Rente steigt zur Jahresmitte im Westen um 1,9 und im Osten um 3,6 Prozent

Die Renten in Deutschland sollen Mitte des Jahres um 1,9 Prozent im Westen und 3,6 Prozent im Osten steigen. Das teilte das Bundessozialministerium mit.

Die über 20 Millionen Rentner in Deutschland können sich auf eine Rentensteigerung zur Mitte des Jahres einstellen.

Die gesetzliche Altersbezüge steigen zum 1. Juli im Westen um 1,9 Prozent und im Osten sogar um 3,6 Prozent, wie das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Damit fällt das Plus geringer aus als im vergangenen Jahr, in dem es eine außergewöhnlich hohe Steigerung gegeben hatte.

Mit dem angekündigten Plus erreichen die Altersbezüge in den neuen Ländern nun 95,7 Prozent des Rentenwerts im Westen. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) erklärte: „Die umlagefinanzierte Rente ist und bleibt die zentrale Säule unseres Alterssicherungssystems – gerade in Zeiten niedriger Zinsen.“

Gute Löhne und ein hoher Beschäftigungsstand sorgten weiter für eine stabile Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung, so die Ministerin. Im Juli vergangenen Jahres waren die Renten im Westen um 4,25 Prozent und im Osten um 5,95 Prozent gestiegen. Dies war damals der höchste Zuwachs seit 23 Jahren gewesen. (afp)