einsatz in sozialen Brandherden wie etwa Duisburg Marxloh?

Da könnte die Polizei doch schöne Studien bezüglich Bandenkriminalität betreiben, wie kürzlich im Düsseldorfer Mahgreb-Viertel. Was soll die ansässige Bevölkerung davon halten, wenn nach wenigen Stunden alle vierzig verhafteten Personen wieder auf freiem Fuß sind? Klingt nicht wirklich abschreckend, oder?

Wie kann es sein, dass das politische Rechtsempfinden so weit auseinanderdriftet, dass Straftaten der Bevölkerung nach wie vor geahndet werden und Migranten machen was sie wollen?

Ach ja, was habe ich gerade gelesen von Madame Kraft? Wir können gar nicht abschieben, weil die Abgeschobenen woanders keine Bleibe finden würden. Es müssten Ersatzpapiere beschafft werden..

Ja, ist das jetzt ein deutsches Problem, die zum Teil weggeworfenen Ausweispapiere zu ersetzen? Wer sich hier in Deutschland nicht an die bestehenden Gesetze hält und massiv straffällig wird, gehört sofort abgeschoben und nicht nur „ausgewiesen“.

In einem Artikel der FAZ vom 13.01 war zu lesen, dass bundesweit im Jahr 2015 (bis Ende November 2015, um genau zu sein) nur 18.363 Ausländer abgeschoben wurden. Und das bei täglich mindestens 2.000 bearbeiteten Anträgen, wo weit mehr als die Hälfte sowieso kein Bleiberecht hätte.

Wieso geht denn das so schleppend?

Wieso tummeln sich hier über 660.000 Menschen mit abgelehnten Asylanträgen, plus der 2015 illegal eingewanderten ca. 300.000 Menschen, über deren Verbleib unsere Regierung offenkundig nichts sagen kann?

Unter welchen Vorspiegelungen werden die nach Deutschland gelockt? Kann es sein, dass einzig der Sinn dahinter steckt, Deutschland ins Chaos zu stürzen? Bürgerkriegsähnliche Zustände zu schaffen, indem eine Spaltung der Bevölkerung in links und rechts bewusst vorangetrieben wird? 

Dass diese Millionen Einwanderer auch nur Opfer in einem elitären Spielchen sind? Wer hat doch gleich die Migrantenströme in Wallung gebracht? Erinnert das nicht stark an aktuelle Krisen und Bürgerkriege in anderen Ländern?

Wieso übernimmt die Regierung nicht endlich die Verantwortung?

Was passiert, wenn Mutti Merkel tatsächlich zurücktritt, bekommen wir dann das nächste pro-amerikanische Sprachrohr vorgesetzt, oder gibt es Hoffnung auf ein Volksbegehren? Wann folgen Anklagen auf das 125-Seiten Pamphlet von Udo di Fabio?

Was muss noch passieren, damit diesem endlosen Gelaber und gegenseitigem Bälle zuspielen Taten folgen? Passend zum Karneval in Köln und Düsseldorf rate ich eher zum Pfefferspray als zum Kopftuch und der von Frau Reker vorgeschlagenen Armlänge Abstand.

Liebe Grüße aus tief im Westen

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