Polizisten schieben 18,1 Millionen Überstunden vor sich her – Entlastung nicht absehbar

Die Polizeibeamten in Deutschland schieben mehr als 18,1 Millionen Überstunden vor sich her. Der anstehende G20-Gipfel wird das Mehrarbeitszeitkonto weiter nach oben schnellen lassen.

Die Polizeibeamten in Deutschland schieben mehr als 18,1 Millionen Überstunden vor sich her. Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen, wo die Beamten 3,9 Millionen Stunden Mehrarbeit angesammelt haben, wie eine Umfrage der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) bei den Innenministerien von Bund und Ländern ergab.

Die Bundespolizei kommt demnach auf 2,3 Millionen Überstunden. Schlusslicht ist Thüringen, wo das Innenministerium lediglich 1150 Überstunden erfasst hat. In Brandenburg wird die Mehrarbeit nicht erfasst, weshalb die Beamten dort in der Summe der 18,1 Millionen Überstunden nicht auftauchen.

Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, sagte der Zeitung, allein der anstehende G20-Gipfel in Hamburg mit bis zu 20.000 eingesetzten Polizisten „wird das Mehrarbeitszeitkonto deutlich nach oben schnellen lassen“. Eine sehr hohe Belastung sei nicht zuletzt durch die Grenzkontrollen zu erklären. (afp)

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