Amt des Bundestagsvizepräsidenten: Petry macht AfD Konkurrenz und stellt eigenen Kandidaten auf

Offenbar will Frauke Petry den nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten Mario Mieruch, der mit ihr zusammen die AfD-Bundestagsfraktion verlassen hatte, gegen den umstrittenen AfD-Bundestagsabgeordneten Albrecht Glaser im Bundestag in Stellung bringen.

Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry macht ihrer ehemaligen Partei bei der Wahl des Bundestagspräsidiums am 24. Oktober mit einem eigenen Kandidaten Konkurrenz. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf Äußerungen Petrys.

Demnach will Petry den nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten Mario Mieruch, der mit ihr zusammen die AfD-Bundestagsfraktion verlassen hatte, gegen den umstrittenen AfD-Bundestagsabgeordneten Albrecht Glaser in Stellung bringen.

Gegenüber „Bild“ sagte Petry: „Mario Mieruch ist ein im wahrsten Sinne des Wortes überparteilicher Kandidat für das Amt eines Bundestagsvizepräsidenten. Er stellt aufgrund seiner Unabhängigkeit, seines untadeligen Rufs und auch seiner Fähigkeit, im politischen Tagesgeschäft an den richtigen Stellen notwendige Grenzen zu setzen, eine echte Alternative dar.“

Mieruch sagte, der Vorschlag Petrys sei für ihn „eine große Ehre.“ Abgeordnete von Union, SPD, Grünen und FDP hatten zuvor erklärt, Glaser wegen umstrittener Äußerungen zum Islam nicht mitwählen zu wollen. Mieruch könnte in geheimer Wahl zudem auch Stimmen aus der AfD-Bundestagsfraktion erhalten. (dts)

Schlagworte

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
in Ihrem und unserem Interesse werden wir ab 17. Oktober 2017, nur noch von unseren Moderatoren freigegebene Kommentare veröffentlichen. Nach langer Beobachtung mussten wir feststellen, dass viele aggressive Kommentare in Inhalt und verletzender Form dem Ansehen der Epoch Times geschadet haben. Wir bedanken uns für konstruktive Ergänzungen, Anregungen und auch kritische Anmerkungen. Diese werden wir wie bisher so schnell wie möglich freischalten. Aber aus Mangel an Manpower werden wir die Kommentarfunktion auch manchmal ganz schließen müssen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihre Epoch Times-Redaktion