Präsident von Bundesliga-Club bezieht Stellung: „Wer AfD wählt, kann bei uns kein Mitglied sein“

Der Präsident des Bundesliga-Clubs Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, bezieht Stellung gegen die AfD. Fischer will nicht, dass Mitglieder seines Vereins die AfD wählen.

Der Präsident des Bundesliga-Clubs Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, bezieht Stellung gegen die AfD. Fischer will nicht, dass Mitglieder seines Vereins die AfD wählen.

Es könne niemand bei Eintracht „Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt,“ erklärte Fischer im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen“-Zeitung.

Fischer geht jedoch davon aus, dass es „sicher“ auch unter Mitgliedern von Eintracht Frankfurt AfD-Wähler gebe. Doch der Verein stehe für andere Werte.

„Der Sport muss auch ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist. Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt“, sagte der 61-Jährige zur FAZ.

Er verwies darauf, dass Eintracht-Mitglieder in der Zeit des National-Sozialismus als „Juddebubbe“ bezeichnet worden seien. Im Verein habe Rassismus keinen Platz, betont Fischer. (so)

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